DTM Mugello – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-17 12:26:08

DTM Mugello – die Analyse Teil 2

DTM Mugello – die Analyse Teil 2

Was für eine Rennen in Mugello: Mika Häkkinen siegte völlig überraschend und Audi konnte die Dominanz aus dem Qualifying im Rennen nicht umsetzen – dabei lag des bei den Ingolstädtern weniger an der Leistung sondern mehr an dem nötigen Rennglück. Nur fünf von zehn Audis sahen nach 33 hitzigen Runden die Zielflagge. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Bernd Schneider (13 / 9 / 11 / 11 / 12 / 11): Ein enttäuschender elfter Platz, keine Punkte und Verlust der Führung in der Fahrerwertung: Das Wochenende in Mugello verlief für Bernd alles andere als perfekt. Beim Start zum sechsten Lauf war Bernd zunächst noch der große Gewinner, Achter nach der ersten Kurve. Bis zur vierten Runde konnte sich der amtierende Champion auf den siebten Platz vorarbeiten. Bei den Boxenstopps hatte er dann doppeltes Pech: Erst musste sich Bernd hinter seinem Teamkollegen Spengler anstellen, dann gab es Probleme mit der Luftlanze. Wertvolle Sekunden die am Ende eine gute Platzierung gekostet haben. Nach einer Kollision in der Startphase beklagte Schneider zudem starkes Untersteuern und musste unter anderem Paul di Resta überholen lassen. Note: 4

Mathias Lauda (15 / 18 / 17 / 17 / 16 / 12): Mathias konnte über das gesamte Wochenende nicht an seine guten Leistungen anknüpfen. Während Teamkollege la Rosa sowohl im Qualifying mit Platz zehn sowie im Rennen mit Platz fünf überzeugte, schied Mathias vom Platz 17 aus gestartet mit einer gebrochenen Aufhängung sieben Runden vor Schluss aus und wurde als 12 und letzter gewertet. Unter normalen Voraussetzungen kein schlechtes Ergebnis, kann diese Position in Mugello nicht begeistern. Note: 4

LMartin Tomczyk (1 / 2 / 1 / 3 / 2 / -): Neben seinem Teamkollegen Ekström war Martin in Mugello ein absoluter Siegkandidat. In allen Tests und Trainings war der Rosenheimer vorne mit dabei. In der entscheidenden Qualifyingrunde unterlief ihm ein kleiner Fehler und so musste er sich seinen beiden Markenkollegen knapp geschlagen geben. Startplatz drei bot trotzdem beste Aussichten auf einen Sieg. Im Rennen eilte er zusammen mit Ekström der Konkurrenz davon – bis zur Safetycar-Phasse betrug der Vorsprung mehr als 13 Sekunden. Das Schicksal ereilte ihn beim Boxenstopp: Erst musste er hinter Ekström auf die Abfertigung warten, dann blieb auch noch die Tankkanne hängen und er verlor sieben Positionen. Nach dem Re-Start drehte er sich mit kalten Reifen neben die Strecke und verursachte eine Kollision die schließlich das Aus bedeutete. Note 4

Gary Paffett (6 / 11 / 14 / 16 / 17 / -): Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen: Nach dem enttäuschenden 16. Startplatz im Qualifying gehörte auch Gary zu den Gewinnern des Starts. Nach der ersten Runde lag der DTM-Champion von 2005 bereits auf dem elften Rang. Mit steigender Tendenz, denn der Brite fuhr die schnellsten Rundenzeiten aller Mercedes-Benz-Fahrer. Beim Boxenstopp in Runde 15 ereilte Paffett das gleiche Schicksal wie anderen Fahrern auch: Er musste hinter seinem Teamkollegen warten. Im weiteren Rennverlauf wurde er Opfer des sich drehenden Tomczyk und krachte nach einer Berührung mit dem Audi unverschuldet in Abt hinein – das Ende in Runde 16. Note 3

Christian Abt (8 / 16 / 8 / 9 / 10 / -): Christian blieb in allen Trainings hinter seinem Teamkollegen Prémat zurück. Im Qualifying verpasste er nur knapp die finale Shootout-Runde und startete von Platz neun mit guten Aussichten auf Punkte. Im Rennen war Abt dann einer von drei Fahrern, die für die Missachtung von gelben Flaggen eine Durchfahrtsstrafe kassierten. Das Aus kam dann in Runde 16, als Tomczyk nach einem Dreher zunächst Paffett abräumte und dieser in den Audi A4 DTM von Christian hineinrutschte. Note: 3

Alexandros Margaritis (17 / 15 / 18 / 19 / 19 / -): Ein Wochenende zum Vergessen. Alexandros hatte in Mugello Schwierigkeiten, mit seinen direkten Kontrahenten in den 2006er-Fahrzeugen mitzuhalten. Die Probleme waren zum Teil jedoch hausgemacht. Im Qualifying leistete sich der Grieche einen Fahrfehler auf seiner schnellen Runde – nur Startplatz 19 war die Folge. Im Rennen kam er unmittelbar nach dem Start von der Strecke ab, kurze Zeit später landete er mit einem kaum noch zu kontrollierenden Fahrzeug in den Reifenstapeln und löste damit die Safetycar-Phase aus. Note: 5

Vanina Ickx (20 / 19 / 19 / 20 / 20 / -): Vanina kam auf der anspruchsvollen Rennstrecke in Mugello auf keinen grünen Zweig. Während die anderen Audi-Fahrer brillierten, kämpfte die Belgierin mit dem Setup. Das Rennen war nach einem Fahrfehler bereits in Runde fünf vorbei. Note: 5

RJamie Green (7 / 5 / 10 / 7 / 9 / -): Jamie war in Mugello fast immer die Speerspitze unter den Fahrern der aktuellen AMG Mercedes C-Klasse. Nur im Qualifying musste er sich als Siebter seinem Teamgefährten Spengler um einen Platz geschlagen geben. Die Voraussetzungen für Punkte waren hervorragend. Allerdings beschädigte sich der Brite im Rennen nach dem Überfahren der Kerbs die Radaufhängung und schied aus. Note: 3

Lucas Luhr (9 / - / 7 / 14 / 5 / -): Ein durchwachsenes Rennwochenende liegt hinter Lucas. Nach einem Ausrutscher im zweiten Test war er zum Zuschauen verdammt. Am Samstag konnte er zunächst das Freie Training mit einem guten siebten Platz beenden, ehe ihn ein technischer Defekt im Qualifying zurückwarf. Startplatz 14 war mit ausschlaggebend dafür, dass Luhr in das Gerangel der ersten Kurve verwickelt wurde und vorzeitig die Segel streichen musste. Note: 4

Timo Scheider (4 / 10 / 2 / 4 / 6 / -): Das Rennen war für Timo nach einem schwachen Start und einer Kollision in der ersten Kurve schnell beendet. Bis dahin war das Rennwochenende gut verlaufen, auch wenn er meist hinter den Leistungen der anderen Fahrer mit den 2007er Audi A4 DTM zurückblieb. Zum dritten Mal in Folge blieb Timo ohne Punkte. Note: 4

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