DTM Mugello – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-05-06 17:45:00

DTM Mugello – die Analyse Teil 2

DTM Mugello – die Analyse Teil 2

Der dritte Lauf des Jahres im italienischen Mugello war geprägt von packenden Zweikämpfen und hielt für die Zuschauer die eine oder andere Überraschung bereit. Sah es bis zum Start nach einem weiteren von Audi dominierten Rennen aus, wandelte sich dieses Bild schnell. Jamie Green und Paul di Resta eroberten beim Start die Führung und gaben diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Tom Kristensen komplettierte als bester Audi-Fahrer das Podium. Das Ergebnis: Die Meisterschaft bleibt spannend. Sieben Fahrer liegen nach drei von elf Läufen innerhalb von sieben Punkten. dtm.com hat die Leistung aller Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Maro Engel (17 / 18 / 16 / 14 / 16 / 11): Für die ersten DTM-Punkte hat es bei Maro Engel zwar noch nicht gereicht, trotzdem kann der Münchener mit seinem Abschneiden beim Rennen in Mugello zufrieden sein. Erstmalig schaffte Maro im Qualifying den Sprung in die zweite Runde, als Elfter sicherte er sich sein bislang bestes DTM-Ergebnis. Darüber hinaus beendete er den dritten Lauf als bester Mercedes-Benz Jahreswagenfahrer, ließ sogar den DTM-Champion von 2005, Gary Paffett, hinter sich.
Note 2

Gary Paffett (7 / 12 / 13 / 15 / 12 / 12): Gemessen an den Ergebnissen bei den Tests am Freitag und dem Freien Training am Samstag war die Platzierung von Gary im Qualifying alles andere als zufriedenstellend: Während Schumacher und Engel in die zweite Qualifying-Session fuhren, musste sich Gary mit Startplatz 15 begnügen. Im Rennen konnte Paffett bereits beim Start einige Positionen gut machen, mehr als Platz 12 im weiteren Rennverlauf war aber aufgrund mangelnden Speeds nicht drin.
Note 3

Christijan Albers (14 / 13 / 15 / 16 / 13 / 13): Am gesamten Wochenende eher unauffällig. Weder glänzte der Niederländer durch überaus gute Ergebnisse, noch durch besonders schlechte. Im 2006er Audi A4 DTM holte er verhältnismäßig gute Platzierungen, ohne dabei aufzufallen. Im Rennen verbesserte er sich um drei Positionen. Seine schnellste Rennrunde war sogar schneller als die von Bruno Spengler. Verfolger Mike Rockenfeller hatte Christijan mit fast zehn Sekunden Vorsprung im Griff.
Note 3

Mike Rockenfeller (13 / 11 / 6 / 10 / 9 / 14): Eigentlich hätte „Rocky“ mit Startplatz zehn zufrieden sein können – aber das es hätte noch schneller gehen können hat Markus Winkelhock gezeigt, der im 2007er Audi A4 DTM in den Einzug in die dritte Session geschafft hat. Mit Startplatz zehn war die Basis für ein gutes Ergebnis da, Punkteränge in greifbarer Nähe. Im Rennen fehlte dem 24-Jährigen das nötige Rennglück. Nach einer Kollision in der ersten Kurve kam Mike auf Platz 16 aus der ersten Runde zurück. Das stark beschädigte Auto, mit dem er nach eigener Aussage auch hätte aufhören können, ließ keine großen Positionsverbesserungen zu. Am Ende reichte es noch zu Platz 14.
Note 3

Susie Stoddart (18 / 19 / 19 / 19 / 19 / 15): Ein rabenschwarzes Wochenende für Susie: Fast alle Sessions beendete sie als Letzte, der 15. Platz im Rennen war die beste Platzierung des gesamten Wochenendes. Nicht nur die Markenkollegen in der 2007er AMG Mercedes C-Klasse waren schneller – auch Legge und Albers in den zwei Jahre alten Fahrzeugen waren vor ihr platziert. Die Frage, warum es gerade im Qualifying nicht lief, konnte sich die 25-Jährige nicht beantworten – das Auto lief gut und die Strecke liegt ihr – eigentlich… Im Rennen lief es bis zu den Boxenstopps sehr gut. Bis zur neunten Runde hatte sich Susie auf Platz 12 vorgekämpft. Danach verlor sie den Anschluss und fiel bis auf Rang 15 zurück.
Note 4

Mathias Lauda (16 / 17 / 18 / 17 / 17 / 16): Auch wenn es das Ergebnis auf den ersten Blick nicht erahnen lässt, aber bei diesem Rennen konnte Mathias wirklich punkten. Nach einem schwachen Qualifying, das der Österreicher nach eigenen Aussagen selber verbockt hat, packte er im Rennen sein Kämpferherz aus. Mit sehenswerten Zweikämpfen zunächst mit Scheider, später mit Tomczyk setzte er sich perfekt in Szene. Nach einer Kollision in der Anfangsphase übersteuerte seine C-Klasse stark, was man auch mit bloßem Auge sehen konnte. Mathias Fahrt in Kurs in Mugello glich einem Ritt auf Messers Schneide.
Note: 3

Martin Tomczyk (10 / 14 / 11 / 12 / 4 / 17): Martin fand am Freitag und Samstag kein ordentliches Setup für seinen Audi A4 DTM und nahm das Qualifying mit einem vollkommen neuen Setup in Angriff. Dieses erwies sich als klassischer Fehlgriff. Der Rosenheimer blieb weit hinter den Leistungen seiner Teamgefährten zurück und holte nur Startplatz zwölf. Im Rennen beschädigte er sich bei einer Kollision in der ersten Kurve die Frontpartie und musste einen unplanmäßigen Stopp einlegen. Danach war das Rennen praktisch gelaufen Note: 4

Katherine Legge (19 / 15 / 17 / 18 / 18 / 18): Katherine hat in Mugello eine Reihe von Glanzpunkten in ihrer noch jungen DTM-Karriere gesetzt. Mit Ausnahme des ersten Tests am Freitag konnte sie sich vor ihrer Kontrahentin Stoddart positionieren. Im Rennen fehlte es dann an Speed und sie wurde von der Rennleitung mit Blauen Flaggen gezwungen, die Mitbewerber ziehen zu lassen. D Eins ist aber offensichtlich: mit der Britingeht es langsam bergauf.
Note: 3

Ralf Schumacher (15 / 16 / 14 / 13 / 14 / -): Das Mugello-Wochenende lief bis zum Sonntagmittag für Ralf erfreulich. Mit ordentlichen Zeiten positionierte er sich in den beiden Tests und dem freien Training im Mittelfeld. Das Qualifying beendete er sogar als bestplatzierter Fahrer einer AMG Mercedes C-Klasse 2007. Im Rennen hatte er dann leider keine Chance, seine Leistungen in ein zählbares Ergebnis umzumünzen, denn in der Anfangsphase wurde er in eine Kollision verwickelt. Dabei ragte ein Karbonteil so in das Radhaus, dass es den Reifen aufschlitzte und Ralf vorzeitig das Rennen beenden musste.
Note: 3

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