DTM Nürburgring - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-09-03 12:35:12

DTM Nürburgring - die Analyse Teil 1

DTM Nürburgring - die Analyse Teil 1

Der Titelkampf in der DTM ist weiter offen: Mit Sieger Martin Tomczyk, Bruno Spengler und Mattias Ekström schafften die ersten drei der Fahrerwertung am Nürburgring den Sprung auf das Podium. Mit Platz sechs wahrte der amtierende DTM-Champion Bernd Schneider seine theoretischen Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten und der Teams unter die Lupe genommen und benotet.

Martin Tomczyk (6 / 14 / 1 / 1 / 2 / 1): Ein nahezu perfektes Wochenende – mit zwei kleinen Schönheitsfehlern, die die Leistung von Martin aber keinesfalls schmälern. Abgesehen von einem verkorksten Freitag war Martin in allen Sitzungen vorne. Das Rennen kontrollierte er von der ersten bis zur letzten Runde, der zweite Sieg in Folge war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Deutsche hat am Wochenende auf dem Nürburgring seine Ambitionen auf den Titel des DTM-Champions eindrucksvoll untermauert. Note: 1

Bruno Spengler (11 / 4 / 4 / 4 / 1 / 2): Bruno hat beim achten Lauf auf dem Nürburgring sein Etappenziel erreicht und den Kampf um den Titel weiter offen gehalten. Wie Martin hat auch Bruno eine fast blütenweiße Weste: Nur im ersten Test am Freitag, in dem die erreichte Position wenig Aussagekraft hat, belegte er einen schwachen elften Rang. Im Rennen hatte der Kanadier fast über die gesamte Distanz freie Fahrt – Platz zwei ist der verdiente Lohn, an dem seine Boxenmannschaft einen nicht unerheblichen Anteil hatte. Note: 1

Mattias Ekström (13 / 10 / 2 / 10 / 7 / 3): Nach einem verkorksten Freitag keimte am Samstagmorgen mit Platz zwei im freien Training Hoffnung auf. Im Qualifying versetzte der Schwede nicht nur seine „Äbte“ in einen Schockzustand – das Aus im zweiten Teil des Qualifyings und Startplatz zehn war nicht das gesetzte Ziel. Im Rennen zeigte sich Eki kämpferisch, machte Runde für Runde Positionen gut und schaffte am Ende sogar noch den Sprung auf das Siegerpodest. Maximale Schadensbegrenzung und Tabellenführung verteidigt.
Note: 2
LTimo Scheider (7 / 5 / 3 / 2 / 5 / 4): Die Formkurve bei Timo zeigt weiter einen Aufwärtstrend: Am gesamten Wochenende behauptete er sich auf den vorderen Plätzen, bestätigte mit Platz zwei im Qualifying seine starken Leistungen aus den vorangegangenen Rennen. Die Boxenstrategie war vor allem auf ein gutes Abschneiden von Mattias und Martin ausgelegt – Timo stoppte in Runde sechs und 14 und musste mit dem zweiten Satz Reifen 29 zurücklegen. Am Ende verpasste er als Vierter das verdiente Podium knapp. Note: 2

Jamie Green (14 / 3 / 9 / 6 / 10 / 5): Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen, aber keinen nennenswerten Highlights liegt hinter Jamie – im Qualifying etablierte er sich als dritte Kraft hinter den Speerspitzen Spengler und Schneider. Konnte sich im Rennen um eine Position verbessern, für mehr reichte es an diesem Wochenende aber nicht. Note: 3

Paul di Resta (1 / 6 / 6 / 7 / 8 / 6): Paul stellte erneut eindrucksvoll unter Beweis, was selbst mit einer 2005er C-Klasse noch drin ist. Platz sieben im Qualifying, eine Position besser im Rennen - eigentlich könnte der Schotte zufrieden sein. Ist er aber nicht, denn der Speed war laut eigener Aussage nicht überragend. Es wäre also mehr drin gewesen. Vielleicht hätte er dann auch Tabellenführer Ekström hinter sich halten können, dem er sich geschlagen geben musste, nachdem er zuvor von Scheider geblockt worden war. Note: 2

RBernd Schneider (10 / 8 / 7 / 5 / 4 / 7): Bernd konnte mit Platz sieben auf dem Nürburgring zumindest theoretisch seine Chancen auf die Titelverteidigung aufrecht erhalten. Die extremen Boxenstrategie, bei der der Saarländer beide Pflichtstopps zu einem frühen Zeitpunkt und innerhalb von sechs Runden absolvierte, hätte zum Erfolg führen können, war am Ende aber doch unglücklich. Bernd erwischte einen nicht optimalen Reifensatz, mit dem er fast 30 Runden lang zu kämpfen hatte. Der Tiefpunkt kam in Runde 24, als er auf einen Schlag di Resta und Green ziehen lassen musste. Sehenswert war das spannende Duell mit Kristensen in der Schlussphase, bei dem Bernd am Ende die Nase vorne hatte. Note: 3

Tom Kristensen (4 / 2 / 12 / 3 / 3 / 8): Von Platz drei aus gestartet verlor Tom im Rennen ganze fünf Positionen und rette gerade mal einen Punkt für die Fahrerwertung ins Ziel. In der Anfangsphase des Rennens kämpfte der Däne mit einem alten Satz Reifen auf verlorenem Posten gegen Spengler, später büßte er bei den Boxenstopps wertvolle Zeit ein, als ihm mit einer defekten Kupplung beide Male der Motor abstarb. In der Schlussphase setzte er Schneider immens unter Druck, hatte jedoch das Nachsehen. Zumindest war der Kampf um Platz sieben für die Zuschauer am Nürburgring ein echter Leckerbissen. Note: 4

Alexandre Prémat (3 / 1 / 5 / 12 / 11 / 9): Alexandre beendete den achten Lauf auf dem undankbaren neunten Platz außerhalb der Punkteränge. Die Ursache für das verhältnismäßig schwache Abschneiden lag im Qualifying, als der Franzose im 2006er Audi die dritte Qualifying-Runde verpasste. Von Platz zwölf aus gestartet zeigte er sich kämpferisch und duellierte sich rundenlang mit Häkkinen. Immerhin konnte Alexandre drei Plätze gutmachen. Note: 3

Mika Häkkinen (2 / 7 / 10 / 8 / 9 / 10): Im ersten verregneten Test am Freitag fühlte Mika sich auf dem Nürburgring noch pudelwohl und fuhr die zweitschnellste Zeit. Auf trockener Piste hatten dann andere Mercedes-Benz-Piloten die besseren Karten. Im Qualifying schaffte der zweifache Formel-1-Weltmeister knapp den Sprung unter die letzten Acht, kam jedoch in der finalen Runde über eben diesen Platz nicht hinaus. Im Rennen fiel Mika unmittelbar nach dem Start auf Platz zehn zurück und konnte über die Distanz keinen Boden gutmachen. Note: 4

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