DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-08-17 17:15:00

DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1

DTM Nürburgring: Die Analyse Teil 1

Ein Fahrer hat dem sechsten Lauf der DTM-Saison 2009 unwiderruflich seinen Stempel aufgedrückt: Martin Tomczyk war in der Eifel nicht zu stoppen und sicherte sich seinen vierten DTM-Sieg. Der Rosenheimer diktierte in allen Sessions das Tempo – in seinem Schatten komplettierten im Rennen dann Timo Scheider, Mattias Ekström und Markus Winkelhock das Audi-Quartett an der Spitze des Feldes. Auf Platz fünf, zugleich schnellster Jahreswagen-Pilot, wurde Mercedes-Benz-Werksfahrer Jamie Green abgewinkt. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

RMartin Tomczyk (1 / 1 / 1 / 1): Ein perfektes Wochenende für Martin. Mit Ausnahme der zweiten Qualifying-Session, bei der er sich seinem Teamgefährten Ekström geschlagen geben musste, war der Rosenheimer das Maß der Dinge. Ab dem ersten Meter auf dem Nürburgring fühlte er sich pudelwohl, das Auto lief fantastisch und das Team trug mit zwei perfekten Boxenstopps seinen Teil zum Erfolg bei.
Note 1

VIDEO637#Timo Scheider (2 / 4 / 2 / 2): Timo ist in seiner langen DTM-Karriere zu einem abgeklärten Fahrer herangereift. Daher kannte er seine Grenzen beim Heimspiel auch sehr gut. An die Leistung von Tomczyk konnte er nicht heranreichen, daher konzentrierte er sich darauf, Punkte einzufahren. Während Ekström und Spengler in der ersten Runde um Platz zwei kämpften, war Timo am Ende der Runde lachender Dritter und gab den zweiten Platz bis zum Rennende nicht mehr ab.
Note 1

Mattias Ekström (4 / 3 / 3 / 3): Eine reife Leistung von Mattias, allerdings muss er sich eingestehen, dass er den Speed von Tomczyk und Scheider nicht gehen konnte. In der ersten Runde kämpfte er wie ein Löwe mit Spengler und beschädigte dabei seinen Audi A4 DTM an der rechten Frontpartie nachhaltig. Dennoch fuhr er die Zeiten der Spitze, was zeigt, dass der Schwede über eine beeindruckende Fahrzeugbeherrschung verfügt.
Note 2

Markus Winkelhock (3 / 7 / 5 / 4): Markus ging auf dem Nürburgring seinen eigenen Weg – und das erfolgreich. Der Deutsche war über das Wochenende der konstanteste Jahreswagen-Fahrer und leistete sich keinen Fehler. In der ersten Runde verzichtete er auf unnötigen Lackaustausch und kehrte als Vierter auf die Start-Ziel-Gerade zurück. Diese Position konnte er mühelos bis ins Ziel verteidigen.
Note 1

Jamie Green (7 / 11 / 14 / 5): Nicht zum ersten Mal in dieser Saison hat sich Jamie als ausgesprochener Kämpfer erwiesen. Zu Beginn des Jahres in einen Jahreswagen degradiert, avancierte er zum zweiten Mal nach dem Norisring zur Mercedes-Benz-Speerspitze und verwies die Fahrer der aktuellen C-Klassen auf die Plätze. Dass er dabei von Position elf aus gestartet bis auf fünf nach vorne stürmte, rundet den persönlichen Triumph des Briten ab, der das Rennen in der Eifel wie einen Sieg feiern kann.
Note 1

Bruno Spengler (9 / 2 / 10 / 6): Was Ekström problemlos hinbekommen hat, ist Bruno beim sechsten Lauf nicht gelungen: mit einem waidwunden Fahrzeug schnelle Zeiten zu fahren. Der Kanadier hatte sein Nürburgring-Glanzlicht beim Qualifying, als er in die Phalanx der Audi-Fahrer einbrach und sich als Zweiter qualifizierte. Diese Position konnte er in den ersten Kurven der ersten Runde nicht verteidigen und fiel nach einer Kollision mit Ekström auf Platz fünf zurück. Zufrieden geben musste er sich letztendlich mit Platz sechs, weil er nach dem zweiten Stopp hinter Green wieder auf die Strecke kam.
Note 3

Ralf Schumacher (13 / 15 / 17 / 7): Ralf kann mit dem sechsten Lauf des Jahres sehr zufrieden sein, denn im Gegensatz zu seinem Mitstreiter Spengler, der gegenüber dem Qualifying Positionen einbüßte, gab es für den Ex-Formel-1-Fahrer nur den Weg nach vorne. Nach einem mäßigen Qualifying und Startplatz 15 kämpfte Ralf sich bis auf Platz sieben nach vorne. Das brachte nicht nur zwei Punkte, sondern auch eine große Portion Selbstvertrauen.
Note 2

Gary Paffett (14 / 16 / 7 / 8): Aufgrund technischer Probleme im Qualifying geriet das Nürburgring-Wochenende von Gary zum Debakel. Zündaussetzer verhinderten, dass er in die Zeitenjagd eingreifen konnte. Das Ergebnis war ein enttäuschender 16. Startplatz für den bis dato Tabellenführenden. Im Rennen geriet er im Getümmel der ersten Kurve mit Legge aneinander und schleppte dieses Defizit bis ins Ziel mit sich herum. Dass am Ende noch ein Punkt dabei rauskam, war nicht mehr als eine minimale Schadensbegrenzung.
Note 4

Mathias Lauda (12 / 13 / 15 / 9): Mathias hat auf dem Nürburgring einen großen Schritt nach vorne gemacht. Zwar lässt sich dies im engen DTM-Feld nicht in Punkten ausdrücken, aber mit konstanten Leistungen positionierte er sich dauerhaft im Mittelfeld ohne nennenswerte Ausrutscher nach unten. Im Rennen schlug er sich ordentlich und hielt sich aus allen Rangeleien heraus. So war es einfach, von Position 13 aus gestartet, bis auf Platz neun vier Positionen gutzumachen.
Note 3

Mike Rockenfeller (8 / 9 / 6 / 10): In Anbetracht der Tatsache, was sein Teamgefährte Winkelhock auf dem Nürburgring zu leisten imstande war, muss man Mike als den großen Verlierer des Nürburgring-Wochenendes bezeichnen. Im zweiten Qualifying-Abschnitt gelang ihm keine perfekte Runde, so dass am Ende nur Startplatz neun zu Buche stand. In der ersten Runde fiel er dann im Gerangel bis auf Platz 17 zurück – das war Pech. Zwar konnte er im Verlauf des Rennens Boden gut machen, mehr als Platz zehn war jedoch nicht drin.
Note 4

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