DTM Nürburgring - die Analyse Teil 2 | DTM
2007-09-04 13:01:12

DTM Nürburgring - die Analyse Teil 2

DTM Nürburgring - die Analyse Teil 2

Der Titelkampf in der DTM ist weiter offen: Mit Sieger Martin Tomczyk, Bruno Spengler und Mattias Ekström schafften die ersten drei der Fahrerwertung am Nürburgring den Sprung auf das Podium. Mit Platz sechs wahrte der amtierende DTM-Champion Bernd Schneider seine theoretischen Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten und der Teams unter die Lupe genommen und benotet.

Mathias Lauda (16 / 19 / 16 / 14 / 17 / 11): Zum besten Saisonergebnis (Platz sieben, EuroSpeedway) hat es am Ende nicht ganz gereicht: Trotzdem war Mathias mit Platz elf auf dem Nürburgring mehr als zufrieden. Seine besten Platzierungen am Wochenende erreichte er im Qualifying und im Rennen - in allen anderen Sessions wurde der Name Lauda eher im hinteren Teil der Ergebnisliste geführt. Vor allem im Rennen eine solide Leistung. Note: 3

Gary Paffett (8 / 9 / 13 / 11 / 14 / 12): Der Oschersleben-Sieger war am Nürburgring nur Mittelmaß - Highlights, von den Top Zehn Platzierungen am Freitag abgesehen, waren Fehlanzeige. Im Qualifying hatte Gary sowohl mit Unter-, wie auch mit Übersteuern zu kämpfen, war für das Rennen aber optimistisch. Ein schlechter Start und anhaltende Probleme mit dem Set-Up ließen den Champion von 2005 mit stumpfen Waffen kämpfen. Der zwölfte Platz war daher eher Schadensbegrenzung. Note: 4

Alexandros Margaritis (9 / 16 / 15 / 18 / 15 / 13): Die Aufholjagd von Zandvoort, als er von Startplatz 15 noch in die Punkteränge fuhr, konnte Alex bei seinem Heimspiel am Nürburgring nicht wiederholen. Das Qualifying war eine herbe Enttäuschung für den Griechen. Zwar konnte sich der Bonner im Gegensatz zu den Trainings um sieben Zehntelsekunden verbessern, trotzdem reichte es nur zu Platz 18. Die Boxenstopp-Strategie, beide Pflichtstopps innerhalb von zwei Runde (18 und 19), erwies sich als zu gewagt: 24 Runden auf einem Satz Reifen machten es Alex nicht einfach. Note: 3

Daniel la Rosa (18 / 12 / 18 / 9 / - / 14): Der erste Boxenstopp im Rennen muss sich für Daniel wie Stunden angefühlt haben. Mehr als 20 Sekunden büßte der Hanauer, der von einem aussichtsreichen neunten Platz gestartet war, durch Probleme mit der Luftlanze ein und fiel an das Ende des Feldes zurück. Der Rückstand war nicht mehr wettzumachen, so dass am Ende für ihn nur der 14. Platz übrig blieb. Note 3

Christian Abt (5 / 13 / 17 / 15 / 18 / 15): Christian verpasste im Qualifying auf seiner schnellen Runde aufgrund eines Fahrfehlers den Sprung in den zweiten Abschnitt. Von 15 aus gestartet setzte sich der Allgäuer im Rennen zunächst erfolgreich gegen Margaritis durch und lieferte danach sich ein rundenlanges Duell mit der attackierenden Stoddart, das er ebenfalls für sich entscheiden konnte. Note: 3

Lucas Luhr (19 / 15 / 14 / 19 / 12 / 16): Lucas brachte es nach dem Rennen selber auf den Punkt: „Das war leider ein Wochenende ohne echtes Ergebnis.“ Nach mäßigen Ergebnissen in den Trainings und einem enttäuschenden 19. Startplatz, war im Rennen nicht viel zu holen. Die Strategie mit einem langen ersten Abschnitt war alles andere als optimal gewählt, sodass Lucas die Chance verwährt blieb, sich im Rennen weiter nach vorne zu arbeiten. Note: 4

Mike Rockenfeller (12 / 17 / 8 / 17 / 6 / 17): Nach ordentlichen Leistungen in den Trainings war das Qualifying für Mike bereits nach dem ersten Abschnitt vorbei. Startplatz 17 war eine denkbar schlechte Ausgangsposition für das Rennen. Unmittelbar nach dem Start geriet der Lokalmatador mit Winkelhock aneinander, wofür er eine Durchfahrtsstrafe erhielt – Schadensbegrenzung war so kaum noch möglich. Note: 4

Susie Stoddart (20 / 18 / 11 / 13 / 13 / 18): Nach einem schwachen Start in das Rennwochenende am Freitag drehte Susie am Samstag richtig auf. Platz elf im freien Training und Startplatz 13 waren tolle Ergebnisse. Im ersten Abschnitt des Qualifyings fuhr die junge Schottin mit ihrer 2005er AMG Mercedes C-Klasse sogar die neuntschnellste Zeit. Beim Start konnte sie ihre Position aber nicht halten und fiel auf Platz 18 zurück. Es folgte ein packendes Duell mit Abt und eine unnötige Durchfahrtsstrafe für das Überfahren der weißen Linie am Boxenausgang: Note: 3

Vanina Ickx (17 / 20 / 20 / 20 / 19 / 19): Nach zwei Ausfällen auf dem Norisring und in Mugello sowie dem Unfall im Zandvoort-Qualifying, der eine Teilnahme am Rennen zunichte machte, hat Vanina auf dem Nürburgring ihr Minimalziel erreicht und zumindest die Zielflagge gesehen. Bei nassen Bedingungen im ersten Test am Freitag fuhr die Belgierin auf den 17. Platz. Auf trockener Piste folgte dann die Ernüchterung. Die schlecht gewählte Strategie mit zwei späten Stopps tat ihr Übriges, so dass sich Vanina nicht vor Rockenfeller und Stoddart ins Ziel kam, die jeweils eine Durchfahrtsstrafe erhielten. Note: 4

Markus Winkelhock (15 / 11 / 19 / 16 / 16 / -): Das war sicherlich eines der kürzesten Rennen von Markus, der nach einer Kollision mit Rockenfeller beim Start in die Streckenbegrenzung einschlug und ausschied. Schade, denn ordentliche Ergebnisse in den Trainings ließen auf eine gute Platzierung hoffen, auch wenn Markus mit dem Setup seines Audi nicht zufrieden war. Das war auch der Grund, wieso der Deutsche im Qualifying nicht weiter als Platz 16 nach vorne kam – eine „gefährliche“ Position… Note: 4

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