DTM Nürburgring – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-07-29 16:00:00

DTM Nürburgring – die Analyse Teil 2

DTM Nürburgring – die Analyse Teil 2

Das Rennwochenende auf dem Nürburgring wird als eines der kuriosesten und spannendsten Rennen in die Geschichte der DTM eingehen. Sowohl das Qualifying als auch das Rennen selbst waren von äußerst schwierigen Witterungsbedingungen geprägt. Neben dem Speed kam es auf der Traditionsrennstrecke vor allem darauf an, zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung zu treffen. Am Ende siegte Bernd Schneider mit einer geballten Erfahrung aus 231 DTM-Rennen. dtm.com hat die Leistung des DTM-Rekordchampions und der weiteren 18 Werksfahrer von Audi und Mercedes-Benz und deren Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

VIDEO336#Christijan Albers (8 / 13 / 9 / 17 / 17 / 11): Christijan erlebte ein Rennen voller Höhen und Tiefen. Beim Start konnte er wichtige Positionen gut machen, die er tags zuvor im Qualifying eingebüßt hatte, als sein Audi A4 DTM 2006 den richtigen Grip vermissen ließ. Aus Runde eins kehrte er als Zehnter zurück. In einem spannenden Duell musste er sich in Runde fünf Winkelhock geschlagen geben. Platz elf belegte er auch nach der Phase der Boxenstopps. Nun war es Mathias Lauda, der dem Niederländer Paroli bot. In Runde 34 schob sich Christijan an dem Österreicher vorbei, zwei Runden später büßte er diese Position wieder ein. Platz elf ist ein ordentliches Ergebnis und laut Christijans Aussagen das Maximum, was aus dem zwei Jahre alten Fahrzeug rauszuholen ist.
Note 3

Susie Stoddart (18 / 17 / 18 / 15 / 16 / 12): Im Qualifying war Susie froh, ihre AMG Mercedes C-Klasse auf der Strecke gehalten zu haben. Mit Startplatz 15 konnte sie bei den schwierigen Bedingungen ebenfalls zufrieden sein. Die hektische Startphase meisterte die Schottin souverän und wurde bis auf Platz sieben nach vorne gespült. Die von hinten heranstürmenden Audi-Fahrer konnte sie allerdings nicht halten. Rundenlang duellierte sie sich mit Jarvis, der auf der Strecke keinen Weg vorbei fand. Ihre Position büßte Susie erst beim zweiten Stopp ein, der rund 1,5 Sekunden länger dauerte, als der erste. In der Schlussphase traf sie erneut auf Jarvis, den Sie drei Runden vor Schluss passieren konnte.
Note 3

Oliver Jarvis (11 / 15 / 16 / 18 / 11 / 13): Das Heimspiel seines Phoenix-Teams war für Oliver nicht von Erfolg gekrönt. Im Qualifying rutschte er nach einem Fahrfehler in die Streckenbegrenzung und beschädigte sich dabei die Frontpartie seines Audi A4 DTM. Sein Team traf vor dem Rennen die richtige Reifenwahl und der Brite kam von Platz 18 gestartet in der ersten Runde bis auf Platz acht nach vorne. Im direkten Duell gegen Stoddart hatte er zunächst das Nachsehen. Durch einen perfekt getimten Boxenstopp kam er zu Beginn des letzten Renndrittels dann aber vorbei. Bei seinem dritten Boxenstopp klemmte der Wagenheber und Oliver verlor viel Zeit. Zu allem Überfluss musste er sich auf der Strecke drei Runden vor Schluss erneut Stoddart geschlagen geben.
Note 4

Alexandre Prémat (13 / 9 / 14 / 10 / 13 / 14): Alexandre kam mit den schwierigen Bedingungen im Qualifying gut zurecht und war am Ende sogar über den Abbruch enttäuscht – da wäre noch mehr als Platz zehn drin gewesen, so die Meinung des Franzosen. Im Rennen setzte das Team bei Alexandres Auto auf Regenreifen, um das Risiko zu halbieren. Mit insgesamt vier Boxenstopps rangierte er auf verlorenem Posten – mehr als Platz 14 war am Ende nicht machbar.
Note 4

Mike Rockenfeller (10 / 12 / 7 / 2 / 10 / 15): Am Samstag sorgte Mike für eine kleine Sensation, als er sich bedingt durch die Wertung des ersten Qualifying-Abschnitts plötzlich in der ersten Startreihe wiederfand. Vergessen war da die Tatsache, dass er mit seinem Ausritt in Q2 maßgeblich für den Abbruch verantwortlich gewesen ist – Glück im Unglück. Das Rennen war dann das genaue Gegenteil. Rocky startete auf Regenreifen und kehrte aus der ersten Runde nur als 16 zurück. Die Hoffnung, dass der erwartete Regen doch noch einsetzen könnte, war schnell verflogen. Da aber die Katze eh schon in den Brunnen gefallen war, verzichtete er darauf, einen zusätzlichen Stopp einzulegen und quälte sich auf Regenreifen durch den ersten Stint. In Runde 20 wurde der junge Deutsche überrundet – das Rennen war de facto gelaufen.
Note 4

Martin Tomczyk (9 / 7 / 6 / 3 / 7 / -): Nach dem Qualifying konnte Martin noch lachen – Platz drei war eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen auf dem Nürburgring. Das Rennen geriet dann – wie auch bei seinen Mitstreitern im Abt-Team – zur Farce. Der dritte Startplatz war binnen einer Runde Geschichte und der Rosenheimer fand sich auf Position 17 wieder. Im Gegensatz zu seinen Teamgefährten, die eine fulminante Aufholjagt starteten, fad Martin im Rennen keinen richtigen Rhythmus und schied nach 29 Runden mit einer gebrochenen Radaufhängung aus.
Note 4

Tom Kristensen (1 / 8 / 1 / 1 / 4 / -): Tom erlitt nahezu das gleiche Leid, wir Tomczyk. Trotz überraschender Pole-Position am Samstag gehörte das Recht auf den frühen Boxenstopp unmittelbar nach der Einführungsrunde den beiden in der Tabelle erstplatzierten Scheider und Ekström. Kristensen wechselte nach einer Runde auf Slicks und fuhr dem Feld hinterher. Nach 25 Runden rutschte er ins Kiesbett und das Rennen war vorzeitig beendet.
Note 4

Katherine Legge (19 / 19 / 17 / 19 / 19 / -): Katherine tat sich mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel sichtlich schwer. Bei ihrem ersten Einsatz auf dem Nürburgring fehlten ihr im Qualifying bei schlechter Sicht die nötige Erfahrung auf dem Eifelkurs. Im Rennen bewies sie, dass sie in der Lage ist, sich durchzubeißen. Sie startete mutig auf Slicks und fuhr im Verlauf des Rennens bis auf Platz acht nach vorne. Kurz vor ihrem zweiten Boxenstopp geriet sie in der Zieleingangskurve mit Engel aneinander und schied aus – schade, denn trotz ihrer geringen Erfahrung hätte dies ihr stärkstes DTM-Rennen werden können.
Note 4

Maro Engel (15 / 18 / 13 / 8 / 12 / -): DTM-Rookie Maro überraschte ähnlich wie sein Teamgefährte Schumacher mit Platz acht im Qualifying. Der Münchner stellte unter schwierigen Bedingungen seine Fähigkeiten unter Beweis. Seine gute Ausgangsposition büßte er in der ersten Kurve ein, als er sich drehte und bis an das Ende des Feldes zurückfiel. Im Verlauf des Rennen biss er sich an Legge nahezu die Zähne aus. Erst in Runde 13 konnte er die Britin passieren, um sich unmittelbar nach seinem zweiten Stopp erneut hinter ihr wieder zu finden. Die Kollision in Runde 25 bedeutete dann das vorzeitige Aus.
Note 4

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