DTM Nürburgring: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-08-19 18:15:00

DTM Nürburgring: Nachlese Teil 1

DTM Nürburgring: Nachlese Teil 1

Das DTM-Wochenende auf dem Nürburgring bot 84.000 Motorsportfans alles, was das Herz begehrt: Einen nicht unerheblichen Anteil hatte dabei auch das berüchtigte Eifelwetter, das sich bis zum Sonntagmittag von seiner besten Seite zeigte, pünktlich zum Start des Rennens jedoch mit einsetzendem Regen für prickelnde Spannung sorgte. Verschiedene Strategien würfelten das Feld ordentlich durcheinander und so traten einige Piloten aus den Reihen von Audi, BMW und Mercedes-Benz unter den schwierigen Bedingungen besonders in den Vordergrund. DTM.com hat die Tops und Flops vom Nürburgring zusammengestellt.

Der Mann des Rennens: Mike Rockenfeller
Bei seinem Heimspiel haben Mike Rockenfeller (Audi) und sein Team Phoenix-Racing Großes geleistet: Nach dem Qualifying sah es für den bis dato Führenden in der Gesamtwertung zunächst nicht rosig aus. Von Position elf gestartet, fiel Rocky durch einen Dreher nach einem Kontakt mit Joey Hand (BMW) schon in der ersten Kurve auf den letzten Platz zurück. Gemeinsam mit seinem Team fällte er bei einsetzendem Regen frühzeitig die Entscheidung, auf Regenreifen zu wechseln. – auch wenn das Zeitfenster für die Pflichtstopps noch nicht geöffnet war. Im Verlauf des Rennens fuhr er über weite Strecken dem Feld davon. Durch diese mutige Strategie kämpfte sich der Audi-Pilot bis auf den vierten Rang nach vorn.

Die größte Aufholjagd: Martin Tomczyk
Nach einer Saison, die zumeist aus Pleiten, Pech und Pannen bestand, ist der Knoten bei BMW-Werksfahrer Martin Tomczyk auf dem Nürburgring endlich geplatzt. Unter schwierigen Bedingungen in der Anfangsphase des Rennens spielte der Rosenheimer seine ganze Erfahrung aus und arbeitete sich Position um Position nach vorn. Am Ende konnte er für Platz fünf endlich die ersten Zähler in der Fahrerwertung auf seinem Konto verbuchen.

Der Premierensieger: Robert Wickens
Mercedes-Benz-Junior Robert Wickens sicherte sich in der Eifel seinen ersten DTM-Sieg. Von Position sieben gestartet, fuhr der Kanadier ein starkes Rennen, bei dem er vor allem mit spektakulären Überholmanövern bei abtrocknender Piste begeisterte. Damit stand Wickens in dieser Saison schon auf allen drei Stufen des Siegerpodestes.

Der Pechvogel des Wochenendes: Bruno Spengler
Bruno Spengler (BMW), der nach dem Rennen in Moskau auf dem Nürburgring gleich seine zweite Nullrunde hinnehmen musste, zählt zu den großen Verlierern des Wochenendes in der Eifel. Als Titelverteidiger in die Saison gestartet, spielte der Franko-Kanadier auch in der ersten Saisonhälfte an der Spitze der Tabelle eine Rolle. Doch mit Platz 14 auf dem Nürburgring hat er den Anschluss auf Spitzenreiter Mike Rockenfeller verloren und fiel auf Position vier zurück. Hinter dem fleißigen Punktesammler Christian Vietoris (Mercedes-Benz) auf Rang zwei und dem Nürburgring-Sieger Wickens an dritter Stelle.

Der stärkste Rookie: Marco Wittmann
Marco Wittmann war auf dem Nürburgring der stärkste Rookie. Der BMW-Werksfahrer überzeugte vor allem im Qualifying mit einem starken zweiten Platz an der Seite seines Markengefährten Augusto Farfus in der ersten Startreihe. Im Rennen konnte er diese Position zwar nicht halten, Platz sieben war nach einer Platzierung außerhalb der Punkteränge in Moskau dennoch ein gutes Ergebnis. In der Tabelle belegt der Deutsche aktuell Gesamtrang sieben.

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