DTM Norisring: Die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2011-07-04 14:00:00

DTM Norisring: Die Analyse Teil 1

DTM Norisring: Die Analyse Teil 1

Das Rennen auf dem Norisring forderte den DTM-Piloten von Audi und Mercedes-Benz alles ab. Hinter dem Safety-Car gestartet, behielt vor allem Sieger Bruno Spengler bei schwierigen Witterungsbedingungen stets den Überblick. Der Franko-Kanadier eroberte mit seinem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung von Martin Tomczyk zurück, der hinter Jamie Green Dritter wurde. Mattias Ekström und Maro Engel zählten zu den Verlierern des Wochenendes; Edoardo Mortara und David Coulthard errangen ihre ersten Punkte für die Fahrerwertung. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Bruno Spengler (5 / 1 / 1 / 12 / 1): Dass er im Qualifying auf eine schnelle Runde betrachtet in dieser Saison der Beste ist, daran zweifelt nach Brunos vierter Pole im fünften Rennen niemand mehr. Auf dem Norisring hat es endlich auch wieder im Rennen geklappt. Bei schwierigsten Witterungsbedingungen behielt er die Nerven und heimste so nicht nur seinen zweiten Saisonsieg ein; der Franko-Kanadier eroberte auch die Tabellenführung zurück.
Note 1

Jamie Green (12 / 11 / 3 / 8 / 2): Seinen vierten Norisring-Sieg in Folge hat Jamie verpasst. Dennoch hat er als Zweiter bewiesen, dass ihm der Stadtkurs in Nürnberg eindeutig liegt – auch wenn es nicht seine ausgesprochene Lieblingsstrecke ist. Das Ergebnis musste er sich dabei hart erarbeiten, denn nach den beiden Freien Trainings am Freitag und Samstag stimmte das Setup seiner AMG Mercedes C-Klasse noch nicht. Doch pünktlich zum Qualifying lief es dann...
Note 1

Martin Tomczyk (8 / 6 / 10 / 5 / 3): Nach einem schwachen Qualifying, bei dem es Martin nicht gelang, die Reifen auf eine Runde zum Arbeiten zu bekommen, zeigte der Rosenheimer sich im Rennen erneut kämpferisch. Zeitweise konnte er nur schwer abschätzen, auf welcher Position er lag, da die starke Gischt die Sicht deutlich behinderte. Aber er zog sein eigenes Rennen durch und machte viel Boden gut. Die Tabellenführung hat er knapp eingebüßt, seine gute Ausgangsposition als bester Audi-Fahrer aber gesichert.
Note 2

Timo Scheider (10 / 7 / 7 / 10 / 4): Timo hat auf dem Norisring erneut vor allem im Rennen mit starker Leistung brilliert. Von Position sieben aus gestartet, ging es bis auf vier nach vorne. Erneut hatte er dabei das Nachsehen hinter Tomczyk, der im Jahreswagen das bessere Ende für sich hatte. Wenn Timo im Qualifying bessere Rundenzeiten gelingen würden, wäre auch an Siege wieder zu denken.
Note 2

Edoardo Mortara (15 / 10 / 8 / 3 / 5): Nach zwei derben Rückschlägen in Spielberg und auf dem Lausitzring konnte Edoardo auf dem Norisring endlich seine ersten Punkte einfahren. Mit Platz fünf lieferte der Italiener bei extrem schwierigen Bedingungen geradezu sein Meisterstück ab. Eine gute Strategie ergänzte dabei die starke Leistung aus dem Qualifying mit Platz acht.
Note 1

Ralf Schumacher (18 / 3 / 5 / 11 / 6): Im Qualifying verpasste Ralf als Fünfter die finale Runde nur knapp. Im Rennen wurde er als Sechster gewertet. Zwar reichte er so nicht an die Performance der beiden Speerspitzen Spengler und Green heran, dennoch kann sich das Ergebnis sehen lassen. Zudem unterstreicht es, dass der Norisring Ralf eindeutig entgegen kommt.
Note 3

Mattias Ekström (1 / 4 / 4 / 7 / 7): Mattias gelang als einzigem Audi-Fahrer im Qualifying eine Top-Platzierung. Startplatz vier war eine gute Ausgangsposition für einen Podestplatz. Im Rennen konnte in der Anfangsphase starken Druck auf Green ausüben. Bei einsetzendem Regen und in der Phase der Boxenstopps lief dann jedoch alles schief, so dass der Schwede nicht mehr in der Lage war, sich nach vorne zu orientieren.
Note 3

David Coulthard (14 / 18 / 13 / 17 / 8): Dass David auf dem Norisring seinen ersten Punkt einfahren würde, daran hätte nach dem Qualifying kaum jemand gerechnet. Der Schotte klagte am Samstag über mangelnde Balance und kam so über Startplatz 13 nicht hinaus. Im Rennen spielte er dann unter schwierigen Bedingungen seine Erfahrung aus und machte mit einer guten Strategie viel Boden gut.
Note 2

Maro Engel (3 / 2 / 6 / 4 / 9): Nach einem tollen Qualifying und Startplatz sechs geriet Maro im Rennen erneut mit Mortara aneinander. Nachdem der Italiener in den letzten beiden Rennen dadurch arg geschunden wurde, hatte dieses Mal der junge Deutsche Pech. Er verpasste am Ende die Punkteränge als Neunter nur knapp.
Note 3

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen

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