DTM Norisring - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-07-26 16:30:26

DTM Norisring - die Analyse Teil 2

DTM Norisring - die Analyse Teil 2

Auf dem Stadtkurs in Nürnberg gab es auch in diesem Jahr wieder Gewinner und Verlierer. Der 2300 Meter kurze und enge Stadtkurs verlangt den Fahrerinnen und Fahrern immer wieder alles ab - die enorme Hitze tat ihr übriges. Gewinner des turbulenten und packenden DTM Rennens auf dem Norisring war Bruno Spengler. Vor begeistertem Publikum konnte der 22-Jährige seinen ersten Sieg in der DTM feiern. Mercedes-Benz jubelte nach dem Vierfachsieg, Tom Kristensen wahrte als Vierter für sich und Audi alle Chancen im Titelkampf. www.dtm.de hat die Leistungen aller 20 DTM Fahrer am Wochenende unter die Lupe genommen und benotet.

Heinz-Harald Frentzen (13. / 5. / 7. / 12. / 12. / 11.): So richtig in Fahrt ist Heinz-Harald in Nürnberg nicht gekommen – im Qualifying am Samstag schied der Mönchengladbacher bereits in der zweiten Runde aus. Bei Abständen im Bereich von Hundertstelsekunden muss einfach alles zusammenpassen. Im Rennen wurde Frentzen gleich zu Beginn in eine Karambolage verwickelt und mit ramponiertem Auto konnte er nur noch „mitschwimmen“. Mehr als Platz elf war nicht drin – trotzdem hätte man mehr erwarten können. Note: 4

LJeroen Bleekemolen (6. / 12. / 18. / 18. / 18. / 12.): Mit einem Paukenschlag eröffnete Jeroen das DTM Wochenende auf dem Norisring. Im ersten Test am Freitag überraschte der Rückkehrer mit Platz sechs, im zweiten Durchgang wurde er Zwölfter. Entsprechend hoch seine eigenen Erwartungen an das Qualifying und das Rennen: Was ihm im Zeittraining nicht gelingen wollte, nur Startplatz 18, schaffte er im Rennen. Bester Fahrer eines 2004er Autos und mit Rang zwölf ein hervorragendes Ergebnis. Note: 2

Vanina Ickx: (20. / 19. / 20. / 20. / 20. / 13.): Eigentlich in allen Sessions das Schlusslicht. Im Qualifying konnte sie ihre Zeit aus dem Freien Training nicht verbessern. Zudem verlor sie nach einem Dreher im Zeittraining wertvolle Zeit um erneut anzugreifen. Eine Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts, ein Mauerkontakt und anschließend ein Dreher warf sie immer wieder um einige Positionen zurück. Happy-End im Ziel: Mit Platz 13 sprang das beste Saisonergebnis heraus und Vanina war zufrieden – wir übrigens auch. Note: 3

Susie Stoddart (18. / -. / 19. / 17. / 17. / 14.): Am Freitag vom Pech verfolgt, im ersten Test beschädigte ein Fremdkörper den Ölvorratsbehälter, konnte sie am zweiten Test nicht teilnehmen. Trotz fehlender Fahrpraxis konnte Susie das Qualifying als beste Fahrerin eines 2004er-Autos beenden – Startplatz 17. Im Rennen konnte sich die hübsche Schottin bis zur ihrem Unfall in der 57. Runde bis auf einen hervorragenden zwölften Platz vorarbeiten. Am Ende wurde sie auf Platz 14 gewertet. Note: 2

Daniel La Rosa (15. / 18. / 11. / 11. / 9. / 15.): Was mit einem Vorjahreswagen am Norisring möglich gewesen wäre, demonstrierte Jean Alesi als Vierter im Qualifying. Bei La Rosa reichte es hingegen nur zu Startplatz elf. Die enorme Leistungsdichte in der DTM verzeiht gerade auf einem Kurs wie dem Norisring keine Fehler. Platz neun im Warm-up ließ für das Rennen Hoffnung aufkeimen. Bei seinem Unfall in der 57. Runde wurde La Rosa auf Position 14 notiert. Pluspunkt: Seine sehr gute Reaktion, nachdem ihm beim Anbremsen der Grundig-Kehre der Bremsdruck wegblieb und er sein Auto herumdrehen konnte, um nicht frontal in das Auto von Susie zu rutschen. Note: 4

Martin Tomczyk (7. / 14. / 12. / 16. / 13. / 16.): Das gesamte Rennwochenende über kam Martin nie so richtig im Schwung. Im Qualifying fuhr der Rosenheimer zu spät raus, was am Ende nur den 16. Startplatz einbrachte. Im Rennen nahm sich Martin dann ein Herz und fuhr im Getümmel der ersten Runde bis auf Platz zehn nach vorne. Nach einer Kollision mit Scheider fehlte die Bremsenkühlung, so dass er aus Sicherheitsgründen aufgab. Note: 4

Alexandros Margaritis (9. / 4. / 15. / 13. / 11. / -.): Das Rennen von Alexandros war kürzer, als er sich erhofft hatte. Mit Startplatz 13 im Qualifying war bereits der Grundstein für eine Platzierung in den Punkterängen sehr wackelig. Im Rennen überhitzte nach einer Kollision der Motor seiner AMG-Mercedes C-Klasse – das Aus. Note: 4

Jamie Green (8. / 10. / 3. / 1. / 2. / -.): Für Jamie war der erste Sieg in der DTM zum Greifen nah. Souverän sicherte sich der Engländer die Pole-Position im Qualifying – die dritte in diesem Jahr. Mit kühlem Kopf bei heißen Temperaturen gelang auf dem Norisring auch der Start, so dass Jamie eindeutig auf Siegerkurs lag. Beim Überrunden touchierte ihn dann Abt in der S-Kurve. Ein Einschlag in die Streckenbegrenzung war unausweichlich, dabei wurde die Hinterradaufhängung der AMG-Mercedes C-Klasse beschädigt. Jamie wagte nach einem kurzen Check an der Box noch einen Versuch, strandete aber nur wenige Runden später in der Auslaufzone in der S-Kurve. Note: 2

RMathias Lauda (19. / 16. / 17. / 15. / 16. / -.): Langsam gewöhnt sich Mathias an die DTM und er kommt mit der AMG-Mercedes C-Klasse aus dem Jahr 2004 immer besser zurecht. Im Qualifying ließ der Österreicher seine 2004er-Mitstreiter geschlossen hinter sich und verpasste den zweiten Abschnitt des Shootouts nur um 24 Tausendstelsekunden. Das Rennen was dann nach nur fünf Runden beendet. Wie auch später Green rutschte Mathias nach einer Berührung in der S-Kurve in die Streckenbegrenzung und verlor seinen Heckflügel. Das Auto war unfahrbar und Mathias hatte frühzeitig frei. Note: 3

Jean Alesi (2. / 3. / 2. / 4. / 1. / -.): Neben Green ist Jean sicher der Pechvogel des Norisring-Wochenendes. Der Franzose stellte in allen Trainingssitzungen unter Beweis, wie sehr er den 2,3 Kilometer langen Stadtkurs mag. Im Qualifying holte er sich den vierten Startplatz und war für das Rennen guter Dinge. Nach der Bestzeit im Warm-up konnte sich Jean auf eine satte Punkteausbeute im Rennen freuen. Leider war dieses bereits nach der ersten Runde und einer Kollision mit Abt gelaufen. Schade Jean! Note: 2

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen