DTM Norisring – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-07-01 12:45:00

DTM Norisring – die Analyse Teil 2

DTM Norisring – die Analyse Teil 2

Traditionell ist das Rennen auf dem Nürnberger Stadtkurs der Höhepunkt in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Was die Akteure am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen leisteten war enorm, der Kampf auf der Strecke war beste Werbung für die kommenden Rennen und ein erneuter Besuch im „Monaco der DTM“ 2009. Jamie Green und Bruno Spengler sorgten für einen Mercedes-Benz Doppelsieg, Audi-Mann Timo Scheider komplettierte als Dritter das Podium. Ralf Schumacher zeigte auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender Stärke, wurde aber durch einen technischen Defekt gestoppt. dtm.com hat die Leistung aller Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Markus Winkelhock (15 / 10 / 11 / 18 / 15 / 11): Markus war bis zum Qualifying mit seinem Audi A4 DTM zufrieden – im Qualifying lief dann plötzlich nichts mehr zusammen. Der 28-Jährige war nicht in der Lage, die Zeiten aus dem Freien Training am Vormittag zu fahren. Startplatz 18 war keine gute Ausgangsposition für das Rennen. Beim Start hielt Markus sich aus allem heraus und setzte auf konstante Rundenzeiten. Mit zunehmender Renndauer bauten die Bremsen ab, so dass er das Rennen im Schongang nach Hause fuhr. Ingesamt verbesserte er sich um sieben Positionen.
Note 3

Oliver Jarvis (16 / 13 / 10 / 13 / 16 / 12): Oliver war nach dem Rennen auf dem Norisring unzufrieden. In den ersten Runden kämpfte er sich bis auf Platz zehn nach vorne. Nach den beiden Pflichtboxenstopps und einer Kollision mit Maro Engel fand er sich plötzlich nur auf Platz 13 wieder. Im direkten Duell mit Winkelhock zog er den Kürzeren und verlor eine weitere Position. Platz 13 im Ziel, 12 nach der Paffett Disqualifikation – das war zu wenig.
Note 3

Mike Rockenfeller (17 / 14 / 18 / 16 / 18 / 13): Mike hatte nicht nur unter seinem gewichtigen Audi A4 DTM zu leiden, sondern auch unter den Veränderungen der Renntrecke nach dem zweiten Test am Freitag und dem Freien Training am Samstagmorgen. Da der Norisring keine permanente Rennstrecke ist, verändern sich die Gegebenheiten mit jeder Runde. Das Team konnte die Balance zwar zum Qualifying verbessern, über Startplatz 16 kam Rocky jedoch nicht hinaus. Im Rennen setzten früh die ersten Bremsprobleme ein, so dass der 24-Jährige kontrolliert und ohne großes Risiko ins Ziel fuhr.
Note 4

Alexandre Prémat (11 / 18 / 16 / 10 / 17 / 14): Die Leistung von Alexandre vor allem im Qualifying kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Dank der Erfolge der 2007er Audi pilotierte er seinen maximal beladenen A4 DTM auf den zehnten Startplatz. Auch im Rennen war er einer der schnellsten Jahreswagenfahrer, bis beim Boxenstopp eine defekte Kupplung viel Zeit kostete. Diesen Abstand konnte der Franzose auf der Strecke nicht mehr wettmachen.
Note 3

Katherine Legge (19 / 17 / 19 / 19 / 19 / 15): Nachdem bei Katherine am Freitag zunächst Hoffnung aufkeimte, musste sie im Qualifying am Samstag feststellen, dass ihr Audi nicht optimal lief. Im Rennen behinderten Getriebeprobleme die Fahrt der 28-Jährigen. Sie verlor viel Zeit, da sie selbst in der engen Grundigkehre nur den zweiten Gang zur Verfügung hatte. Immerhin hat sie trotz der Unwägbarkeiten die Zielflagge gesehen.
Note 4

Ralf Schumacher (8 / 16 / 13 / 11 / 14 / 16): Der Aufwärtstrend bei Ralf hält weiter an. Auf dem Norisring qualifizierte er sich als bester DTM-Rooki auf Startplatz elf, was auch sein persönlich bestes Qualifying-Ergebnis war. Den Start verpatzte der sechsfache Grand-Prix-Sieger und fiel bis auf Platz 17 zurück. Kämpferisch und mit einer guten Strategie arbeitete sich Ralf bis auf Platz neun nach vorne. Der erste Zähler für die Fahrerwertung war zum Greifen nahe – auch vor dem Hintergrund, dass Paffett nachträglich disqualifiziert wurde. In der Schlussphase fiel Schumi 2 dann einem Bremsdefekt zum Opfer und schied aus. Als 16. wurde er gewertet.
Note 3

Christijan Albers (5 / 15 / 15 / 17 / 11 / -): Mit schnellen Zeiten machte Christijan vor allem im ersten Test am Freitag auf sich aufmerksam. Das Qualifying holte ihn dann auf den Boden der Tatsachen zurück – Startplatz 17 war nach eigenen Aussagen das maximal erreichbare. Im Rennen streikte nach wenigen Runden die Servolenkung. Als sein Audi A4 DTM kaum noch fahrbar war, gab er auf.
Note 4

Martin Tomczyk (9 / 7 / 5 / 5 / 8 / -): Martin war beim Audi-Heimspiel auf dem Norisring guter Dinge. Im Qualifying sicherte er sich Startplatz fünf und ließ damit seine beiden Teamgefährten Kristensen und Ekström hinter sich. Im Rennen konnte er sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten, bis Probleme mit dem Gaspedal auftraten. Nach 23 Runden stellte er seinen Audi enttäuscht ab.
Note 3

Gary Paffett (7 / 3 / 9 / 9 / 3 / dq): Gary wuchs am Norisring-Wochenende zum Teil über sich hinaus. Mit schnellen Rundenzeiten stellte er unter Beweis, dass im Rennen mit ihm zu rechnen sein würde. Diese Vorahnung bestätigte sich, als Fünfter wurde der Brite abgewinkt. Nach dem Rennen stellte sich dann heraus, dass seine AMG Mercedes C-Klasse zu leicht gewesen ist und somit nicht dem Reglement entsprach. Die Sportkommissare bestraften ihn mit Wertungsausschluss - zu Recht.
Note 6

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