DTM Norisring: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-06-30 17:00:00

DTM Norisring: Die Analyse Teil 2

DTM Norisring: Die Analyse Teil 2

Am Sonntag konnten die DTM-Fans ein typisches Norisring-Rennen verfolgen. Der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender steht seit Jahren für packenden Motorsport mit spannenden Positionskämpfen auf der Strecke. Beim Saisonhöhepunkt feierte Jamie Green in der AMG Mercedes C-Klasse aus dem Vorjahr seinen zweiten Nürnberg-Sieg in Folge. Kämpferisch setzte er sich in der Schlussphase an die Spitze, Bruno Spengler (Mercedes-Benz) sowie Mattias Ekström und Timo Scheider (beide Audi) hatten das Nachsehen. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Martin Tomczyk (11 / 13 / 14 / 11): Die Resultate am Norisring sind nicht die, die man von Martin in einem aktuellen Auto erwarten darf – nicht eine einzige Top-Ten-Platzierung am Norisring und immer noch null Punkte auf dem Konto. Im Qualifying nur Platz 13 und Elfter im Rennen, da hätte mehr drin sein können. Jetzt hofft der Deutsche auf das nächste Rennen in Zandvoort.
Note 4

Katherine Legge (16 / 5 / 17 / 12): Zum ersten Mal in ihrer DTM-Karriere schaffte es Katherine in die dritte Qualifying-Session vorzurücken – und sicherte sich mit Startplatz fünf ihr bestes Resultat in einem Qualifying. Im Rennen würgte die Britin bereits beim Start den Motor ab, als sie einen Frühstart verhindern wollte. Katherine fiel bis auf Rang 14 zurück. Zwei Plätze konnte sie im Rennverlauf noch gut machen, mehr war nicht drin. Einziges Trostpflaster: Katherine fuhr die schnellste Rennrunde und verpasste den Rundenrekord von Spengler nur um knapp zwei Zehntelsekunden.
Note 2

Markus Winkelhock (17 / - / 9 / 13): Die Mannschaft von Markus hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine wahre Glanzleistung vollbracht: Die Mechaniker des Schwaben haben den havarierten Boliden über Nacht wieder aufgebaut – so konnte Winkelhock nach seinem unverschuldeten „Gullideckel-Zwischenfall“ im Freien Training beim Warm-up wieder dabei sein. Bis 7:00 Uhr morgens hat die Rosberg-Mannschaft geschraubt, um Markus die Teilnahme am Rennen zu ermöglichen. Vom letzten Platz aus konnte sich Markus immerhin noch bis auf Rang 13 nach vorne arbeiten.
Note 2

Mathias Lauda (9 / 15 / 2 / 14): Mathias hatte auf dem Norisring den Speed, um weit nach vorne zu kommen. Im Qualifying konnte er diesen jedoch schon in Q1 nicht abrufen, um weiter zu kommen. Im Rennen war von Startplatz 15 aus nicht viel drin. Und auch wenn er die gleichen Zeiten fuhr wie die Spitze des Feldes, war keine Positionsverbesserung drin.
Note 4

Christian Bakkerud (19 / 18 / 18 / 15): Christian war mit Rang 15 auf dem Norisring zufrieden. Auch wenn sich die Leistung des Dänen nicht in den Ergebnislisten wiederspiegelt, muss man ihr Tribut zollen. Im zwei Jahre alten Audi A4 DTM war er in seiner schnellsten Runde nur gut drei Zehntel langsamer als Legge. Zudem wurde er, trotz extrem kurzer Runden, nur ein Mal überrundet.
Note 3

Maro Engel (10 / 6 / 12 / -): Maro konnte zu keinem Zeitpunkt des Norisring-Wochenendes von den Zeiten an die Leistung von Green heranreichen, beim Rennen kam auch noch Pech dazu. Beim zweiten Boxenstopp würgte der junge Deutsche den Motor ab, der sich daraufhin nicht mehr starten ließ.
Note 4

Alexandre Prémat (7 / 14 / 16 / -): Das Qualifying war für Alexandre nach eigenen Aussagen eine Katastrophe. Er fand keinen Rhythmus für eine schnelle Runde. Im Rennen machte der Franzose schnell Boden gut und lag am Ende von Runde eins bereits in den Punkterängen. Nach packenden Zweikämpfen mit Kristensen, Schumacher und Di Resta wurde ihm schließlich ein Rempler des Schotten zum Verhängnis. Mit gebrochener Radaufhängung schied er vorzeitig aus.
Note 3

Tomas Kostka (18 / 16 / 19 / -): Das Saisonhighlight war für Tomas viel früher zu Ende, als es ihm lieb war. Im Qualifying ließ er mit Bakkerud und Jarvis zwei Fahrer hinter sich. Nach einem guten Start schied er dann jedoch nach einem Dreher in der Schikane aus.
Note 4

Oliver Jarvis (15 / 17 / 15 / -): Ein Wochenende zum abhaken – weder im Qualifying noch in einer anderen Session konnte Jarvis überzeugen. „Wir hätten viel schneller sein müssen“, analysierte Oliver nüchtern. Das Rennen war für den Briten nach einer Berührung mit Kostka bereits in der ersten Runde vorbei.
Note 5

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