DTM Norisring: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-07-15 13:00:00

DTM Norisring: Nachlese Teil 1

DTM Norisring: Nachlese Teil 1

Ein turbulentes Rennwochenende liegt hinter den 22 DTM-Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz. Der 5. Lauf auf dem Norisring hat gehalten, was sich insgesamt 126.000 Zuschauer am Wochenende im Herzen der fränkischen Metropole Nürnberg erhofft hatten: Gute Stimmung am Dutzendteich und packende Rennaction mit vielen Überholmanövern auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs. DTM.com hat die Tops und Flops vom Norisring zusammengestellt.

Der Profiteur des Wochenendes: Mike Rockenfeller
Nach dem Qualifying waren die Aussichten für Mike Rockenfeller, der als Tabellenführer an den Norisring gereist war, alles andere als rosig. Der 29-Jährige nahm das Rennen nur von Startplatz 21 aus in Angriff, nachdem sein Team in der Nacht zuvor einen Getriebewechsel am Audi RS 5 DTM vorgenommen hatte. Im Rennen arbeitete er sich dann Schritt für Schritt nach vorne und wurde schließlich als Fünfter abgewunken und rückte nach dem Ausschluss von Mattias Ekström noch auf Rang vier vor. Sein ärgster Widersacher im Kampf um die Tabellenspitze, Bruno Spengler, kam einen Platz hinter Rockenfeller ins Ziel, obwohl der BMW-Pilot von Rang zwei gestartet war. Damit hat ‚Rocky‘ jetzt zwei Punkte Vorsprung vor Spegler.

Der stärkste Rookie: Daniel Juncadella
Seine ersten Punkte hatte Juncadella bereits auf dem Lausitzring eingefahren. Beim Saisonhöhepunkt auf dem Norisring folgte nun schließlich der erste Podiumsplatz für den DTM-Rookie in Diensten von Mercedes-Benz. Der Formel-3-Europameister lieferte mit Platz sieben bereits im Qualifying ein starkes Ergebnis ab und fuhr im Rennen mit schnellen Zeiten und einer guten Strategie weiter nach vorne.

Punkte in Serie: Bruno Spengler
Zwar übernahm Spengler zur Saisonhalbzeit nicht wie erhofft die Tabellenführung, nachdem er punktgleich mit Mike Rockenfeller nach Nürnberg angereist war, Position zwei ist dennoch eine sehr gute Ausgangsposition für sein persönliches Ziel Titelverteidigung. Bemerkenswert ist dabei die Konstanz des Kanadiers, der im BMW M3 DTM zum elften Mal in Folge in die Punkteränge fuhr.

Der Pechvogel des Wochenendes: Timo Scheider
Die Pechsträhne von Timo Scheider reißt nicht ab. Im Freien Training der DTM am Samstagmorgen büßte der zweifache DTM-Champion wertvolle Zeit ein, als sein Audi RS 5 DTM wegen technischer Probleme in der Box stand. Im Qualifying schaffte er dann Startplatz 13, von dem er aber im Rennen gar nicht erst losrollte. Wenige Sekunden vor dem Erlöschen der Startampel war der Bremsdruck ausgefallen. Scheider kehrte enttäuscht in die Box zurück.

Der glücklichste Fahrer: Andy Priaulx
Der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx hat auf dem Norisring endlich seine ersten Punkte in der Saison 2013 eingefahren. Dabei war nicht nur die Performance im Rennen stark, sondern bereits im Qualifying mit Startplatz sechs. Am Ende wäre vielleicht sogar mehr als Platz acht drin gewesen, aber hier machten dem britischen BMW-Werksfahrer die frühen Safety-Car-Phasen einen Strich durch die Rechnung. Das durchkreutze Strategie seines RMG Teams.

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