DTM Norisring: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-06-30 17:45:00

DTM Norisring: Nachlese Teil 1

DTM Norisring: Nachlese Teil 1

Der vierte DTM-Lauf auf dem Norisring war von den schwierigen Witterungsbedingungen in der fränkischen Metropole geprägt. Rund eine halbe Stunde vor dem Start setzte starker Regen ein. Für die 23 DTM-Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz war dies eine besondere Herausforderung, denn in den Trainingssitzungen und dem Qualifying hatten sich die Protagonisten auf trockener Piste auf das Rennen vorbereitet. Der Regen ließ zwar über den Rennverlauf nach, aber auch die Mischverhältnisse forderten die Strategie-Experten der Teams und natürlich die Lenkrad-Artisten. Am Besten kam Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens mit dem Wettermix in Nürnberg zurecht und fuhr zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg vor den beiden Audi-Piloten Jamie Green und Mattias Ekström. DTM.com hat die Tops und Flops vom Norisring-Rennen zusammengestellt.

Die größte Aufholjagd: Eine fantastische Aufholjagd im Rennen gelang Edoardo Mortara (Audi). Nach einem enttäuschenden Qualifying nur von Position 20 aus in das Rennen gestartet, machte der Italiener im Verlauf der 82 Runden auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring 16 Positionen gut und beendete das Rennen auf Position vier. Damit machte Mortara mit Abstand am meisten Boden gut. Sein Markengefährte Mattias Ekström kam auf neun Positionen. Der Schwede hatte das Rennen von Platz zwölf aus aufnehmen müssen, nachdem die Sportkommissare ihn wegen der Behinderung von Pascal Wehrlein um fünf Startplätze zurückversetzt hatten. Im Rennen fuhr der Schwede dann bis auf Platz drei vor.

Der Verlierer des Rennens: Der größte Verlierer des DTM-Wochenendes war Paul Di Resta. Der Schotte, der 2014 in Diensten von Mercedes-Benz in die DTM zurückgekehrt war, wurde unmittelbar vor der Rennfreigabe nach drei Runden hinter dem Safetycar von Jamie Green (Audi) gedreht und büßte so viel Boden ein. Im Rennen kam Di Resta über Rang 15 nicht hinaus und blieb nach einem starken Qualifying mit Platz zwei am Ende punktelos.

Der Mann des Wochenendes: Der stärkste Fahrer des Wochenendes war ohne jeden Zweifel Robert Wickens. Im Qualifying sicherte sich der Kanadier am Samstagnachmittag in beeindruckender Manier die Poleposition und ließ dann auch im Rennen nichts anbrennen. Mit schnellen Zeiten und einer perfekten Strategie gelang dem Mercedes-Benz-Piloten ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Dies ist durch den im Reglement vorgeschriebenen Pflichtboxenstopp mittlerweile eine Seltenheit.

Die Verteidigung der Tabellenführung: Marco Wittmann (BMW) reiste als Tabellenführer zu seinem Heimspiel an den Norisring – der 24-Jährige ist nur rund 20 Kilometer von Nürnberg entfernt in Fürth beheimatet – und verteidigte seine Führung. Vor dem Rennen betrug der Vorsprung auf Mike Rockenfeller (Audi) 19 Punkte und auch nach dem vierten Lauf liegt der BMW-Pilot 19 Zähler in Front. Rockenfeller konnte als Achter keinen Boden gutmachen. Die Rolle des Jägers übernimmt nun Edoardo Mortara (Audi), der als Dritter zwölf Zähler einfuhr.

Der Pechvogel des Rennens: Während sein Teamgefährte Wickens triumphierte, verfolgte Christian Vietoris (Mercedes-Benz) den Zieleinlauf aus der Boxengasse. Auf Position zwei liegend rollte der 25-Jährige in Runde 73 in der Dutzendteichkehre aus. Nur wenige Meter zuvor hatte er im Schöller-S eine Radmutter verloren. Das vorzeitige Aus war so unausweichlich. Bemerkenswert: Vietoris absolvierte seinen Boxenstopp in Runde 55. Das Rad hielt demnach 18 Runden lang. Nur deren neun fehlten Vietoris am Ende zum Podestrang.

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