DTM Norisring: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-07-02 16:15:00

DTM Norisring: Nachlese Teil 2

DTM Norisring: Nachlese Teil 2

Der vierte DTM-Lauf auf dem Norisring war von den schwierigen Witterungsbedingungen in der fränkischen Metropole geprägt. Rund eine halbe Stunde vor dem Start setzte starker Regen ein. Für die 23 DTM-Piloten von Audi, BMW und Mercedes-Benz war dies eine besondere Herausforderung, denn in den Trainingssitzungen und dem Qualifying hatten sich die Protagonisten auf trockener Piste auf das Rennen vorbereitet. Der Regen ließ zwar über den Rennverlauf nach, aber auch die Mischverhältnisse forderten die Strategie-Experten der Teams und natürlich die Lenkrad-Artisten. Am Besten kam Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens mit dem Wettermix in Nürnberg zurecht und fuhr zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg vor den beiden Audi-Piloten Jamie Green und Mattias Ekström. DTM.com hat die Tops und Flops vom Norisring-Rennen zusammengestellt.

Der schnellste Boxenstopp: Der schnellste Boxenstopp beim Rennen auf dem Norisring gelang dem BMW Team MTEK. In Runde sechs fertigte die Truppe den BMW M4 DTM von António Félix da Costa in 31,433 Sekunden ab – gemessen zwischen den Transponderschleifen am Anfang und Ende der Boxengasse. Auch die zweitschnellste Zeit ging an BMW. Das Schnitzer-Team benötigte am Fahrzeug von Bruno Spengler 31,468 Sekunden.

Die schnellste Runde: Mattias Ekström (Audi) hat es im Rennen auf den Punkt gebracht. Drei Runden vor Rennende fuhr der Schwede den schnellsten Umlauf in 48,610 Sekunden. Damit war Ekström 0,019 Sekunden schneller als Paul Di Resta (Mercedes-Benz), der in Runde 78 eine Zeit von 48,629 Sekunden schaffte. Die theoretisch schnellste Runde – also die Addition der persönlichen Sektorbestzeiten – absolvierte Sieger Robert Wickens in 48,547 Sekunden.

Der höchste Topspeed: Zum ersten Mal in diesem Jahr war der spätere Sieger nicht der Fahrer mit dem niedrigsten Topspeed. Zwar gelang Wickens nicht der Bestwert – der Kanadier wurde mit 257 km/h am Messpunkt ‚geblitzt’ – am Ende waren aber auch nur zwei Fahrer schneller. Timo Scheider (Audi) und Paul Di Resta (Mercedes-Benz) kamen im Rennen auf 258 km/h.

Der längste Stint: Robert Wickens fuhr den längsten Stint beim Rennen auf dem Norisring. Der Kanadier zögerte seinen ersten und einzigen Boxenstopp 58 Runden hinaus und steuerte so als letzter Fahrer die Box an. Bemerkenswertes Detail: Damit gelang Wickens ein waschechter Start-Ziel-Sieg, was in der DTM höchst selten vorkommt. Ähnlich lange blieb Edoardo Mortara (Audi) auf der Strecke. Der Italiener absolvierte im ersten Stint 56 Runden.

Drehwurm total: Der Streckenlänge des Norisrings ist es geschuldet, dass hier die meisten Runden gefahren werden. Zusammen umrundeten alle DTM-Piloten in den beiden Freien Trainings, dem Qualifying und dem Rennen den 2,3 Kilometer langen Stadtkurs 3.965 Mal. Das entspricht einer zurückgelegten Distanz von 9119,5 Kilometern oder etwas mehr als der Strecke Berlin – Bangkok.

Blaue Flaggen am laufenden Band: Die Blauen Flaggen kommen in der DTM in diesem Jahr nur selten zum Einsatz – außer auf dem Norisring. Hier wies die Rennleitung ganze 43 Mal einen Teilnehmer auf ein bevorstehendes Überrundungsmanöver hin. Der Grund dafür ist in jedem Fall die Streckenlänge des Stadtkurses. Auf dem Norisring befanden sich lediglich neun Fahrzeuge am Ende innerhalb von einer Runde – bei einer Rundenzeit von rund 48 Sekunden kein Wunder. Zum Vergleich: In Budapest trennte Platz eins und 19 eine Differenz von 1:28,687 Minuten. Das wären umgerechnet auf den Norisring fast zwei Runden.

Lesen Sie Teil 1 der Nachlese...

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