DTM Oschersleben – die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-05-22 18:48:28

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 1

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 1

In der Motorsport Arena Oschersleben feierte Tom Kristensen im Siemens Audi A4 DTM seinen zweiten DTM Sieg, den ersten Triumph für die Marke mit den vier Ringen in der noch jungen Saison 2006. Die Meinungen über den 3,667 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger Börde gingen am Rennwochenende genauso auseinander, wie die Leistungen der Fahrer. Wir haben für Sie die Leistungen von Fahrern und Teams genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Tom Kristensen (8. / 7. / 4. / 1. / 1. / 1.): Perfektes Heimspiel: Pole, schnellste Rennrunde und Sieg. Tom war auf seiner Lieblingsstrecke einfach nicht zu stoppen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als Tom auch die Pole ergatterte, setzte er dieses Jahr auch den Start perfekt um. Während seine Audi-Teamgefährten sich im Rennen der Konkurrenz geschlagen geben mussten, machte der Däne an der Spitze des Feldes Druck und feierte einen souveränen Start-Ziel Sieg. Besser geht es nicht. Note: 1

Bruno Spengler (15. / 2. / 14. / 3. / 11. / 2.): Im Verlauf des Wochenendes ließ Bruno sich von mittelmäßigen Zeiten in den Trainings nicht irritieren, wenn es darauf ankam, war er vorne mit dabei. Der Franco-Kanadier überholte seinen Teamkollegen Jamie Green bereits beim Start und fuhr danach ein fehlerfreies Rennen. Dafür wurde er mit seinem ersten Podiumsplatz in der DTM belohnt. Note: 1

Jamie Green (7. / 1. / 12. / 2. / 3. / 3.): Jamie beendete seine Serie an Pole-Positions, setzte aber leider die der schlechten Starts fort. Der Brite kam mit durchdrehenden Reifen schlecht weg und musste Spengler unmittelbar passieren lassen. Danach flogen die beiden Mercedes-Youngster im Paarflug durch die Motorsport Arena Oschersleben. Keiner machte einen Fehler und Jamie wurde am Ende Dritter. Note: 2

Heinz-Harald Frentzen (11. / 8. / 3. / 5. / 15. / 4.): Wie schon beim Saisonauftakt in Hockenheim war Heinz-Harald hinter Kristensen zweitbester Audi-Fahrer. Nach einem ordentlichen Qualifying und Startplatz fünf schob er sich beim Start an die vierte Position und verteidigte diese beinhart bis ins Ziel. DTM-Rekordchampion Bernd Schneider hing ihm fast drei Viertel des Rennens im Heck fand aber keinen Weg an dem Mönchengladbacher vorbei. Note: 2

Bernd Schneider (5. / 4. / 16. / 6. / 2. / 5.): Nach dem Qualifying lamentierte Bernd über mangelnden Grip. Im Rennen patzte er schon beim Start, bei seinem zweiten Boxenstopp würgte er den Motor ab und biss sich danach an Frentzen die Zähne aus.– die Siegesserie ist vorerst zumindest vorbei. Note: 4

Martin Tomczyk (6. / 15. / 1. / 7. / 8. / 6.): Martins Aussage nach dem Rennen bringt die Leistung auf den Punkt: „Es war leider kein spannendes Rennen für mich.“ Der Rosenheimer war, wie andere Fahrer auch, ein Opfer der mangelnden Überholmöglichkeiten in Oschersleben und konnte den potentiellen Speed seines Audi A4 DTM nicht umsetzen. Note: 3

Mattias Ekström (13. / 13. / 2. / 9. / 5. / 7.): Nachholbedarf hat Eki nach zwei Nullrunden ohne Zweifel genug. Dass es in Oschersleben am Ende nur zu zwei mageren Punkten gereicht hat, liegt im Qualifying begründet. Sein Audi A4 DTM fühlte sich gut an, war jedoch einfach zu langsam – Mattias verpasste dadurch die Runde der letzten acht. Nur dank eines guten Starts machte der Schwede Boden gut. Note: 3

Jean Alesi (3. / 5. / 9. / 14. / 14. / 8.): Nach einem schwachen Qualifying kündigte Jean es an: „Ich werde attackieren.“ Das tat der Franzose auch und machte mit einer tollen Strategie sechs Plätze im Rennen gut und sicherte sich einen Punkt für Platz acht und war damit bester Fahrer in einem Vorjahreswagen. Note: 2

Mika Häkkinen (17. / 3. / 15. / 4. / 6. / 9.): Nach den Plätzen vier und drei in den ersten beiden Rennen ist der neunte Rang in der Motorsport Arena Oschersleben eine herbe Enttäuschung für Mika, der in diesem Jahr bei der Vergabe des Titels ein Wörtchen mitreden will. Nach einem guten Qualifying büßte der Finne fünf Positionen im Rennen ein und ging am Ende leer aus. Note: 4

Pierre Kaffer (4. / 10. / 8. / 13. / 9. / 10.): Pierre lieferte ein solides Rennwochenende ab und war als Zehnter am Ende bester Audi-Jahreswagen-Fahrer. Nach einer kleinen Rempelei in der Startphase mit Timo Scheider fuhr der Mann aus der Eifel ein konzentriertes Rennen. Die Phoenix-Mannschaft absolvierte zwei perfekte Boxenstopps und Pierre gewann dadurch drei Positionen und überquerte die Zielliene als Zehnter. Note: 3

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