DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-05-23 18:13:10

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2

In der Motorsport Arena Oschersleben feierte Tom Kristensen im Siemens Audi A4 DTM seinen zweiten DTM Sieg, den ersten Triumph für die Marke mit den vier Ringen in der noch jungen Saison 2006. Die Meinungen über den 3,667 Kilometer langen Kurs in der Magdeburger Börde gingen am Rennwochenende genauso auseinander, wie die Leistungen der Fahrer. Wir haben für Sie die Leistungen von Fahrern und Teams genau unter die Lupe genommen und zusammengefasst.

Daniel la Rosa (2. / 14. / 11. / 15. / 12. / 11.): Daniels Wochenende begann mit Platz zwei im ersten Test am Freitag sehr gut. In der Folge hatte der Hanauer zwei Mal Pech - beide Male war Olivier Tielemans beteiligt. Im Qualifying rutschte der Niederländer von der Strecke und schoss unmittelbar vor Daniel auf die Piste zurück, im Rennen erhielt Tielemans eine Strafe, nachdem er Daniel angeschubst hatte. Ansonsten solides Rennen in dem er aber keinen Weg an Stefan Mücke vorbei fand. Insgesamt ein ordentliche Leitung. Note: 3

Stefan Mücke (12. / 6. / 7. / 16. / 16. / 12.): Stefan patzte im Qualifying. Von Startplatz 16 war schon vor dem Start klar, dass auch das zweite Heimspiel des Berliners nicht in den Punkten enden würde. Im Rennen machte er vier Positionen gut, auch wenn er erst mit dem letzten Satz Reifen und dem Setup seines Wagens zufrieden war. Note: 3

Frank Stippler (10. / 12. / 5. / 8. / 13. / 13.): Nach dem Qualifying war Frank noch zufrieden. Zum ersten Mal schaffte er in diesem Jahr im Shoot out den Sprung in die Runde der letzten acht. Das Rennen geriet dann zur Farce: Nach einer Kollision mit Christian Abt stimmte die Balance von Stippis Audi nicht mehr, ein Teil seiner Kopfstütze blockierte zum Teil die Pedale und zu allem Überfluss kassierte er noch eine Durchfahrtsstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse. Note: 4

Timo Scheider (9. / 11. / 13. / 12. / 7. / 14.): Auch das Rennen von Timo war von Pleiten, Pech und Pannen geprägt: Ein schlechter Start, ein Rempler von Pierre Kaffer in der Anfangsphase, ein abgewürgter Motor beim Boxenstopp und eine Strafe wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse. Ein Wochenende zum vergessen. Note: 5

Susie Stoddart (18. / 18. / 19. / 18. / 17. / 15.): Im Qualifying wurde Susie auf ihrer schnellen Runde behindert und verpasste so die Gelegenheit einen besseren Starplatz als 18 herauszufahren. Von Position 18 ging die junge Schottin ins Rennen, und fiel gleich auf den ersten Metern auf den letzten Platz zurück. Im Verlauf des Rennens profitierte Susie von Ausfällen und kam dank konstanter und fehlerfreier Fahrt auf Platz 15 ins Ziel. Am Ende war sie immerhin schnellste Fahrerin eines 2004er Fahrzeuges. Note: 4

Mathias Lauda (16. / 17. / 18. / 17. / 18. / 16.): Im Qualifying noch bestplatzierter 2004er-Fahrer, musste sich Mathias im Rennen Susie geschlagen geben. Die Ursache war unter anderem der Dreher von Timo Scheider in der Anfangsphase des Rennens. Der Österreicher musste über die Wiese ausweichen und büßte Zeit ein. Danach folgte ein unspektakuläres Rennen ohne weitere Zwischenfälle. Note: 3

Christian Abt (1. / 16. / 10. / 10. / 10. / 17.): Im Qualifying gelang Christian eine fast perfekte Runde, die am Ende nur von dem in die Box fahrenden Frentzen gebremst wurde. Von Platz zehn aus gestartet, fuhr Stippler dem Allgäuer in der ersten Runde auf das Rad. Mit seinem beschädigten Playboy Audi A4 DTM fuhr Christian das Rennen zu Ende, mehr war aber auch nicht drin. Note: 4

Vanina Ickx (20. / 19. / 17. / 19. / 19. / 18.): Ähnlich wie Lauda war Vanina ein Opfer des Scheider-Drehers in der Startphase. Die beim Start gut gemachten Positionen waren dahin und auf dem engen Kurs in Oschersleben konnte sie sich nur noch gegen ihren Teamkollegen Tielemans durchsetzen. Note: 4

Olivier Tielemans (19. / 20. / 20. / 20. / 20. / 19.): Olivier hatte ein bewegtes Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben. Der Start ging in Ordnung, unmittelbar danach fing sich der Niederländer einen Bremsplatten ein und hatte mit Vibrationen zu kämpfen. Nach einem Rempler gegen La Rosa gab’s noch eine Durchfahrtsstrafe obendrein. Note: 5

Alexandros Margaritis (14. / 9. / 6. / 11. / 4. / 20.): Alexandros war der Mann des Rennens. Mit einem extrem späten ersten Stopp fuhr der Grieche von Platz elf aus gestartet bis auf vier nach vorne. Diese Position hatte er sicher inne, bis sich zwei Runden vor Rennende ein Radmitnehmerbolzens löste und Alexandros die Box erneut ansteuern musste. Ein jähes Ende nach einer starken Leistung im Rennen. Note: 2

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