DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-05-08 16:21:01

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2

DTM Oschersleben – die Analyse Teil 2

Das Ergebnis beim zweiten DTM-Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben versetzte selbst Insider ins Staunen: Rückkehrer Paffett fährt im Jahreswagen den Sieg heraus, Neuling di Resta fährt in der zwei Jahre alten C-Klasse auf Platz zwei und mit Rockenfeller komplettiert ein weiterer Jahreswagenfahrer, der im Qualifying Startplatz zwei erobert hatte, das Podium. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Jamie Green (8 / 10 / 1 / 5 / 1 / 11): Die Wochenend-Bilanz von Jamie kann sich durchaus sehen lassen: Der Brite fuhr zwei Bestzeiten und sicherte sich im Qualifying Startplatz fünf. Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Rennen schienen gut, aber bereits beim Start musste Jamie Positionen einbüßen. Der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten, denn beim Versuch Vanina Ickx zu überholen schob er die Belgierin von der Strecke und wurde daraufhin von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegt. Mehr als Platz elf war danach nicht mehr möglich. Note 4

Lucas Luhr (2 / 17 / 5 / 16 / 2 / 12): Wechselbad der Gefühle mit Höhen und Tiefen - was DTM-Neuling am Wochenende in Oschersleben fehlte war die Konstanz. Nach einem sehr guten Start im ersten Test am Freitag folgte der Absturz ans Ende der Ergebnisliste im zweiten Test. Hoffnung keimte im Freien Training auf, das er als Fünfter beendete. Im wichtigen Qualifying patzte er, schaffte nicht mal den Sprung in die zweite Runde und musste sich mit einem enttäuschenden 16. Startplatz begnügen. Von dort aus ging es im Rennen immerhin vier Plätze nach vorne. Platz zwölf, mehr war nicht drin. Note 4

Mathias Lauda (10 / 9 / 16 / 12 / 14 / 13): Mit dem Erreichen der zweiten Runde des Qualifyings war Mathias nach eigenen Aussagen sehr zufrieden - bereits in den Tests am Freitag zeigte der Österreicher, das mit ihm, zumindest im Mittelfeld, zu rechnen ist. Im Rennen agierte der xx-Jährige weitestgehend unauffällig. Mit der richtigen Strategie im Rennen wäre sicherlich ein besseres Rennergebnis als Rang 13 möglich gewesen. Note 3

Daniel La Rosa (12 / 7 / 17 / 15 / 15 / 14): Was in Hockenheim traumhaft begann fand in Oschersleben leider keine Fortsetzung. Nur ein einziges Mal, im zweiten Test am Freitag, schaffte es Daniel in die Top Zehn - in den anderen Session verlor sich der Hanauer im Mittelmaß. Der 15. Startplatz war auf dem Kurs in der Magdeburger Börde keine gute Ausgangsbasis. Zwar konnte er im Rennen eine Position gut machen, aber das er zu mehr im Stande ist, hat er in Hockenheim bewiesen. Note 4

Marco Werner (16 / 16 / 13 / 17 / 18 / 15): Aller Anfang ist schwer: Der Umstieg vom Sportwagen in einen DTM-Boliden ist Ersatzfahrer Marco, der in Oschersleben den verletzten Prémat ersetzte, nicht gerade leicht gefallen. Die Ergebnisse in den einzelnen Sessions spiegeln leider keineswegs seine Klasse wider. Im direkten Vergleich zum zweiten Audi-Ersatzmann Biela im aktuellen Audi hat er sich besser geschlagen. Marco war jedoch weit von dem entfernt, was mit einem Vorjahreswagen machbar ist. Note 4

Susie Stoddart (18 / 20 / 18 / 19 / 17 / 16): Die Ergebnisse in den Tests am Freitag und im Freien Training am Samstagmorgen deuteten bereits darauf hin: Oschersleben wird für Susie nicht einfach werden. Das enttäuschende Qualifying Ergebnis bestätigte, was sich bereits angedeutet hatte - Nur Startplatz 19 für die Schottin. Im Rennen fand sie nie ihren Rhythmus, ein Dreher kurz vor Rennende tat sein übriges… Immerhin – die beste Platzierung des gesamten Wochenendes fuhr Susie im Rennen. Als 16. überquerte sie den Zielstrich. Note 4

Mika Häkkinen (11 / 2 / 11 / 1 / 7 / 17): Nach Platz eins im Qualifying war das Ziel von Mika für das Rennen klar definiert: Der zweite DTM-Sieg sollte es werden. Aber bereits beim Start musste sich der zweifache Formel-1-Weltmeister Audi-Younspund Mike Rockenfeller geschlagen geben. Danach hing Mika hinter „Rocky“ und Frühstarter Ekström fest. Im weiteren Rennverlauf konnte sich der DTM-Star zwar wieder auf einen Podiumsplatz vorarbeiten, aber das Duell gegen Rocky forderte seinen Tribut. In der vorletzten Runde presse sich der Audi-Pilot am zweifachen Formel-1-Weltmeister vorbei. Dabei beschädigte sich Mika seinen rechten Hinterreifen und musste an Position vier liegend unplanmäßig die Box ansteuern - am Ende wurde er als 17. gewertet. Note 2

Frank Biela (20 / 19 / 20 / 18 / 20 / 18): Frank hat in Oschersleben den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Ohne Vorbereitung sprang er für den noch nicht vollständig genesenen Tom Kristensen ein und konnte ihn nicht ersetzen. Seine Leistung war weit von dem entfernt, was mit einem 2007er Audi im Bereich des Machbaren lag. Frank bringt es selber auf den Punkt: „Es hat Spaß gemacht, und ich habe gekämpft. Das war das, was ich an diesem Wochenende machen konnte.“ Note: 5

Bruno Spengler (3 / 8 / 10 / 3 / 3 / -): Oschersleben war für Bruno ein Tiepunkt und die zweite Nullrunde nach dem Saisonauftakt in Hockenheim. Mit einer defekten Servolenkung stellte er den Wagen nach nur 15 Runden enttäuscht in der Box ab. Von Platz drei aus gestartet lag Bruno zwischenzeitlich auf einem aussichtsreichen zweiten Rang. Der einzige Lichtblick für den jungen Kanadier muss sein, dass sich die Situation in der Meisterschaft noch verhältnismäßig offen präsentiert – so ist der letzte Zug Zum Titel noch nicht abgefahren. Note: 3

Vanina Ickx (19 / 18 / 19 / 20 / 19 / -): Vanina hatte während des Rennwochenendes in Oschersleben kaum Lichtblicke. Von den Rundenzeiten her war die Belgierin meist weit von dem entfernt, was ihr Teamgefährte Adam Carroll im identischen Fahrzeug zu leisten imstande war. Im Rennen hatte sie dann Pech, als Green sie anschob und ihr Audi A4 DTM nach einem Dreher vor der Hasseröder-Kurve unsanft in der Leitplanke landete. Note: 5

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