DTM-Oschersleben: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-04-22 15:15:00

DTM-Oschersleben: Die Analyse Teil 2

DTM-Oschersleben: Die Analyse Teil 2

Das DTM-Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben war von einem Fahrer geprägt: Timo Scheider drückte der Veranstaltung souverän seinen Stempel auf. Mit Ausnahme des Warm-ups war der Audi-Werksfahrer stets das Maß der Dinge. Die Mercedes-Benz-Fahrer konnten den Abstand zur Spitze weiter verkürzen, Bruno Spengler sicherte den Stuttgartern mit Platz drei die erste Podiumsplatzierung. Der zweite von elf Läufen 2008 bot packenden Motorsport auf der Rennstrecke, eine Reihe von Strafen würfelte das Klassement ordentlich durcheinander. dtm.com hat die Leistung aller Fahrer unter die Lupe genommen und analysiert.

VIDEO136#Gary Paffett (11 / 19 / 15 / 12 / 16 /11): Gary leistete sich im Qualifying einen kleinen Fahrfehler und war mit Platz zwölf in der Startaufstellung gerade noch zufrieden. Im Rennen sollten, wie in Hockenheim, erneut Punkte her. Die Balance der C-Klasse stimmte, der Speed auch. Dass es am Ende nur für Platz elf gereicht hat, findet seine Ursache in einer Durchfahrtsstrafe, die der Brite für eine Kollision mit Prémat in der Boxengasse erhalten hat. Gary selbst trifft keine Schuld, denn der Fahrer setzt sich nach dem Boxenstopp in Bewegung, sobald seine Crew ihm das Zeichen dazu gibt.
Note: 4

Bernd Schneider (18 / 8 / 12 / 10 / 7 / 12): Bernd war über das gesamte Wochenende mit seiner Leistung unzufrieden. Während Spengler und di Resta annähernd das Tempo der Audi an der Spitze mitgehen konnten, hatte der Rekordchampion meist das Nachsehen. Im Qualifying rutschte er im dritten Sektor der Strecke auf einer feuchten Stelle aus, der Quersteher kostete ihn wertvolle Zehntel. Von Platz zehn startete er in das Rennen – leider vor allen anderen Fahrern. Der Frühstart geht auf seine Kappe, die unausweichliche Durchfahrtsstrafe ebenfalls.
Note: 4

RMathias Lauda (19 / 18 / 19 / 16 / 18 / 13): Am Freitag drehte Mathias in beeiden Tests gerade einmal 40 Runden – so viele Umläufe schafften einige Fahrer bereits am Vormittag. Mit Problemen an der Lenkung und am Unterboden war es dem Österreicher kaum möglich, ein ordentliches Setup für seine C-Klasse zu erarbeiten. Dies schlug sich dann im Qualifying-Ergebnis nieder: nur Startplatz 16. Im Rennen erwischt er einen guten Start, wurde dann jedoch in eine Kollision verwickelt, wobei sich die vordere Spur verstellte. Mathias fuhr das Rennen zu Ende, mehr als Platz 13 war jedoch nicht drin.
Note: 4

Susie Stoddart (16 / 17 / 17 / 18 / 19 / 14): Susie war nach dem Qualifying ehrlich: „Mein Auto war gut, ich war leider nicht schnell genug.“ Von Platz 18 aus gestartet, ereilte sie das gleiche Pech, wie Lauda. Nach einer Kollision in Kurve zwei untersteuerte ihre C-Klasse stark. Eine Steigerung zum Saisonauftakt war zu erkennen. Susie hofft, dass es in Mugello weiter bergauf gehen wird.
Note: 4

LOliver Jarvis (4 / 5 / 7 / 4 / 10 / 15): Oliver ist der größten Verlierer des Rennwochenendes. Nach Topzeiten am Freitag und einem sensationellen vierten Startplatz am Samstag folgte der schwarze Sonntag. In der zweiten Kurve wurde er von einem Mitbewerber umgedreht und rollte das Feld von hinten auf. Der Brite kämpfte sich tapfer bis auf Rang zwölf nach vorne, ehe er unglücklich mit Albers aneinander geriet und dafür von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde.
Note: 3

Christijan Albers (10 / 13 / 16 / 17 / 17 / 16): Christijan fand nach guten Zeiten am Freitag am Samstagmorgen bei schwierigen Verhältnissen keine sonderlich gute Abstimmung für das Qualifying. So kämpfte der 29-Jährige mit stumpfen Waffen und musste sich mit Platz 17 in der Startaufstellung zufrieden geben. Im Rennen ging es nicht besonders weit nach vorne, nach der Kollision mit Jarvis war dann die Aufhängung angeknackst, so dass Ankommen das einzig verbleibende Gebot war.
Note: 4

Katherine Legge (17 / 15 / 18 / 19 / 13 / 17): Bei Katherine war in Oschersleben bereits ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Und dies, obwohl sie mit den gleichen Abstimmungsproblemen, wie Albers zu kämpfen hatte. Im Zeittraining fehlten ihr drei Zehntel auf ihren Teamkollegen, was in Anbetracht ihres Erfahrungsrückstandes okay ist. Das Rennen war für die Britin zunächst turbulent, nach der Missachtung von Blauen Flaggen wurde sie dann in der Schlussphase zur Rennleitung gebeten.
Note: 4

Maro Engel (9 / 14 / 13 / 15 / 15 / 18): Maro konnte sich nach eigener Auffassung gegenüber dem Auftakt in Hockenheim vor allem im Qualifying nicht genügend steigern. Vor allem schaffte er es nicht, seine Sektorbestzeiten in einer schnellen Runde zu absolvieren. Von 15 aus gestartet kämpfte er sich im Rennen bis auf Platz zehn nach vorne, ehe der zweite Lauf nach einer Kollision mit Kristensen vorzeitig beendet war.
Note: 4

Tom Kristensen (2 / 11 / 10 / 2 / 9 / 19): Neben Jarvis ist Tom der zweite große Verlierer des Rennwochenendes. Sein Problem war jedoch im Gegensatz zu seinem britischen Markengefährten hausgemacht: ein Frühstart von Startplatz zwei. Der siebenfache Le-Mans-Sieger trug es mit Fassung und Ironie. Seine Aussage „Der Start war sehr gut, leider viel zu früh“ erhält von den Titel ‚Spruch des Wochenendes’. Nach der obligatorischen Strafe setzte Kristensen zur Aufholjagd an. Die endete dann aber in Runde 35 vorzeitig, als er nach einem Quersteher sich und Engel von der Strecke beförderte. Ein schwarzer Tag.
Note: 4

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