DTM Oschersleben: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-09-17 13:15:00

DTM Oschersleben: Nachlese Teil 2

DTM Oschersleben: Nachlese Teil 2

Der Brasilianer Augusto Farfus hat am vorigen Wochenende seinen zweiten Saisonsieg gefeiert und das Titelrennen damit weiter offen gehalten. Der BMW-Werksfahrer gewann den achten DTM-Lauf des Jahres souverän mit einem Vorsprung von 6,298 Sekunden vor Mike Rockenfeller, der im Audi RS5 DTM im achten Rennen zum achten Mal in die Punkte fuhr und als Tabellenführer 33 Punkte Vorsprung vor seinem jetzt letzten Konkurrenten Farfus hat. Das Podium komplettierte Rockenfellers Teamgefährte Jamie Green, der seinen ersten Podestrang in Diensten von Audi feierte. DTM.com hat die Tops und Flops aus der etropolis Motorsport Arena Oschersleben zusammengestellt.

Jede Serie hat irgendwann ein Ende: Christian Vietoris
Christian Vietoris war neben Tabellenführer Mike Rockenfeller der einzige Fahrer, der in diesem Jahr durchweg gepunktet hatte, beim achten Rennen in Oschersleben endete diese Serie. Der 24-Jährige wurde nach 51 Runden mit einem Rückstand von 58,626 Sekunden nur auf Platz 18 abgewinkt. Damit büßte er zudem Platz zwei in der Fahrerwertung und die Chance auf seinen ersten DTM-Titel ein. Denn sein Rückstand auf Rockenfeller beträgt bei noch 50 zu vergebenden Punkten 53 Zähler.

Die stärkste Marke: Audi
Auch wenn der Sieg in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben an BMW ging – die stärkste Mannschaftsleistung lieferte Audi ab. Alle acht Fahrer fuhren in die Punkteränge – in zwei Viererpacks auf die Positionen zwei bis fünf und sieben bis zehn. In der DTM-Markenwertung holte Audi damit 65 Punkte auf einen Schlag. Die Ingolstädter belegen nun Platz zwei hinter BMW und vor Mercedes-Benz. Auch in Russland hatten die Audi-Fahrer zusammen 65 Punkte gesammelt. Eine größere Ausbeute gelang in dieser Saison nur BMW auf dem Red Bull Ring mit 70 Punkten.

Die schnellste Rennrunde: Joey Hand
Für den US-Amerikaner Joey Hand war Oschersleben nicht unbedingt eine Reise wert. Position 18 im Qualifying und Platz 16 im Rennen waren für den BMW-Werksfahrer ein enttäuschendes Ergebnis. Eine Bestmarke tröstete ihn aber zumindest ein wenig: die schnellste Rennrunde. Im 14. Umlauf benötigte Hand für den 3,696 Kilometer langen Kurs 1:21,255 Minuten und war damit mehr als eine Zehntelsekunde schneller als Rennsieger Augusto Farfus (BMW) und Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz), die ihre schnellsten Runden jeweils in 1:21,375 Minuten absolvierten. Hands Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 163,751 km/h.

Der schnellste Boxenstopp: Dirk Werner
Das BMW Team Schnitzer kristallisiert sich mehr und mehr als beste Boxenmannschaft der DTM heraus. Bereits zum fünften Mal in diesem Jahr gelang dem Traditionsrennstall aus Freilassing der schnellste Boxenstopp. In Oschersleben wurde der BMW M3 DTM von Dirk Werner in Runde 25 am schnellsten abgefertigt. Zwischen den Messpunkten am Anfang und Ende der Boxengasse vergingen 41,242 Sekunden. Werner war 0,079 Sekunden schneller als Mattias Ekström vom Audi Sport Team Abt Sportsline.

Der längste Stint: Timo Glock
Die meisten DTM-Fahrer setzten in Oschersleben auf eine gewöhnliche Strategie mit einem kurzen Stint und zwei Abschnitten mit jeweils rund 20 Runden. Eine komplett abweichende Taktik hatte sich das BMW Team MTEK für Timo Glock zurechtgelegt. Nach nur sechs Runden hatte der 31-Jährige bereits beide Pflichtboxenstopps absolviert und fuhr im Anschluss einen Stint über 45 Runden. Rückblickend betrachtet ging diese Rechnung nicht auf, Glock beendete das Rennen auf Rang 15.
 

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