DTM-Premiere in Zandvoort | DTM
2001-09-20 10:50:18

DTM-Premiere in Zandvoort

Unmittelbar vor dem vorletzten Saisonlauf der DTM am kommenden Wochenende auf dem Kurs in Zandvoort/NL, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Serie gastiert erstmals in den Niederlanden. Anlässlich der dortigen Pressekonferenz unterstrichen die holländischen Mercedes-Benz-Piloten Christijan Albers und Patrick Huisman, Opel-Fahrer Yves Olivier aus dem benachbarten Belgien, sowie Abt-Audi-Junior Martin Tomczyk, ihre Vorfreude auf den Dünenkurs.

Albers beschreibt die 4,3 km lange Strecke als „schnell und fahrerisch ziemlich anspruchsvoll. Vor allem die erste Kurve, die Tarzanbocht, hat es in sich, sie dürfte sich zum Überholen eignen. Eine weitere Schlüsselstelle ist die Gerlachbocht, eine blinde Kurve, die sehr schnell ist. Die muss man kennen, um sie optimal zu fahren.” Huisman, als best platzierter DTM-Debütant an sechster Stelle der Gesamtwertung, schätzt: „Mein Heimvorteil ist wohl eher gering. Das Niveau der Konkurrenz ist so hoch, dass sich bestimmt alle Fahrer schnell auf den Kurs einspielen.“

Yves Olivier kennt die Strecke bestens aus Formel-Ford- und Formel-3-Tagen. Er hat sich mit den ersten Meisterschaftspunkten auf dem A1-Ring sein selbst gestecktes Saisonziel erfüllt. „Auch in Belgien ist das Interesse an der DTM groß“, sagt der Opel-Pilot. „Das sieht man zum Beispiel an dem Absatz von DTM-Modellautos. Mich freut besonders, dass mein Fanclub eine Busreise nach Zandvoort organisiert hat.“ Martin Tomczyk, mit 19 Jahren der jüngste DTM-Fahrer, urteilte nach einigen Runden im serienmäßigen Audi TT: „Die Strecke ist wirklich klasse, und ich bin ich mir sicher, dass sie unserem Abt-Audi TT-R liegt.“ Vor dem DTM-Rennen wartet auf Tomczyk eine andere reizvolle Aufgabe: Auf der Audi-Teststrecke in Neustadt absolviert er einen Rollout mit dem Rennsportwagen Audi R8.

Als Folge der sich häufenden Startkarambolagen beschloss der Vorstand der DTM-Dachorganisation ITR (Internationale Tourenwagen Rennen e.V.) für Qualifikationsrennen und Wertungslauf in Zandvoort ein Überholverbot bis hinter die erste Kurve, die sogenannte Tarzanbocht. Dieses gilt jeweils nur in der ersten Runde und wird durch Kameras und Induktionsschleifen überwacht. Ein weißer Strich auf der Fahrbahn zeigt an, wo das Überholverbot endet.

Showprogramm wegen Ereignissen in den USA gestrichen
Vor dem Hintergrund der weltpolitischen Ereignisse hat die ITR außerdem beschlossen, das für den Sonntag geplante Showprogramm mit Drift-Einlagen, Renntaxi-Fahrten und weiteren Show-Elementen, zu streichen. Auch die Präsentation des Startfeldes wird modifiziert. In Zandvoort schieben die DTM-Fahrer zusammen mit den Teammitgliedern die Rennautos in die Startaufstellung. Der Vorsitzende der ITR, Hans Werner Aufrecht: „In der derzeitigen Situation können und wollen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern unseren Respekt vor den Opfern des Terror-Aktes zum Ausdruck bringen.“

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