DTM - Ready for take-off | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-04-17 20:10:25

DTM - Ready for take-off

Nur noch wenige Tage bis zum Saisonauftakt der DTM 2001. Fans und Akteure können es kaum erwarten, bis in Hockenheim am kommenden Sonntag um 15:15 Uhr die Startampel zum ersten Qualifikationsrennen auf Grün springt. "Ich freue mich unbändig darauf, dass es nun los geht und dass man nun gegen Gegner fahren kann und nicht wie bei den Tests nur gegen die Uhr", sagt Marcel Fässler, der in der vergangenen Saison an gleicher Stelle mit dem zweiten Rang sein bestes Saisonergebnis erzielen konnte. Gemeinsam mit neun weiteren Mercedes-, acht Opel- und vier Abt Audi Piloten steht für Fässler der Saisonauftakt in Hockenheim ganz hoch im Kurs. "Von der Atmosphäre her eins der besten Rennen. Da sieht man die Fans im Motodrom mit den Fahnen schwingen und das spornt natürlich extrem an."

Fässler, der junge Schweizer aus dem Team Warsteiner AMG Mercedes, ist einer der vielen internationalen Teilnehmer im DTM-Feld. Insgesamt sind Fahrer aus acht Nationen am Start, sieben Piloten haben das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet und nicht weniger als elf internationale Titelträger sind mit von der Partie. Einer von Ihnen ist Joachim Winkelhock, der mit seinen vierzig Jahren auf einen Le Mans Gesamtsieg und zwei Tourenwagentitel als Highlights seiner Karriere zurückblicken kann. Er gehört zu den Routiniers, aber noch lange nicht zum alten Eisen.

Für die kommende Saison hat sich die ITR eine Reihe von Modifikationen für das Reglement einfallen lassen. Dieser Prozess ist vielmehr eine Evolution, als eine Revolution, denn wie gut das Regelwerk schon in der vergangenen Saison war, haben die spannenden Qualifyings und Rennen bewiesen. Am Rennsonntag stehen ab sofort ein kurzes Qualirennen über 35 Kilometer auf dem Programm. Danach haben die Teams in einer 25-minütigen Pause die Möglichkeit, den Fahrzeugen wieder den letzten Schliff zu verpassen, bevor der über eine Distanz von 100 Kilometer ausgelegte Wertungslauf auf dem Programm steht. Hierbei ist ein Boxenstopp Pflicht. Jockel Winkelhock ist davon überzeugt, dass in die richtige Richtung gearbeitet wurde. "Durch diese Änderungen fahren wir jetzt eigentlich lauter Sprints", urteilt der Schwabe. "Und deshalb kann man die Autos viel mehr auf Speed abstimmen als letztes Jahr. Auf Reifenverschleiß muss man da kaum noch Rücksicht nehmen. Jetzt zählt nur noch Vollgas." Die Streckencharakteristik des nur 2,638 kurzen Kleinen Kurses erhöht die Spannung zusätzlich. Winkelhock: "Der kleine Kurs ist an einigen Stellen gut zum Überholen und man kommt praktisch ständig an den Zuschauern vorbei; da ist immer was geboten."

Abt Sportsline hat den Abt Audi TT-R gerade noch rechtzeitig zur Präsentation in Hockenheim fertiggestellt. Seit dem stand in erster Linie Testarbeit auf dem Programm. Diese haben die Mannen aus Kempten erfolgreich auf dem Hungaroring in Ungarn absolviert. Über 1500 Test-Kilometer wurden mit dem ersten Fahrzeug zurückgelegt. "Und jeder einzelne Meter stimmt optimistisch", so Christian Abt. "Wir hatten während der ganzen Woche auf dem Hungaroring nicht das kleinste technische Problem." Im Gegensatz zum Vorjahr arbeitete man beim neuen Abt Audi TT-R in erster Linie an der Anpassung an das neue Reglement. Der Radstand durfte verlängert werden, ein neues Aerodynamik-Paket sorgt für mehr Abtrieb. Christian Abt: "Der Unterschied ist riesig. Das Auto ist jetzt einfacher zu beherrschen und am Limit zu bewegen, eben wie ein echter Rennwagen." (PK)

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