DTM-Saisonauftakt: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-05-07 13:45:00

DTM-Saisonauftakt: Nachlese Teil 2

DTM-Saisonauftakt: Nachlese Teil 2

Der Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war ein wahres Motorsportfest. Packende Rennaction mit zahlreichen Überholmanövern – das macht Lust auf mehr. BMW knüpfte auf Anhieb an die Vorjahreserfolge an und feierte durch Augusto Farfus und Dirk Werner den ersten Doppelsieg seit der Rückkehr in die DTM im vorigen Jahr. Stark präsentierten sich auch die jungen Piloten im Kader von Mercedes-Benz, die im Rennen mit jeder Menge Biss unter Beweis stellten, dass mit ihnen in diesem Jahr zu rechnen ist. Timo Scheider in Diensten von Audi holte am Samstag die Pole-Position, konnte diese aber nicht in eine Top-Platzierung umwandeln. DTM.com hat die Tops und Flops aus Hockenheim zusammengestellt.

Positive Regeländerungen: DRS und Options-Reifen
Zwei Regeländerungen wurden im Vorfeld der DTM heiß diskutiert: DRS und Options-Reifen. Nach dem ersten Rennen der Saison auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ist schon absehbar, dass beide Neuerungen ihre Berechtigung haben. Selten zuvor hat es so viele spannende Überholmanöver gegeben; das DRS und die unterschiedlichen Reifenmischungen haben daran einen großen Anteil. Zufrieden zeigten sich auch die Fahrer: „Ich hatte selten so viel Spaß in einem DTM-Rennen“, war vielerorts zu vernehmen.

Mann des Qualifyings: Timo Scheider
Nach dem Qualifying der DTM waren echte Emotionen spürbar. Audi-Werksfahrer Mattias Ekström harrte im Parc Fermé aus, um seinem Teamgefährten Timo Scheider zur wohlverdienten Pole-Position zu gratulieren. Im gesamten Audi-Lager war die Erleichterung über das Top-Resultat nicht zu übersehen. Dass Scheider die Pole am Sonntag nicht optimal umsetzen konnte, trübte dann aber wieder die Stimmung bei den Ingolstädtern.

Pechvogel des Rennens: Timo Glock
Nach einem nicht ganz optimalen Qualifying und Startplatz 15 hatte sich der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock für sein Debüt-Rennen in der DTM eine Menge vorgenommen. Der Start verlief gut und der BMW-Pilot machte gleich drei Positionen gut. In den folgenden Runden arbeitete Glock sich kontinuierlich nach vorn und lag schon in den Punkterängen, bis er in Runde 15 vor der Sachs-Kurve kurz von der Strecke abkam und einige Positionen einbüßte. Kurz nach dem folgenden Boxenstopp kam das frühzeitige Aus. Beim Reifenwechsel war das hintere rechte Rad nicht richtig festgeschraubt worden und machte sich nach wenigen Metern auf der Strecke selbstständig.

Schnellster Boxenstopp: Bruno Spengler
Das BMW Team Schnitzer absolvierte beim Saisonauftakt der DTM in Hockenheim den schnellsten Boxenstopp. In Runde 18 stoppte die Zeit zwischen den beiden Messpunkten in der Boxengasse bei Bruno Spengler nach 20,206 Sekunden. Damit fertigte die Schnitzer-Truppe den BMW M3 DTM des Champions 0,031 Sekunden schneller ab als das HWA-Team das DTM Mercedes AMG C-Coupé von Roberto Merhi in Runde 32.

Auftaktspezialisten: Gary Paffett, Mike Rockenfeller und Christian Vietoris
Das Ergebnis des Auftaktrennens hatte es in sich, die Reihenfolge beim Zieleinlauf kam für viele überraschend. Im Vergleich zum Auftaktrennen 2012 schafften es sieben neue Fahrer in die Punkteränge. Einzig Gary Paffett, Mike Rockenfeller und Christian Vietoris punkteten erneut. Die DTM ist eben immer für Überraschungen gut.

Neuer Geheimtipp: Das Boxenstopp-Training am Sonntagmorgen
In Hockenheim hatten die Fans zum ersten Mal die Gelegenheit, das Boxenstopp-Training der DTM-Teams aus nächster Nähe zu verfolgen. Am Sonntagmorgen öffnete sich die Boxengasse zur Premiere dieses Spektakels der besonderen Art. Viele Fans nutzten die Gelegenheit, einen intimen Blick hinter die Kulissen der DTM zu werfen. Im Gegensatz zum Pitwalk am späteren Sonntagvormittag, wo die Jagd nach Autogrammen und die ARD Chartshow im Mittelpunkt stehen, waren es beim Boxenstopp-Training die Mechaniker von Audi, BMW und Mercedes-Benz, die den reibungslosen Ablauf des Reifenwechselns probten.

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