DTM Shanghai: Die Analyse Teil 2 | DTM
2010-12-01 12:45:00

DTM Shanghai: Die Analyse Teil 2

DTM Shanghai: Die Analyse Teil 2

Das Saisonfinale der DTM auf dem anspruchsvollen Stadtkurs in der chinesischen Millionen-Metropole Shanghai hatte es in sich. Gefragt war die richtige Balance zwischen Speed und Vorsicht. Dies gelang Gary Paffett (Mercedes-Benz) am besten. Dank einer perfekten Strategie verwies der Brite seinen Markengefährten Paul Di Resta auf Platz zwei. Das Ergebnis reichte dem Schotten allerdings, um den Titel einzufahren. Den schnellsten Audi A4 DTM pilotierte der scheidende Champion Timo Scheider. DTM.com hat die Leistungen aller DTM-Piloten von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Susie Stoddart (16 / 14 / 12 / 15 / 11): Auf dem Stadtkurs in Shanghai war Fingerspitzengefühl gefragt – und dies hat Susie zweifelsohne. Die Schottin leistete sich lediglich einen Ausrutscher im Qualifying. Startplatz zwölf war trotzdem eine gute Ausgangsposition. Das Rennen verlief für sie problemlos. Hätte es mehr Überholmöglichkeiten gegeben, wäre ein Punkterang für Susie in Reichweite gewesen, denn sie war am gesamten Wochenende sehr gut aufgelegt.
Note 3

Mike Rockenfeller (13 / 8 / 13 / 8 / 12): Mike fuhr vor allem im Qualifying seinen Möglichkeiten hinterher. Er erwischte stets eine Abbruchphase, wenn er gerade auf seiner schnellen Runde war. So blieb dem Deutschen nur Startplatz 13. Im Rennen versuchte er, weiter nach vorne zu kommen. Als er dabei Stoddart passieren wollte, blockierte ein Rad und er schob die Schottin an. Dieser Zwischenfall führte zum vorzeitigen Abbruch des Rennens.
Note 4

Bruno Spengler (6 / 15 / 17 / 16 / 13): Shanghai geriet für Bruno zum Debakel. Die harte Arbeit der gesamten Saison war praktisch nach einem folgenschweren Ausrutscher im Qualifying wertlos. Zu Beginn von Q1 lotete der Kanadier sein Limit aus und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Zwar schaffte die HWA-Mannschaft die Reparatur der zerstörten Frontpartie in Rekordzeit, eine schnelle Runde konnte Bruno trotzdem nicht fahren. Vom Ende des Starterfeldes waren Ausfälle von Di Resta und Paffett die einzige Hoffnung, den Titel doch noch einfahren zu können. Da das Feld jedoch diszipliniert agierte, musste er tatenlos zusehen, wie Di Resta zum Triumph fuhr. In der Tabelle fiel Bruno als 13. sogar noch bis auf Platz drei zurück.
Note 5

Katherine Legge (11 / 18 / 14 / 10 / 14): Katherine war in Shanghai in der Summe gut unterwegs. Mit dem anspruchsvollen Straßenkurs kam die Britin zurecht und sicherte sich Startplatz 14. Dabei wurde sie am Ende von Unterbrechungen gebremst – vielleicht wäre sogar mehr drin gewesen. Im Rennen konnte sie ihre Position verteidigen. Mit einer besseren Strategie wäre es unter Umständen weiter nach vorne gegangen.
Note 3

CongFu Cheng (17 / 12 / 16 / 7 / 15): CongFu konnte seinen Heimvorteil nicht ausnutzen. Zwar machte er im zweiten Freien Training und dem Warm-up mit schnellen Rundenzeiten auf sich aufmerksam, in ein zählbares Ergebnis konnte er seine Leistung jedoch nicht umsetzen. Im Rennen war er auf einer guten Strategie unterwegs, handelte sich jedoch eine Boxenstoppstrafe ein, als er die Linie zur Working-Line überfuhr. Ohne diese wäre ein Top-10-Resultat in Reichweite gewesen.
Note 3

Maro Engel (5 / 17 / 15 / 9 / 16): Maros Rennwochenende startete mit einem spektakulären Crash am Anfang der Boxeneinfahrt. Es grenzt nahezu an ein Wunder, dass seine Mechaniker die AMG Mercedes C-Klasse überhaupt noch instand setzen konnten. Im Qualifying verpasste der Wahlmonegasse eine freie Runde. In dem engen Leitplankenkanal war Startplatz 15 eine denkbar schlechte Ausgangsposition. Im Rennen ging es nicht entscheidend nach vorne.
Note 4

Oliver Jarvis (9 / 4 / 10 / 13 / 17): Das Rennen in Shanghai spiegelt Olivers Saison wider: Pleiten, Pech und Pannen. Der Brite hatte sich mit seinem Team eine gute Strategie für das Qualifying bereitgelegt, die dann aber von roten Flaggen durcheinandergebracht wurde. Von Startplatz zehn aus war die Taktik im Rennen schlecht, als er rundenlang hinter Spengler fest hing. Zu allem Überfluss überfuhr er ein Trümmerteil auf der Strecke und handelte sich dabei einen zusätzlichen Stopp ein.
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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