DTM-Test auf dem EuroSpeedway | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-08-23 19:29:58

DTM-Test auf dem EuroSpeedway

Die beste Nachricht zur DTM-Veranstaltung auf dem EuroSpeedway kommt zuerst ­ aus Mainz: Das ZDF wird beide Läufe am 3. September auf der neuen Rennstrecke in der Lausitz live übertragen.

Passend zum TV-Sendeschema wurde der Zeitplan für den Sonntag geändert: Das erste Rennen beginnt um 14.00 Uhr, das zweite um 15.30 Uhr. Die Fans, die nicht nach Brandenburg reisen, können sich also auf den DTM-Doppelpack vor dem Fernsehbildschirm freuen.

Dann die gute Nachricht aus der Lausitz: Die DTM-Läufe Nummer elf und zwölf versprechen wieder viel Spannung ­ so viel lässt sich jedenfalls nach den zweitägigen offiziellen Testfahrten der ITR auf dem 4,5 Kilometer langen Rundkurs ­ der Kombination aus Trioval und Grand-Prix-Strecke ­ behaupten. Das gesamte Feld lag auch während der Abstimmungs- und Eingewöhnungsfahrten dicht beisammen. Die vielen Tausende, die dem EuroSpeedway am ersten September-Wochenende einen Besuch abstatten und die Rennpremiere auf der ultramodernen Motorsport-Anlage hautnah miterleben wollen, dürfen gespannt sein.

Natürlich stand die Jagd nach der schnellsten Rundenzeit bei den Teams von Opel, Mercedes-Benz und Abt-Audi nicht unbedingt im Vordergrund der Tests. "Es geht primär darum", erläutert Hans-Jürgen Mattheis, der Teammanager von AMG Mercedes, stellvertretend für alle, "die Autos auf den neuen Kurs zu adaptieren."

Neben der Erarbeitung eines Grund-Setups bestand die Hauptaufgabe der Fahrer und Techniker an beiden Tagen darin, Abtrieb zu finden. "Die Strecke hat natürlich noch ein ziemlich schlechtes Grip-Niveau, sie ist auch noch recht schmutzig", führt Mattheis aus. So kam es, dass sich die Fahrer mehr als einmal neben der Piste wiederfanden ­ und es war jeder irgendwann mal draußen.

Doch die Strecke macht "Fortschritte": Mussten die Testfahrten am Dienstag noch achtmal unterbrochen werden, um ausgerutschte Fahrzeuge aus dem Kiesbett zu befreien, so gab es am Mittwoch nur noch vier "Rotphasen". Mit langsam steigendem Grip wurden auch die Rundenzeiten kontinuierlich besser. Sie lagen am Mittwoch um gut zwei Sekunden unter denen vom Vortag.

Rundenzeiten:
1. Bernd Schneider (Mercedes-Benz): 1.42,226 Minuten
2. Uwe Alzen (Opel): 1.42,470
3. Marcel Tiemann (Mercedes-Benz): 1.42,947
4. Thomas Jäger (Mercedes-Benz): 1.42,969
5. Timo Scheider (Opel): 1.42,976
6. Marcel Fässler (Mercedes-Benz): 1.43,011
7. Klaus Ludwig (Mercedes-Benz): 1.43,063
8. Manuel Reuter (Opel): 1.43,200
9. Peter Dumbreck (Mercedes-Benz): 1.43,240
10. Stefano Modena (Opel): 1.43,314
... 17. Christian Abt (Abt-Audi): 1.44,419

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen