DTM-Testfahrten: Drei Marken auf den ersten drei Plätzen - Aiello Schnellster | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-10 17:43:03

DTM-Testfahrten: Drei Marken auf den ersten drei Plätzen - Aiello Schnellster

Spannung verspricht der sechste Lauf zum Deutschen Tourenwagen-Master (DTM) auf dem EuroSpeedway Lausitz. In den beiden jeweils 90-minütigen Testsitzungen zeigte Audi-Pilot Laurent Aiello (Frankreich), dass er den Kampf um den Titel keineswegs schon aufgegeben hat.

Der Le Mans-Gewinner, der den zweiten Saisonlauf auf dem Nürburgring im Mai gewonnen hat, fuhr mit dem Abt-Audi TT-R zweimal Bestzeit und unterbot dabei in seiner schnellsten Runde mit 1:41,162 Minuten den Trainingsrekord von Titelverteidiger und Tabellenführer Bernd Schneider (St. Ingbert/AMG Mercedes-Benz CLK) aus dem Vorjahr um 0,808 Sekunden.

Schneider, der in der Gesamtwertung mit 92 Punkten einen Vorsprung von 43 Zählern auf Teamkollege Marcel Fässler (Schweiz) hat, erzielte mit 1:41,360 Minuten die zweitschnellste Zeit. Bereits auf dem dritten Rang folgte mit dem Vizemeister des vergangenen Jahres, Manuel Reuter (Saalfelden) im Astra V8 Coupé der beste Opel-Pilot.
Damit platzierten sich erstmals in dieser Saison in einem gezeiteten Training Fahrer drei verschiedener Marken auf den ersten drei Plätzen.
Insgesamt lagen 15 Fahrer innerhalb von nur 1,2 Sekunden. Die DTM präsentiert sich damit beim Start zur zweiten Saisonhälfte nach ihrer fünfwöchigen Sommerpause mit enormer Leistungsdichte.

„Mein Ziel für das Qualifying ist auf jeden Fall ein Startplatz in der ersten Reihe“, sagte der Schnellste, Laurent Aiello. „Um dies zu erreichen, liegt im freien Training am Samstag morgen noch viel Arbeit vor mir. Hauptblickpunkt ist dabei sicher die richtige Abstimmung zu finden für die sich ständig verändernde Haftung auf der Strecke.“ Das Team Abt Sportsline zeigte erneut eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung: Rang vier eroberte der Schwede Mattias Ekström, den achten Platz Christian Abt, den neunten Youngster Martin Tomczyk.

„Die Strecke hat deutlich mehr Grip als letztes Jahr“, urteilte auch DTM-Meister Schneider. „Die Randsteine wurden verlängert, das ist eine weitere Verbesserung. Ich mag die Strecke und bin sehr zufrieden mit meinem Auto. Außerdem freue ich mich riesig, dass mein letztjähriger Hauptkonkurrent Manuel Reuter so weit nach vorne gekommen ist. Mir scheint, die harte Arbeit der Opel-Truppe zahlt sich jetzt aus.“ Schneiders junger Markenkollege Marcel Fässler, derzeit Zweiter der Meisterschaft, erreichte zunächst nur den zehnten Platz, Peter Dumbreck den fünften, der gebürtige Chemnitzer Thomas Jäger im CLK 2000er-Bauart den sechsten.

„Es ist schon sehr schön“, sagte ein zufriedener Manuel Reuter, „dass nun auf dem EuroSpeedway Lausitz der Fortschritt, den wir mit unseren Opel Coupés erzielt haben, klar erkennbar ist. Wir haben die Pause zwischen dem Norisring und hier vor allem genutzt, um unser Rennauto im Detail zu verbessern. Vielleicht kann man es so am besten ausdrücken: Wir verstehen das Opel Coupé jetzt besser und kommen deshalb mit der Abstimmung besser zurecht.“ Neben Reuter platzierte sich erstmals auch der zweifache Britische Tourenwagen-Meister Alain Menu aus der Schweiz unter den Top Ten. Der Aufwärtstrend von Opel hatte sich bereits beim fünften DTM-Rennen auf dem Nürnberger Norisring angedeutet, als Joachim Winkelhock den ersten Podestplatz für Opel nur knapp verpasst hatte.


DTM im Fernsehen: Samstag, Zeittraining: HR, N3 und ORB live 13-14 Uhr, WDR 14-15 Uhr. Sonntag, Rennen: ARD 15.05-16.45 Uhr, 17.10 Uhr ZDF Sportreportage, 18.08 Uhr ARD Sportschau, 20.15 Uhr DSF Highlights.

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