DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-09-04 15:00:50

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1

Die DTM bleibt spannend: Der siebte Lauf im niederländischen Zandvoort war ein wahrer Leckerbissen für alle Fans von packendem Tourenwagensport. Tom Kristensen holte auf dem Dünenkurs seinen zweiten Saisonsieg und verkürzte in der Fahrerwertung den Rückstand zum weiterhin Führenden Bernd Schneider. Der stürmte im Rennen von Platz sieben auf zwei nach vorne – und hätte Sieger Kristensen in der Schlussrunde beinahe noch angreifen können. Martin Tomczyk bestätigte sein Ergebnis vom Nürburgring und fuhr zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Treppchen. Für Sie hat dtm.de die Leistungen aller DTM Fahrer im Verlauf des Wochenendes unter die Lupe genommen.

Tom Kristensen (3 / 7 / 8 / 2 / 2 / 1): „Danish Dynamite“ – Sieger Tom Kristensen hat das gesamte Wochenende überzeugt und kam dabei ganz ohne Bestzeiten in den einzelnen Trainingssitzungen aus. Maximale Attacke im Qualifying und Startplatz zwei waren beste Voraussetzungen für den Titelkampf. Im Rennen musste Tom die Führung nur einmal kurz bei seinem ersten Boxenstopp abgeben. Wehrmutstropfen: Die Panne mit der Tankkanne beim zweiten Pflichtstopp, trotzdem Note 1.

Bernd Schneider (13 / 13 / 20 / 7 / 5 / 2): Bis zum Rennsonntag kam Bernd nicht so richtig in Schwung. In den Tests am Freitag, nur im hinteren Mittelfeld zu finden und im Freien Training am Samstagmorgen nach einem Defekt zum Zuschauen verdammt. Im Qualifying nur Siebter und Konkurrent Kristensen auf Platz zwei – die Vorzeichen für den Titelkampf standen nicht unbedingt zum Besten. Im Rennen auf den Punkt genau die Leistung abgerufen und von sieben auf zwei vorgefahren. Der Titelkampf bleibt spannend… Note 1.

Martin Tomczyk (1 / 15 / 10 / 3 / 4 / 3): Der Knoten beim Rosenheimer scheint nach seinem dritten Platz auf dem Nürburgring endlich geplatzt zu sein. Keine konstant guten Ergebnisse in den Trainings, aber Bestzeit im ersten Test am Freitag. Die persönlich schnellste Runde ist Tomczyk im Qualifying gefahren, also genau zum richtigen Zeitpunkt. Fehlerfreies Rennen, in dem Platz zwei möglich gewesen wäre, aber der heranstürmende Schneider war einfach zu stark. Note 2.

Bruno Spengler (6 / 3 / 11 / 5 / 9 / 4): Unauffälliges Wochenende von Bruno – keine Bestzeiten, aber immer vorne mir dabei. Im Qualifying lag er als Fünfter zwar noch vor seinem Markenkollegen Schneider, aber hinter dem Zweitplatzierten Kristensen. Im Rennen ist Bruno in Runde eins auf Rang neun zurückgefallen, aber dank der guten Strategie seines Teams konnte er wieder nach vorne fahren – vielleicht wäre sonst mehr drin gewesen als Platz vier. Note 2.

Heinz-Harald Frentzen (11 / 1 / 3 / 6 / 6 / 5): Kein schlechter Start in das Wochenende: Heinz-Harald läutete die DTM Runde in Zandvoort mit Tagesbestzeit am Freitag ein und hielt in allen Sitzungen den Kontakt zur Spitze. Im Qualifying sprang Startplatz sechs heraus. Im Rennen leistete sich Heinz-Harald gleich zwei Schnitzer: In der zweiten Runde kam er von der Ideallinie ab und der Satz Reifen verschlechterte sich. Bei einem Boxenstopp ist dem Mönchengladbacher dann der Motor abgestorben. Lieferte sich aber sehenswerte Zweikämpfe hinter der Spitzengruppe. Note 2

Timo Scheider (5 / 12 / 9 / 10 / 11 / 6): Vor Freude blendete Timo bei der Zieldurchfahrt die Scheinwerfer auf. Als stärkster Jahreswagenfahrer ließ er von Position zehn aus gestartet seine direkten Konkurrenten hinter sich. Und genau dieser zehnte Startplatz war Timos Manko, denn es wäre im Qualifying mehr drin gewesen. Zwei Mal fand er in seiner schnellen Runde eine verschmutzte Strecke vor und verpasste die Runde der letzten acht. Im Rennen machte er’s dann auf die klassische Tour - Als sein Funk ausfiel nahm er per Boxentafel seine Instruktionen vom Team entgegen. Drei Punkte – so kann es weiter gehen. Note: 2

Stefan Mücke (10 / 2 / 12 / 13 / 13 / 7): Endlich wieder ein zählbares Ergebnis in den Punkten – Stefan gab im Rennen alles, um sein verkorkstes Qualifying hinter sich zu lassen. Nach einer Kollision mit Alexandros Margaritis konnte er in der zweiten Shootout-Runde nicht mehr aktiv eingreifen. Startplatz 14, respektive 13, denn sein ehemaliger Teamkollege wurde an das Ende des Feldes verbannt. Im Verlauf des Rennens hielt sich Stefan dann aus allem heraus und fuhr mit Kämpferherz sieben Plätze nach vorne. Note: 2

Jamie Green (15 / 10 / 14 / 1 / 10 / 8): Zum vierten Mal in dieser Saison sicherte sich Jamie mit einer Traumrunde im Qualifying die Pole-Position. Und wieder einmal konnte der Brite diese nicht in einen Sieg ummünzen. Der Start war schlecht und die vier hinter ihm platzierten Audis zogen locker vorbei. Lange hielt er sich in Schlagdistanz zur Spitze, in Runde 27 kam es dann zur Kollision mit Ekström. Eine Durchfahrtsstrafe war die Folge und das Rennen im Kampf um den Sieg gelaufen. Ein mageres Pünktchen nach Startplatz eins – eine Enttäuschung. Note: 5

Pierre Kaffer (12 / 9 / 13 / 8 / 15 / 9): Im Qualifying war Pierre der einzige Jahreswagenfahrer in der letzten Shootout-Runde. Gegen die hochkarätige Konkurrenz war Startplatz acht ein toller Erfolg. Im Rennen bewegte er sich über weite Strecken am Rande der Punkteränge und lieferte sich ein beinhartes Duell mit DTM Rekordchampion Bernd Schneider. Dieser musste sich dem jungen Audi-Fahrer zunächst geschlagen geben, setzte sich am Ende aber trotzdem durch. Beim ersten Boxenstopp büßte Pierre durch eine klemmenden Radmutter wertvolle Zeit ein und urteilte: „Es wäre heute mehr drin gewesen.“ Note: 3

Daniel la Rosa (14 / 5 / 4 / 14 / 16 / 10): Platz zehn im Rennen brachte Daniel in seiner Debütsaison zwar immer noch keine Punkte ein, dennoch war er zufrieden. Der Hanauer verpasste die zweite Shootout-Runde um knapp eine Zehntelsekunde und nahm das Rennen von Position 14 in Angriff. Im Mittelfeld mischte er über die Distanz gut mit, nach einer Kollision mit Frentzen war das Setup seiner AMG-Mercedes C-Klasse dann aber nicht mehr optimal. Dennoch ging es insgesamt vier Plätze nach vorne. Note: 3

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