DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-30 18:09:30

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 1

Nach dem Rennpech beim DTM-Rennen in Mugello ließ Audi in Zandvoort nichts anbrennen: Bereits im Qualifying deutete sich an, dass die Ingolstädter auf dem Dünenkurs das Maß der Dinge sein sollten. Am Ende siegte Audi überlegen – vier Ringe auf den ersten vier Positionen. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

LMartin Tomczyk (15 / 17 / 4 / 3 / 8 / 1): Bei den Tests am Freitag gab Martin – zumindest was die Resultate betrifft – keinen guten Eindruck ab. Ab Samstag war er dann stets vorne mit dabei, der Rückstand im Qualifying auf die Bestzeit war nur minimal. Das Abt-Team holte den Rosenheimer zum richtigen Zeitpunkt an die Box und fertigte ihn zwei Mal schnell ab. In der Schlussphase konnte er sich nicht gegen den starken Prémat wehren, profitierte am Ende aber von dessen Teamgeist.
Note: 2

Alexandre Prémat (7 / 4 / 7 / 4 / 4 / 2): Nach seinem schweren Unfall beim Auftaktrennen in Hockenheim steigt die Formkurve von Alexandre von Rennen zu Rennen. Am gesamten Wochenende war er vorne mit dabei. Die Basis für den Erfolg im Rennen legte er bereits im Qualifying, als er sich für Startplatz vier qualifizierte. Starke Performance im Rennen, vor allem in der Schlussphase. Den sicheren Sieg hat er uneigennützig Tomczyk geschenkt. Nicht nur deswegen wird er sich bestimmt lange an das Rennen in Zandvoort erinnern, sondern auch weil er hier seine erste DTM-Podiumsplatzierung eingefahren hat.
Note: 1

Mattias Ekström (10 / 14 / 5 / 2 / 2 / 3): Beim Start zum siebten Lauf ließ Ekström nichts anbrennen und bog als Erster in die erste Kurve ein. Zwar konnte er sich von seinen Verfolgern nicht deutlich absetzen, die wahrten jedoch Distanz. Beim ersten Boxenstopp verlor der Schwede wertvolle Zeit, als sein Audi erneut angehoben werden muss. Im weiteren Rennverlauf lieferte er sich tolle Duelle mit Mika Häkkinen und fuhr von Platz sieben auf drei vor – allerdings nur, weil seine Teamkollegen in der letzten Runde den Schweden passieren ließen.
Note: 3

Timo Scheider (1 / 1 / 1 / 1 / 13 / 4): Es hätte sein Wochenende werden können: Timo war in vier von sechs Sessions das Maß der Dinge und fuhr eine Bestzeit nach der nächsten. Kleiner Schönheitsfehler: Nur im verregneten Warm-up am Sonntagmorgen reichte es lediglich zu Platz 13. Ein besseres Ergebnis verhinderte die Strategie seines Abt-Teams – zu viel Zeit verlor Timo nach seinen Stopps hinter langsameren Fahrzeugen. Den dritten Rang schenkte er kurz vor dem Ziel seinem Markenkollegen Ekström.
Note: 1

Bruno Spengler (4 / 6 / 12 / 6 / 9 / 5): In Zandvoort war Bruno in allen Sessions einer der schnellsten Mercedes-Benz-Fahrer. Das Qualifying beendete er als Sechster. Mit dem deutlich schwereren Auto lag Bruno im Rennen zeitweise auf dem dritten Platz. Monierte nach dem Rennen die „harte“ Gangart der Audi-Konkurrenz: In der Boxengasse geriet er mit Abt aneinander, auf der Strecke mit Scheider. Hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht.
Note: 2

RChristian Abt (3 / 11 / 11 / 11 / 14 / 6): Machte als Sechster das Teamergebnis für das Audi Team Phoenix perfekt – im Rennen wäre sogar Platz vier drin gewesen, aber Christian agierte im Sinne seines Arbeitgebers und ließ zwei seiner Markenkollegen vorbei. Trotzdem konnte der Allgäuer fünf Plätze gut machen – in dem äußerst hart umkämpften Rennen eine respektable Leistung.
Note: 2

Mika Häkkinen (9 / 9 / 18 / 13 / 5 / 7): Ein mittelmäßiges Wochenende für den Mugello-Sieger - Nicht Top, nicht Flop. Dass es im Qualifying besser ging als Platz 13 bewies Markenkollege Spengler. Im verregneten Warm-up am Sonntagmorgen war Mika hingegen vorn dabei. Obwohl seine AMG Mercedes C-Klasse im Rennen nach eigenen Aussagen sehr gut lief reichte es für den Finnen nur zu Platz sieben.
Note: 3

Alexandros Margaritis (13 / 13 / 13 / 15 / 3 / 8): Heimlich, still und leise hat sich Alex in Zandvoort Position um Position nach vorne gearbeitet. Lohn der Mühen des Griechen, der von Startplatz 15 aus ins Rennen gegangen war: Platz acht und ein Zähler für die Fahrerwertung. Nach den Ergebnissen in den Trainingssitzungen und im Qualifying, war nicht mit so einem guten Ergebnis zu rechnen. Sieben Plätze hat Alex – auch dank der guten Arbeit seiner Boxenmannschaft – im Rennen gewonnen.
Note: 2

Gary Paffett (16 / 8 / 6 / 9 / 1 / 9): Der neunte Platz im Rennen ist –verglichen mit den Ergebnissen in allen anderen Sessions – keine große Überraschung. Als Neunter verpasste er im Qualifying knapp den Einzug in die dritte Runde. Keine Positionsverbesserung im Rennen, aber auch keine Plätze verloren.
Note: 3

Mike Rockenfeller (8 / 3 / 3 / 8 / 12 / 10): Auch wenn sich Mike nach seinen guten Platzierungen vor dem Qualifying eine bessere Ausgangssituation für das Rennen erhofft hatte, war und konnte er mit der Leistung durchaus zufrieden sein. Im Rennen ging er den Speed an der Spitze mühelos mit, aber nicht optimale Boxenstopps und die falsche Strategie forderten ihren Tribut – keine Punkte.
Note: 3

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen