DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-07-20 10:45:00

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 1

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 1

Das Gastspiel der DTM in den Niederlanden war ein Wochenende voller Überraschungen. Oliver Jarvis errang mit seinem Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 sensationell die Pole-Position. Die starke Performance des jungen Briten reichte noch nicht für den ersten DTM-Sieg, dennoch manifestierte er mit Platz drei im Rennen, dass man mit ihm rechnen muss. Zum zweiten Mal in der laufenden Saison kletterte Gary Paffett (Mercedes-Benz) auf die oberste Stufe des Podiums. Der Brite wurde vor Mattias Ekström (Audi) abgewinkt und übernahm die Tabellenführung. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

Gary Paffett (10 / 2 / 2 / 1): Als erstem Fahrer ist es Gary mit seinem Sieg in Zandvoort gelungen, in der Saison 2009 mehr als ein Mal ganz oben auf dem Podium zu stehen. Dem entsprechend hat der Brite auch die Tabellenführung übernommen. Im Rennen stellte er von der ersten Sekunde an seinen Speed unter Beweis und setzte den führenden Jarvis unter Druck. Da er auf der Strecke keinen Weg an seinem Landsmann vorbei fand, musste die brillante Mercedes-Benz-Strategie dieses Problem lösen. Mit zwei Blitzstopps kam Gary an die Spitze und verteidigte die Führung zu jedem Zeitpunkt souverän.
Note 1

Mattias Ekström (8 / 9 / 1 / 2): Im Qualifying hatte Mattias Riesenpech. Nach der Bestzeit im ersten Abschnitt begann das Debakel in Q2, als ihn Legge bei der Boxenausfahrt blockierte. Wenig später begann es zu regnen. Der Schwede schied aus und musste sich mit Startplatz neun begnügen. Dass dies vor allem im Rennen nicht das Ende der Fahnenstange sein sollte, deutete Ecki im Warm-up mit einer weiteren Bestzeit an. Im Rennen kämpfte er wie ein Löwe und fuhr bis auf Rang zwei nach vorne.
Note 2

LOliver Jarvis (1 / 1 / 8 / 3): Oliver ist der Mann des Wochenendes. Nach einer Bestzeit im Freien Training fuhr der Brite auch im Qualifying allen davon. Von der Pole-Position aus gestartet, führte er in der Anfangsphase das Rennen an. Nach dem zweiten Stopp musste er sich Paffett geschlagen geben, der nicht nur in der Box sondern auch auf der Piste seinen Speed ausspielte. Gegen Rennende ließen die Reifen am A4 von Oliver nach, so dass er seinen Teamgefährten Ekström ziehen lassen musste.
Note 1

Martin Tomczyk (2 / 8 / 9 / 4): Nach drei Nullrunden in Folge war Martin für das Rennen in den Niederlanden motiviert bis in die Haarspitzen. Dem entsprechend legte er auch im Freien Training mit der zweitbesten Zeit hinter seinem Teamgefährten Ekström los. Im Qualifying erreichte der Rosenheimer souverän die dritte Runde, in der vorletzten Runde unterlief ihm jedoch ein Fehler. Von Platz acht erwischte Martin einen guten Start und beendete die erste Runde auf Platz sechs. Eine gute Strategie spülte ihn zwei weitere Positionen nach vorne.
Note 2

Bruno Spengler (5 / 3 / 14 / 5): Während sein Teamgefährte Paffett in Zandvoort für Mercedes-Benz die Kohlen aus dem Feuer holte, kämpfte Bruno von Position drei aus gestartet mit stumpfen Waffen. Seiner C-Klasse mangelte es an Grip. Zudem kam er nach beiden Boxenstopps im Verkehr auf die Strecke zurück, so dass er seine Position nicht halten konnte. Als Siebter wurde er abgewinkt, nach den Disqualifikationen errang er zumindest noch die Punkte für Rang fünf – Schadensbegrenzung.
Note 3

RPaul Di Resta (13 / 5 / 4 / 6): Im Qualifying war die Runde der letzten vier Fahrer für Paul zum Greifen nahe – am Ende fehlten ihm hauchdünne 0,044 Sekunden. Von Position fünf aus gestartet, erwischte ihn vor der ersten Kurve eine volle Breitseite von Rockenfeller. Im späteren Verlauf geriet er mit Ekström aneinander – beide Kollisionen trugen nicht gerade zur Verbesserung der Fahrbarkeit seiner C-Klasse bei. Er wollte auf das Podium, im Ziel verpasste er als Neunter sogar die Punkteränge. Dank Disqualifikationen ging es drei Positionen weiter nach vorne.
Note 4

Maro Engel (4 / 15 / 12 / 7): Im Qualifying traf Maro zusammen mit seinem Team die falschen Entscheidungen. Nach einer ordentlichen Runde steuerte er seine Box an und hoffte, in Runde zwei zu kommen. Alle anderen Fahrer verbesserten sich, dem Wahl-Monegassen blieb nur Platz 15. Im Rennen erwischte Maro einen schlechten Start und fiel fast bis an das Ende des Feldes zurück. Mit einer cleveren Strategie ging es dann Platz um Platz nach vorne. Am Ende reichte es, dank bekannter Umstände, sogar für Punkte.
Note 3

Tom Kristensen (3 / 10 / 15 / 8): Sowohl im Qualifying als auch im Rennen hat es Tom nicht geschafft, in Zandvoort zu überzeugen. Im Qualifying verpasste der Däne den richtigen Zeitpunkt, um eine vernünftige Runde zu fahren. Im Rennen versagte das Set-up seines A4, Tom hatte mit starkem Übersteuern zu kämpfen und musste sich am Ende sogar Engel im Mercedes-Jahreswagen geschlagen geben.
Note 4

Jamie Green (15 / 7 / 10 / 9): Nach seiner herausragenden Glanzleistung auf dem Norisring sah es für Jamie auch nach dem Qualifying zunächst vielversprechend aus. Startplatz sieben im Qualifying – von genau dieser Position hatte er zuletzt seinen Sieg eingefahren. Doch in den Niederlanden kam alles anders. Nach einem schlechten Start und einer Vielzahl an Rangeleien fehlte dem Briten am Ende der Speed.
Note 4

Ralf Schumacher (14 / 19 / 16 / 10): Ralf war das prominente Opfer der schwierigen Witterungsbedingungen im ersten Teil des Qualifyings. Startplatz 19 war eine herbe Enttäuschung. In der Anfangsphase des Rennens machte er hingegen schnell Boden gut, mehr als Platz 13 war jedoch am Ende nicht drin. Tragisch: Ralf weiß nach eigenen Aussagen nicht, wieso er zu langsam gewesen ist.
Note 4

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