DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 1 | DTM
2011-05-16 13:00:00

DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 1

DTM-Zandvoort: Die Analyse Teil 1

Der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort ist eine der technisch anspruchsvollsten Strecken im DTM-Kalender. Mike Rockenfeller stellte im Audi A4 DTM eindrucksvoll unter Beweis, dass er mit dem Kurs gut zurecht kommt und errang seinen ersten DTM-Sieg. Bruno Spengler verteidigte in der AMG Mercedes C-Klasse als Zweiter die Tabellenführung und Martin Tomczyk (Audi) fuhr als bester Jahreswagenfahrer auf Platz drei. DTM.com hat die Leistung aller 18 DTM-Fahrer und ihrer Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Mike Rockenfeller (12 / 3 / 3 / 6 / 1): Der Knoten scheint geplatzt. Mike hat in seinem zweiten Rennen für das Team Abt Sportsline seinen ersten DTM-Sieg eingefahren. Nach einem guten Qualifying und Startplatz drei konnte Mike schon beim Start Green passieren. Der Grundstein für den Erfolg auf dem anspruchsvollen Kurs in Zandvoort war ein perfekt abgestimmter Audi A4 DTM, eine ausgeklügelte Renntaktik und die souveräne Leistung des jungen Deutschen.
Note 1

Bruno Spengler (11 / 7 / 1 / 10 / 2): In der DTM entscheiden nicht selten Sekundenbruchteile über Sieg und Niederlage – oder eben ein nur halb verständlicher Funkspruch. Diese bittere Erfahrung musste Bruno in Zandvoort machen, als er von Position eins gestartet durch einen zu späten Boxenstopp die Führung im Rennen einbüßte. Auf der Strecke hatte der Franko-Kanadier Rockenfeller nicht mehr viel entgegen zu setzen und konzentrierte sich darauf, sichere acht Punkte einzufahren.
Note 2

Martin Tomczyk (2 / 6 / 4 / 3 / 3): Nach seiner Versetzung in den Jahreswagen blüht Martin nun richtig auf. Nach einem guten fünften Rang beim Auftakt in Hockenheim legte der Rosenheimer in Zandvoort noch einmal nach. Nach einem sehr guten Qualifying und Startplatz vier zeigte sich der erfahrene DTM-Pilot kämpferisch. Schon in der Anfangsphase setzte er seinen Rivalen Green mächtig unter Druck; nach den beiden Pflichtstopps suchte er dann in Runde 35 die Entscheidung auf der Strecke und schob sich in der Tarzan-Bucht an dem Mercedes-Benz-Fahrer vorbei. Am Ende geriet Spengler sogar noch in Gefahr – das Risiko ging Martin dann aber nicht mehr ein.
Note 1

Jamie Green (8 / 2 / 2 / 4 / 4): Jamie konnte im Rennen seinen Speed aus dem Qualifying nicht bestätigen. Glaubte er am Samstagabend noch, dass im Rennen alles möglich sei, musste er sich am Sonntag eines Besseren belehren lassen. Rockenfeller schlüpfte unmittelbar nach dem Start vorbei, Tomczyk kassierte den Briten in der Schlussphase, so dass am Ende nur der undankbare vierte Platz zu Buche stand.
Note 3

Timo Scheider (1 / 1 / 6 / 1 / 5): Timo war in Zandvoort zweifelsohne schnell unterwegs – nur halt nicht dann, wenn es darauf ankam. Er fuhr Bestzeiten in beiden Freien Trainings und dem Warm-up. Nach dem Qualifying stand hingegen nur Platz sechs zu Buche. Dieser Trend setzte sich im Rennen fort. Das Setup war nicht optimal, so dass Timo vom Start weg kämpfen musste, überhaupt konkurrenzfähige Runden zu fahren. Unter diesen Voraussetzungen auf Platz fünf zu fahren ist aller Ehren wert, zufrieden war er damit jedoch selber nicht.
Note 3

Edoardo Mortara (4 / 5 / 7 / 12 / 6): Platz sechs beim zweiten DTM-Rennen – das kann sich sehen lassen. Edoardo hielt sich von Platz sieben aus gestartet in der Anfangsphase zunächst zurück. Zu jedem Zeitpunkt war er in der Lage, das Tempo an der Spitze mitzugehen. Die gute Strategie des Teams trug ebenfalls zum ersten Punkteergebnis für den Italiener mit bei. Was mit einem Audi-Jahreswagen machbar ist, zeigte Tomczyk und was ein Rookie damit erreichen kann, Edoardo.
Note 1

Maro Engel (14 / 15 / 13 / 11 / 7): Maro hat nach seinem guten Auftaktrennen in Hockenheim auch in Zandvoort wieder Stärke bewiesen. Im Qualifying klagte er über sein Setup, das eine schnelle Runde unmöglich machte. Von Position 13 aus nahm er das Rennen auf. Mit einer guten Strategie kämpfte er sich bis in die Punkteränge nach vorne. Insgesamt gelang es ihm, sechs Plätze im starken DTM-Starterfeld gutzumachen; eine reife Leistung.
Note 2

Mattias Ekström (3 / 9 / 16 / 5 / 8): Nach dem Qualifying war Mattias zunächst einmal sprachlos. Denn er hatte keine Erklärung für die schlechte Performance seines Audi A4 DTM, die ihm nur Startplatz 16 einbrachte. Über Nacht schien das Problem jedoch gefunden, denn im Rennen konnte der Schwede dann voll angreifen. Mit einer guten Strategie pflügte er durchs Feld und sicherte sich mit Platz acht den letzten zu vergebenden Punkt. So wurde die Anstrengung zumindest zum Teil belohnt.
Note 2

Gary Paffett (9 / 12 / 5 / 13 / 9): Gary war in Zandvoort das genaue Gegenteil von Ekström. Nach einem ordentlichen Qualifying, in dem er nur durch einen eigenen Fehler den Einzug in die Runde der letzten vier Fahrer verpasste, kämpfte er im Rennen mit stumpfen Waffen. Von Position fünf aus gestartet, gelang es ihm nicht, am Ende in die Punkteränge zu fahren. Während seine Kontrahenten an der Spitze die Tabellenpositionen festigten, ging der Brite leer aus.
Note 4

Eingeklammert stehen die Platzierungen der Fahrer aus den einzelnen Sessions in der Reihenfolge Freies Training 1 / Freies Training 2 / Qualifying / Warm-up / Rennen.

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