DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-31 15:08:03

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

Nach dem Rennpech beim DTM-Rennen in Mugello ließ Audi in Zandvoort nichts anbrennen: Bereits im Qualifying deutete sich an, dass die Ingolstädter auf dem Dünenkurs das Maß der Dinge sein sollten. Am Ende siegte Audi überlegen - vier Ringe auf den ersten vier Positionen. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Jamie Green (6 / 10 / 16 / 18 / 6 / 11): Der Audi-Übermacht in Zandvoort, hatte Jamie nicht viel entgegen zu setzen. Im ersten Test und dem Warm-up am Sonntagmorgen lief es ganz gut, das Qualifying war doch eher eine Enttäuschung. In der hektischen zweiten Runde des Zeittrainings setzte der Brite alles auf eine Karte und kam leicht von der Strecke ab. Die schnelle Runde war dahin, beim nächsten Anlauf wurde er von langsameren Fahrzeugen aufgehalten, so dass am Ende nur Startplatz 18 blieb. Im Rennen konnte Jamie sich zwar um sieben Plätze verbessern, Platz elf ist dennoch unbefriedigend. Note: 4

Bernd Schneider (5 / 15/ 17 / 14 / 10 / 12): Das zweite schwarze Wochenende für Bernd nach Mugello in Folge. Der Deutsche hatte in allen Sessions im Vergleich zu seinem Teamgefährten Spengler das Nachsehen. Im Rennen konnte er sich von Platz 14 aus gestartet nach einer Kollision mit Kristensen nicht entscheidend in Szene setzen und wurde nur Zwölfter. Note: 4

Markus Winkelhock (19 / 16 / 14 / 12 / 18 / 13): Der zweite Einsatz von Markus bei Futurecom TME war von Pech geprägt. Seinen guten zwölften Startplatz konnte er nicht einnehmen, da sein Audi A4 DTM vor der Einführungsrunde nicht ansprang. Aus der letzten Reihe machte er schnell einige Positionen gut, weiter bis auf Platz 13 ging es aber mit starkem Übersteuern nicht nach vorne. Note: 3

Paul di Resta (14 / 5 / 2 / 7 / 7 / 14): Paul war in Zandvoort einer der stärksten Mercedes-Benz-Fahrer. Im direkten Markenvergleich musste er sich im Qualifying nur Spengler geschlagen geben. Das Rennen war dann allerdings wie auf dem Norisring bereits nach der ersten Kurve gelaufen. Der Schotte kollidierte mit Kristensen, drehte sich und musste das komplette Feld ziehen lassen. Die Aufholjagd war im dichten Verkehr nicht von Erfolg gekrönt. Note: 3

Mathias Lauda (18 / 18 / 10 / 17 / 17 / 15): Der Höhepunkt von Mathias Rennwochenende war Platz zehn im Freien Training am Samstag. Im Qualifying konnte der Österreicher dann diese Performance nicht mehr umsetzen. Startplatz 17 war keine gute Ausgangsbasis für das Rennen. Das Team pokerte und zögerte den ersten Pflichtstopp weit hinaus – ein Fehler, wie sich am Ende herausstellte. „Mit einer anderen Strategie wäre ich möglicherweise weiter nach vorn gekommen“, so Lauda. Note: 4

Lucas Luhr (11 / 12 / 9 / 10 / 15 / 16): Mit seinen Ergebnissen am Freitag und Samstag kann Lucas sehr zufrieden sein. Vor allem Startplatz zehn war top, auch wenn nach eigenen Aussagen ohne einen Fahrfehler vielleicht mehr drin gewesen wäre. Beim Start konnte er sogar Plätze gutmachen, wurde dann aber in die Kollision zwischen Kristensen und di Resta verwickelt. Der Audi A4 DTM wurde getroffen, Lucas musste ausweichen und verlor viele Positionen. Mit beschädigter Aerodynamik war nicht mehr viel zu machen. Note: 3

Susie Stoddart (17 / 19 / 15 / 19 / 19 / 17): Susie hoffte nach guten Zeiten im ersten Test und dem Freien Training auf ein gutes Qualifyingergebnis. Dieses blieb der Schottin dann aber verwehrt, als sie im Verkehr stecken blieb und nur Startplatz 19 herausfahren konnte. Im Rennen verlor sie dann viel Zeit, als sich beim Boxenstopp das linke Hinterrad nicht befestigen ließ. So wurde Susie mit Rundenrückstand als Letzte abgewinkt. Note: 4

Tom Kristensen (2 / 2 / 8 / 5 / 11 / 18): Tom startete mit zwei zweiten Plätzen am Freitag stark in das Wochenende. Das Qualifying war dann sehr eng und er schaffte es nicht, seine jeweiligen schnellsten Sektorzeiten in einer Runde zu absolvieren. Startplatz fünf war dennoch eine gute Basis, für Erfolg im Rennen. Unmittelbar nach dem Start traf jedoch Spengler Toms Audi A4 DTM, der seinerseits dann di Resta anschob und in einen Dreher zwang. Im weiteren Verlauf des Rennens folgten weitere Kollisionen mit Green und Schneider, die dann auch für das vorzeitige Ende verantwortlich waren. Note: 4

Daniel la Rosa (12 / 7 / 19 / 16 / 16 / -): Ein Wochenende voller Höhen und Tiefen. Vor allem die Ergebnisse vom Freitag ließen Hoffnung aufkeimen. Im Qualifying schaffte Daniel dann aber keine perfekte Runde. Der 16. Startplatz blieb im Rennen leer, nachdem bereits auf dem Weg in die Startaufstellung ein Schaden an der Antriebswelle auftrat. Note: ohne Note

Vanina Ickx ( - / - / 20 / 20 / - / -): Für Vanina war das Gastspiel im niederländischen Zandvoort der Tiefpunkt ihrer DTM-Karriere. Im ersten Test am Freitag rutschte sie in der ersten fliegenden Runde von der Strecke. Bei der Bergung wurde ihr Aud4 A4 DTM beschädigt und der Tag gelaufen. Im Qualifying überschlug die Belgierin sich nach einem Ausritt ins Kiesbett. Ihr Fahrzeug konnte vor Ort nicht repariert werden, so dass Vanina zum Rennen nicht starten konnte. Note: ohne Note

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