DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2008-07-15 17:00:00

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

DTM Zandvoort - die Analyse Teil 2

Das Zandvoort-Wochenende stand ganz im Zeichen der vier Ringe. Audi dominierte das Geschehen an der Spitze des Feldes Mattias Ekström und Timo Scheider teilten alle Bestzeiten unter sich auf. Mercedes-Benz kämpfte auf dem anspruchsvollen Kurs in den niederländischen Nordseedünen aufgrund der schwergewichtigen AMG Mercedes C-Klasse mit stumpfen Waffen. Für das Rennen setzte die HWA-Mannschaft auf einen Wetterwechsel - nur so hätten Spengler, Green & Co die Audi-Dominanz brechen können. Das Rennen blieb trocken, erst zur Siegerehrung setzte der ersehnte Regen ein und Audi feierte einen beeindruckenden Vierfachsieg. dtm.com hat die Leistung aller Fahrer und Teams unter die Lupe genommen und analysiert.

Gary Paffett (9 / 5 / 17 / 13 / 12 / 11): Gary ist es – genau wie seinen Mitstreitern in der AMG Mercedes C-Klasse 2007 – nicht gelungen ein konkurrenzfähiges Setup für den anspruchsvollen Kurs in Zandvoort zu finden. Auch wenn der 2007er Audi fünf Kilogramm mehr auf die Waage brachte, hatten die Jahreswagenfahrer von Mercedes-Benz das Nachsehen. Am Freitag waren die Rundenzeiten des Briten noch okay, als es am Samstag um die Startpositionen ging, konnte er sich nicht entscheidend steigern und kam über Platz 13 nicht hinaus. Im Rennen verlor er bei einem Boxenstopp Zeit, auf der Strecke war mehr als Platz 11 nicht drin.
Note 4

Ralf Schumacher (16 / 17 / 15 / 19 / 16 / 12): Ralfs DTM-Karriere verläuft in Wellenlinien. Nach seinem besten Qualifying-Ergebnis auf dem Norisring folgte der letzte Startplatz in Zandvoort. Dem sechsfachen Grand-Prix-Sieger ist allerdings hoch anzurechnen, dass er trotz der Schlappe am Samstag den Kopf nicht in den Sand steckte. Mit einer guten Strategie und der nötigen Portion Kampfesgeist machte er insgesamt sieben Positionen im Rennen gut und wurde Zwölfter.
Note 3

LMathias Lauda (17 / 18 / 16 / 15 / 17 / 13): Mathias haderte über das gesamte Rennwochenende mit sich und seinem Fahrzeug. Zwar konnte er sich bis zum Qualifying kontinuierlich steigern, die Mitbewerber waren jedoch zumeist schneller. Von Startplatz 15 aus nahm der Österreicher das Rennen in Angriff. Nach seinem zweiten Stopp fand er sich hinter Schumacher wieder, den er fortwährend attackierte, aber keinen Weg an ihm vorbei fand. Auf dem Norisring holte Mathias seinen ersten Punkt für die Fahrerwertung 2008, in Zandvoort war er davon als 13. weit entfernt.
Note 3

Maro Engel (15 / 16 / 19 / 17 / 10 / 14): Maros Zandvoort-Premiere in der AMG Mercedes C-Klasse verlief alles andere als einfach. Wie seine Teamgefährten konnte er nicht an die Zeiten der Konkurrenz heranreichen. Im Qualifying schaffte er es nicht, sich auf die ständig verändernden Streckenverhältnisse auf dem Dünenkurs einzustellen, das Resultat war der magere 17. Startplatz. Im Rennen machte er zwar, wie sein Teamgefährte Schumacher, Boden gut – allerdings in der Summe nur drei Positionen.
Note 4

Susie Stoddart (18 / 19 / 18 / 18 / 19 / 15): Susie musste sich im Rennwochenende gleich vier Mal ihrer direkten Kontrahentin Legge geschlagen geben. Vor allem der schwache 18. Startplatz war am Ende ausschlaggebend dafür, dass auch im Rennen nicht viel zu gewinnen war. Beim Start machte sie zwei Positionen gut, konnte aber trotz ihrer Erfahrung aus den letzten zwei DTM-Jahren den Speed von Rookie Schumacher nicht gehen. Zeit büßte sie zudem bei einem langsamen Boxenstopp ein, am Ende wurde Susie gar überrundet.
Note 4

Katherine Legge (19 / 15 / 13 / 16 / 18 / 16): Das Qualifying in Zandvoort dürfte Katherine noch einige Zeit in Erinnerung bleiben: Mit Startplatz 16 sicherte sie sich ihren bislang besten Startplatz. Mit etwas Glück und einem nicht so übersteuernden Auto wäre sogar der Sprung in den zweiten Durchgang möglich gewesen. Beim Start beschädigte sie sich ihr Auto und fiel ans Ende des Feldes auf Rang 19 zurück. 33 Runde kämpfte sie mit stumpfen Waffen und einem schwer fahrbaren Auto ehe sie aufgab.
Note 3

ROliver Jarvis (4 / 4 / 9 / 8 / 9 / 17): Alles sah nach einem fast perfekten Wochenende aus: Nach sehr guten Ergebnissen in den Tests am Freitag und im Freien Training am Samstagmorgen schaffte Oliver im Vorjahreswagen den Sprung in die dritte Runde des Qualifyings und fuhr auf den achten Rang – eine gute Ausgangssituation für das Rennen. Das versiebte der 24-Jährige bereits beim Start und er fiel bis auf Rang zehn zurück. Sein Team leistete sich bei den Boxenstopps keine Fehler, zurück auf der Strecke steckte er aber jeweils hinter einem Auto fest. In Runde 29 musste Oliver wegen eines Getriebeproblems vorzeitig aufgeben.
Note 2

Alexandre Prémat (11 / 9 / 2 / 11 / 13 / -): Ein Auf und Ab in den Ergebnislisten: Nach den Plätzen elf, neun und zwei reichte es im Qualifying nur zu Platz elf. Nicht gerade ein Traumergebnis für den Franzosen. Trotzdem war Alexandre für das Rennen zuversichtlich und wollte unbedingt Punkte mitnehmen. Bereits nach Runde eins fiel Prémat bis auf Rang 14 zurück, das Aus folgte in Runde 18 als er ins Kiesbett rutschte. Den letzten Ausfall verzeichnete Prémat beim Rennen auf dem EuroSpeedway 2007.
Note 4

Christijan Albers (8 / 8 / 14 / 14 / 15 / -): Das Heimspiel in Zandvoort begann für Christijan vielversprechend: Beide 90-minütigen Tests am Freitag beendete er im zwei Jahre alten Audi A4 DTM auf Platz acht. Danach rutschte er in den Ergebnislisten ein wenig ab. Mit einer guten Leistung schaffte er den Sprung in die zweite Qualifying-Session. Da mehr als Startplatz 14 aber nach Ansicht des Niederländers kaum möglich war, entschloss er sich nicht mehr anzugreifen und den Satz Reifen fürs Rennen zu schonen. Den benötigte er nicht mehr: Nach Runde zwei war vorzeitig Schluss.
Note 4

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