DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2009-07-21 16:30:00

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2

DTM Zandvoort: Die Analyse Teil 2

Das Gastspiel der DTM in den Niederlanden war ein Wochenende voller Überraschungen. Oliver Jarvis errang mit seinem Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 sensationell die Pole-Position. Die starke Performance des jungen Briten reichte noch nicht für den ersten DTM-Sieg, dennoch manifestierte er mit Platz drei im Rennen, dass man mit ihm rechnen muss. Zum zweiten Mal in der laufenden Saison kletterte Gary Paffett (Mercedes-Benz) auf die oberste Stufe des Podiums. Der Brite wurde vor Mattias Ekström (Audi) abgewinkt und übernahm die Tabellenführung. DTM.com hat die Leistung aller 20 DTM-Fahrer von Audi und Mercedes-Benz unter die Lupe genommen, analysiert und benotet.

VIDEO609#Susie Stoddart (12 / 13 / 11 / 11): Die junge Schottin war nach eigenen Aussagen mit ihrem Rennen recht zufrieden. Von Position 13 aus gestartet, kam sie mit einem kränkelnden Getriebe zwei Mal von der Strecke ab und wurde als 14 abgewinkt. Die Disqualifikationen schwemmten Susie bis auf Platz elf nach vorne. Dieses Ergebnis aus eigener Kraft wäre top gewesen.
Note 4

RMike Rockenfeller (7 / 4 / 7 / 12): Mike kam in Zandvoort hervorragend zurecht und sicherte sich Startplatz vier. Diese Leistung war zwar nicht ganz so brillant wie die Pole von Jarvis, allerdings deutete sich die Stärke der Audi-Jahreswagen an. Beim Start übersah Rocky Mercedes-Benz-Pilot Di Resta links neben ihm und verpasste dem Schotten eine volle Breitseite. Nicht nur durch die Kollision, auch aufgrund der Schäden am Fahrzeug, konnte er so seine Leistung nicht mehr abrufen und gab 10 Runden vor Rennende auf.
Note 4

Tomas Kostka (19 / 16 / 19 / -): Tomas erwischte vom letzten Platz aus einen guten Start und konnte in Runde eins drei Positionen gut machen. Bakkerud und Lauda konnte er zumindest in der Anfangsphase hinter sich halten, Engel musste er hingegen schnell ziehen lassen. Nach 19 Runden beendete er das Rennen an der Box vorzeitig.
Note 3

Katherine Legge (17 / 14 / 13 / -): Katherine machte im Qualifying nicht nur durch eine Kollision mit Scheider in der Boxengasse auf sich aufmerksam, sondern auch mit dem guten 14. Startplatz. Im Rennen wurde sie dann ihrerseits in Kollisionen verwickelt. Die Folgeschäden nach den Remplern von Stoddart und Schumacher führten schließlich zum vorzeitigen Aus nach 17 Runden.
Note 4

Mathias Lauda (11 / 18 / 17 / -): Startplatz 18 im Qualifying und ein Ausfall im Rennen – da scheint Platz elf im Freien Training fast wie ein Ausrutscher. Auch wenn er so seinen Speed gezeigt hat, wenn es darauf ankommt, kann Mathias seine Leistung nicht umsetzen. Nach elf Runden nahm ihn sein Team mit einem waidwunden Fahrzeug aus dem Rennen.
Note 4

LAlexandre Prémat (18 / 6 / 3 / dq): Egal, was Alexandre an diesem Wochenende Positives geleistet hat – Platz vier wäre ein hervorragendes Resultat gewesen - die Disqualifikation bleibt ein fader Beigeschmack. Wie auch Scheider trudelte der Franzose deutlich zu spät beim Wiegen ein. Das sind Basics, die man nach drei DTM-Jahren im Griff haben sollte.
Note 5

Timo Scheider (9 / 11 / 5 / dq): Wie auch Prémat muss sich Timo fragen lassen, wie es dazu kommen konnte. Auch wenn es am Ende nur ein magerer Punkt für Platz acht gewesen wäre – diesen wirft man nicht so leichtfertig weg.
Note 5

Christian Bakkerud (16 / 17 / 18 / dq): Auch wenn Christian über deutlich weniger Erfahrung verfügt als Prémat und Scheider – die Fahrer müssen nach dem Rennen geschlossen zum Wiegen erscheinen. Der Däne blieb der Zeremonie komplett fern und wurde dafür disqualifiziert.
Note 6

Markus Winkelhock (6 / 12 / 6 / dq): Für Markus ist die Disqualifikation mindestens genauso ärgerlich wie für seinen Mitstreiter Prémat. Als Sechster abgewinkt, waren drei Punkte für die Fahrerwertung bereits gebucht. Dann kam das Storno, weil sein A4 nach dem Rennen nicht mehr über die im Reglement festgeschriebene Treibstoffmenge im Tank verfügte.
Note 6

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