DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-09-30 19:15:00

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1

Mike Rockenfeller ist der neue DTM-Champion: Beim neunten DTM-Saisonlauf 2013 im niederländischen Zandvoort machte der Audi-Pilot den berühmten ‚Sack’ zu und sicherte sich mit einem zweiten Platz hinter Rennsieger Augusto Farfus (BMW) zum ersten Mal in seiner Karriere den DTM-Fahrertitel. Für ein spannendes Rennen sorgte nicht zuletzt das Qualifying-Ergebnis: Die verbliebenen beiden Titel-Kandidaten standen in der Startaufstellung direkt hintereinander auf den Positionen zwei und drei. Von dort dominierten Farfus und Rockenfeller dann auch das Rennen und boten den Zuschauern in Zandvoort ein spannendes Duell – mit dem perfekten Ende für ‚Rocky‘.

Mann des Rennens: Augusto Farfus
Er hat alles gegeben – und am Ende hat es doch nicht gereicht. Augusto Farfus muss sich nicht vorwerfen lassen, dass er nicht bis zum Schluss gekämpft hätte. Beflügelt vom Sieg in Oschersleben musste er sich im Qualifying nur seinem Markenkollegen Marco Wittmann geschlagen geben, im Rennen übernahm er direkt die Führung, konnte sich von Verfolger Mike Rockenfeller aber zunächst nicht entscheidend absetzen. Erst nach dem Wechsel von Options- auf Standard-Reifen in Runde 13 baute er seine Führung kontinuierlich aus und lag zwischenzeitlich mehr als 15 Sekunden vor Rockenfeller. Erst die Safetycar-Phase am Rennende brachte die Kontrahenten wieder dichter zusammen, doch der Sieg von Farfus geriet nicht mehr in Gefehr Der Brasilianer setzte in Zandvoort damit seine starken Leistungen der letzten Rennen fort.

LNervenstark: Der neue DTM-Champion Mike Rockenfeller
Extrem reaktionsschnell war Mike Rockenfeller beim Start ins neunte Saisonrennen: Gerade einmal einen Wimpernschlag nach dem Erlöschen des letzten roten Lichts der Startampel setzte sich sein Audi RS 5 DTM in Bewegung. Mit bloßen Auge war kaum zu erkennen: Frühstart oder nicht? Immer und immer wieder schaute sich die Rennleitung den Start an. Dann hieß es: ‚No further action’, der Start war regelkonform. Andernfalls wäre eine Durchfahrtsstrafe fällig gewesen, die den 29-Jährigen die vorzeitige Titel-Entscheidung zu seinen Gunsten, vielleicht sogar den Titel hätte kosten können. Am Ende hieß es jedoch: Start gut, alles gut!

Überholmanöver des Rennens: Mattias Ekström
Die letzten zehn Runden des Zandvoort-Rennens gehörten Mattias Ekström. Der Schwede, von Startplatz elf in das Rennen gestartet, nutzte er den Options-Reifen von Hankook in der Schlussphase optimal und machte zahlreiche Positionen gut. Allein in der letzten Runde kassierte der DTM-Champion von 2004 und 2007 Joey Hand, Adrien Tambay und Marco Wittmann. Bereits in den Runden vor der Safety-Car-Phase war der Schwede mit gefühlter Leichtigkeit an Dirk Werner, Pascal Wehrlein und Gary Paffett vorbeigefahren. Im Verlauf der 44 Runden kämpfte sich Ekström, der von Startplatz elf in das Rennen gestartet war, bis auf Rang vier nach vorne. Mehr Positionen machte nur Martin Tomczyk gut: Der Rosenheimer fuhr von Startplatz 19 auf den elften Platz vor.

Bestes Saisonergebnis: Timo Scheider
An den Dünenkurs in Zandvoort hat Timo Scheider nicht nur gute Erinnerungen: Vor zehn Jahren war für den heutigen Audi-Pilot bei seinem damaligen Arbeitgeber Opel nach dem Start von der Pole-Position und einem guten Rennen der Sieg zum Greifen nah. Doch ein missglückter Boxenstopp verhinderte damals den sicher scheinenden Triumph. Danach stand er noch drei weitere Mal in Zandvoort auf der Pole-Position, ohne danach das Rennen zu gewinnen. Das schaffte er zwar auch diesmal nicht, aber mit Platz drei fuhr der DTM-Champion von 2008 und 2009 immerhin sein bislang bestes Saisonergebnis ein. Bereits im Qualifying hatte Scheider das Pech der letzten Saisonrennen hinter sich gelassen und sich für Startplatz vier qualifiziert. In den vorigen zwei Saisonrennen holte er mehr Punkte als in sieben Rennen zuvor.

RVerlierer des Rennens: Timo Glock
Seine Premieren-Saison in der DTM ist von Höhen und Tiefen geprägt. Das einzig zählbare Ergebnis von Glock ist bis dato ein dritter Platz auf dem Red Bull Ring in Österreich. Im Qualifying für das Rennen in Zandvoort schaffte sich Glock mit Platz acht eine gute Ausgangslage für potenzielle Punkte, verlor im Rennen aber zehn Positionen – so viele wie kein anderer Fahrer – und kam auf dem 18. Rang ins Ziel. Egal auf welchen Reifen er unterwegs war, nach guten ersten Runden fehlte plötzlich das Tempo. Ursache unbekannt.

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