DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-09-29 17:45:00

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 1

Der einzigartige Dünenkurs im niederländischen Zandvoort war der Austragungsort für den neunten Lauf der DTM in der Saison 2014. Das Rennen brachte gleichermaßen strahlende Gewinner und geschlagene Kämpfer hervor – und beide kamen aus dem Audi-Lager. Mattias Ekström fuhr in einer packenden Schlussphase nicht nur an die Spitze des Feldes, sondern dank seiner unverwechselbaren Art auch vollends in die Herzen der Fans. Auf der anderen Seite musste Mike Rockenfeller einen herben Rückschlag hinnehmen, denn aus dem sicher geglaubten Sieg wurde am Ende nur ein enttäuschender 15. Rang. Die beiden Podestplätze von den BMW-Piloten Marco Wittmann und Martin Tomczyk waren die Garnitur des Renntags. DTM.com hat die Tops und Flops aus Zandvoort zusammengestellt.

Der Mann des Rennens: Mattias Ekström hat dem DTM-Rennen in Zandvoort unverwechselbar seinen Stempel aufgedrückt. Der Schwede in Diensten von Audi jagte seinen RS 5 DTM in der Schlussphase des Rennens um den Dünenkurs, dass es eine Wonne war. Verantwortlich dafür: Er war einer der wenigen Piloten, die sich die Optionsreifen für den Schlussstint aufgespart hatte. Und er wusste damit umzugehen. Während andere Fahrer, die auf die gleiche Taktik gesetzt hatten, nur wenig Boden gutmachen konnten, stürmte Ekström aus dem vorderen Mittelfeld bis an die Spitze und holte den ersten Audi-Sieg 2014.

Die Wiederauferstehung: Ein Comeback auf dem Siegerpodest feierte in Zandvoort endlich Martin Tomczyk. Schon im Qualifying am Samstag machte er mit Position sechs deutlich, dass mit ihm zu rechnen sein würde. Im Rennen fuhr er dann noch drei Positionen heraus und stand endlich wieder auf dem Storkerl. Zuletzt war er dort am 19. August 2012 beim DTM-Rennen auf dem Nürburgring zu finden.

Der Kämpfer: Eine kämpferische Leistung zeigte Edoardo Mortara im Rennen. Nachdem an seinem Audi RS 5 DTM nach dem Qualifying Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, verlor er seinen hervorragenden dritten Startplatz und musste das Rennen vom letzten Platz aus in Angriff nehmen. Im Verlauf machte er 19 Positionen gut und wurde schließlich Vierter.

Guter Einstand: An dem DTM Mercedes AMG C-Coupé von Christian Vietoris war in Zandvoort zum ersten mal das neue Aerodynamik-Kit installiert, dass Mercedes-Benz nach den schwachen Ergebnissen zu Saisonbeginn zugestanden wurde und mit dem die Homologation des Wagens nun finalisiert wird. Im Qualifying war die Performance des 25-Jährigen mit Startplatz 17 noch eher mäßig. Im Rennen drehte er dann mächtig auf und fuhr bis auf Position fünf nach vorne.

Der Pechvogel des Rennens: Mike Rockenfeller war in Zandvoort nicht zu beneiden. Der DTM-Champion von 2013 fuhr ein starkes Rennen und lieferte sich einen sehenswerten Kampf mit Marco Wittmann an der Spitze des Feldes. Auch die Strategie des Phoenix-Teams währe wahrscheinlich aufgegangen, wenn nicht vier Safetycar-Phasen der Truppe aus Meuspath einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Rockenfeller war so nicht in der Lage, seine Optionsreifen zu nutzen, um sich einen guten Vorsprung herauszufahren. Am Ende fiel er bis auf Position 15 zurück.
 

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