DTM Zandvoort: Nachlese Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2013-10-01 19:15:00

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 2

DTM Zandvoort: Nachlese Teil 2

Mike Rockenfeller ist der neue DTM-Champion: Beim neunten DTM-Saisonlauf 2013 im niederländischen Zandvoort machte der Audi-Pilot den berühmten ‚Sack’ zu und sicherte sich mit einem zweiten Platz hinter Rennsieger Augusto Farfus (BMW) zum ersten Mal in seiner Karriere den DTM-Fahrertitel. Für ein spannendes Rennen sorgte nicht zuletzt das Qualifying-Ergebnis: Die verbliebenen beiden Titel-Kandidaten standen in der Startaufstellung direkt hintereinander auf den Positionen zwei und drei. Von dort dominierten Farfus und Rockenfeller dann auch das Rennen und boten den Zuschauern in Zandvoort ein spannendes Duell – mit dem perfekten Ende für ‚Rocky‘.

RDie schnellste Rennrunde: Marco Wittmann
Mit gemischten Gefühlen ist Marco Wittmann aus Zandvoort abgereist: Im Qualifying am Samstag eroberte er zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere die Pole-Position. Er war schneller als die beiden Titel-Kandidaten Augusto Farfus und Mike Rockenfeller. Die Strategie, im Rennen mit den Standard-Reifen loszufahren, war aber nicht optimal, am Ende blieb ihm Platz fünf. Trotzdem verewigte sich der 23-Jährige in den Bestenlisten. Er unterbot den im Rennen gefahrenen DTM-Rundenrekord, gefahren von Timo Scheider im Jahre 2010, um 0,671 Sekunden. In der sechsten Runde benötigte Wittmann für den 4,307 Kilometer langen Dünenkurs 1:32,296 Minuten. Übrigens: Auch Farfus, Rockenfeller und Scheider unterboten mit ihren Rundenzeiten den bisherigen Rekord – nur war Wittmann eben noch einen Tick schneller...

Der schnellste Boxenstopp: Gary Paffett
Viel Positives kann Gary Paffett dem neunten DTM-Saisonlauf sicher nicht abgewinnen, ein kleines Trostpflaster war aber der schnellste Boxenstopp seiner HWA-Mannschaft. Bei seinem zweiten Pflichtboxenstopp in der 16. Runde benötigte der DTM-Champion von 2005 zwischen den Messpunkten am Anfang und Ende der Boxengasse 22,021 Sekunden. Nur 0,088 Sekunden langsamer waren Martin Tomczyk und sein BMW Team RMG. Zum Vergleich: In Oschersleben dauerte der Boxenstopp mit Ein- und Ausfahrt mit knapp 44 Sekunden doppelt so lange wie in Zandvoort.

Teamwertung: Teams aller drei Hersteller haben Chancen
Während die Entscheidung um den DTM-Fahrertitel zu Gunsten von Mike Rockenfeller gefallen ist, bleibt die Teamwertung noch offen. Beim Finale in Hockenheim haben noch Teams aller drei Hersteller Chancen auf den Team-Titel in der DTM. Bis zum Rennen in Zandvoort hatte STIHL/AMG Mercedes mit 141 Punkten die Führung inne; nachdem in den Niederlanden aber weder Christian Vietoris noch Robert Wickens punkteten, übernahm das Audi Sport Team Phoenix mit Mike Rockenfeller und Miguel Molina mit 151 Punkten Platz eins. Das BMW Team RBM mit Augusto Farfus und Joey Hand liegt mit drei Punkten Rückstand auf dem zweiten Rang.

Der längste Stint: Gary Paffett
28 der insgesamt 44 Runden auf dem 4,307 Kilometer langen Dünenkurs legte Gary Paffett auf einem Satz Reifen zurück – so viele Runden wie keiner seiner Konkurrenten. Bereits mit Öffnung des Boxenstoppfensters in Runde vier steuerte der Brite die Box zum ersten Reifenwechsel an. In der zwölften Runde kam er zum zweiten und letzten planmäßigen Wechsel zu seinen Mechanikern. Diese Strategie verschaffte ihm in der Anfangsphase einen Vorteil, durch den er einige Positionen gut machte. Gegen Ende des langen Schlussstints hatte er aber dann nicht mehr genügend Grip, um sich weiter zu verbessern. Am Ende reichte es zumindest für einen Platz in den Punkten – Rang neun.

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