Dunlop gut gerüstet für das Halbfinale der DTM | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-09-21 12:05:15

Dunlop gut gerüstet für das Halbfinale der DTM

Dunlop gut gerüstet für das Halbfinale der DTM

Wenn die populärsten Tourenwagen-Piloten Europas zum DTM-Rennen am kommenden Wochenende (21. – 23. September) nach Barcelona kommen, richten sich alle Augen auf die Spitzengruppe in der Meisterschaftstabelle. Die beiden Audi-Piloten Mattias Ekström (44 Punkte) und Martin Tomczyk (40) sowie Mercedes-Speerspitze Bruno Spengler (34) haben noch alle Chancen auf den Titel.

Eine bessere Strecke für das „Halbfinale“ hätten die DTM-Verantwortlichen kaum auswählen können, offeriert der Kurs nahe der katalanischen Metropole Barcelona doch alles, was das Rennfahrerherz begehrt und die Fans erfreut. So bieten sich nach Start und Ziel und vor der Spitzkehre auf der Gegengeraden die besten Überholmöglichkeiten. Das Layout der Strecke enthält einige schnelle Kurven und vor allem langsame Schikanen und Kehren. „Natürlich ist die Fahrzeugabstimmung ein Kompromiss, aber wir trimmen das Auto klar auf die schnellen Kurven“, verrät Martin Tomczyk vor dem Rennen. Doch die Feinheiten eben dieser Fahrzeugabstimmung werden wieder einmal der Schlüssel zum Erfolg sein, denn für das Wochenende sind Regenschauer vorhergesagt, die das Gripniveau der Strecke immer wieder radikal verändern dürften.

Nässe beeinflusst das Gripniveau

„Normalerweise verbessert sich das Gripniveau einer Rennstrecke über das Wochenende kontinuierlich“, erläutert Michael Bellmann, Technischer Leiter des Renndienstes bei DTM-Exklusivausrüster Dunlop. „Es kommt immer mehr Gummiabrieb auf die Strecke, die Haftung verbessert sich. Doch wenn es regnet, schmirgeln die Regenreifen zusammen mit Sand- und Dreckpartikeln die Gummischicht wieder ab, so dass sich viele Parameter der Strecke verschieben können.“ In dieser Phase sind dann die ‚Abstimmungskünstler’ unter den Fahrern gefragt. „Hier kommt es darauf an, sich auf die neuen Bedingungen schnellstmöglich einzustellen“, weiß Bellmann, der früher selbst als Rennfahrer erfolgreich war. Dabei geben die Dunlop-Techniker den Teams wichtige Hilfestellungen, denn sie verfügen nicht nur über umfangreiche persönliche Erfahrungen, sie können auch auf unzählige Daten aller bisherigen DTM-Rennen und –Testfahrten zurückgreifen.

Umbau verändert Streckencharakter

So konnten sich die Dunlop-Ingenieure im Vorfeld des DTM-Rennens in Barcelona auch bereits auf die geänderte Streckenführung einstellen. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde die vorletzte Rechtskurve vor Start und Ziel nun zur Schikane umgebaut. Der Kurs misst damit 2,977 km und hat seinen Charakter extrem verändert. Denn die Belastung für die Reifen durch zuvor drei schnelle Rechtskurven ist in der 2007 gefahrenen Variante viel geringer geworden. Michael Bellmann: „Wir erwarten nun einen Kurs, der in allen relevanten Eigenschaften als ‚Medium’ einzustufen ist. Ob Reifentemperatur, Verschleiß, Gripniveau oder Asphaltaggressivität – wir bleiben überall im Grünen Bereich.“

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