"Ein gutes Gesamtpaket!" | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-06-16 13:20:36

"Ein gutes Gesamtpaket!"

Befragt man die DTM-Piloten zum „neuen“ Sachsenring, reagieren fast alle mit einem breiten Grinsen. dtm.de sprach mit Opel-Junior Yves Olivier über die Änderungen. Das Fazit vorab: „Die neue Streckenführung ist gelungen. Eine wirklich schöne Rennstrecke.“

„Die erste Kurve geht jetzt schneller als vorher“, erklärt Olivier. Der Belgier ist sich jedoch sicher, dass hier nach wie vor der neuralgische Punkt der Strecke liegt: „Nach dem Start wird es dort sehr eng.“ Nach dem ersten 180-Grad-Bogen geht es in die alte, verhältnismäßig langsame Passage im süd-östlichen Bereich des Kurses. Auch das Castrol-S, zweite bis vierte Kurve, birgt in den ersten Runden Spannung für die Zuschauer.

Die langgezogene Doppel-Links-Passage im Bereich des alten Fahrerlagers leitet den schnellen Abschnitt bis hin zum nördlichsten Punkt der Strecke ein. „Gerade die sechste Kurve ist nicht ohne, weil man sie nicht einsehen kann“, berichtet Yves Olivier. Eingangs der zehnten Kurve geht es in den neuen Abschnitt. Die Schikane im Norden wurde durch eine mittelschnelle Doppel-Links-Kurve ersetzt. Der Opel-Pilot ist beeindruckt: „Diese Kombination geht im dritten Gang fast voll und wir kommen viel schneller auf das lange Stück bergab.“ Der kurze Rechtsknick wird je nach Abstimmung im fünften oder sechsten Gang absolviert. Nach einer langen Geraden, auf der die DTM-Boliden die Höchstgeschwindigkeit von mehr als 240 km/h erreichen, kommt im Anbremspunkt zur 13. Kurve eine gute Überholmöglichkeit. „Diese Kurve fahren wir im vierten Gang fast blind. Man darf nicht zu früh reinziehen, sonst droht Untersteuern.“

Auch die kurze Gerade hin zur Zieleingangskurve bietet wieder Gelegenheit für spannende Duelle. „Man bremst sich dort wieder bin in den dritten Gang runter. Wenn man zu früh einlenkt, hat man am Kurvenausgang Wheelspin (durchdrehende Räder). Den kann man für die lange Start-Ziel-Gerade am wenigsten gebrauchen.“

Insgesamt ist Olivier überzeugt, dass den Konstrukteuren des Kurses ein großer Wurf gelungen ist. „Wir haben eine gute Mischung aus der alten langsameren Passage und dem neuen schnellen Abschnitt.“ Damit ist der Sachsenring ein Kurs, der von Fahrern und Ingenieuren gleichermaßen alles fordert: „Es kommt darauf an, ein gutes Setup zu finden.“

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