Einen Schritt nach vorne | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-18 10:04:11

Einen Schritt nach vorne

Von Süd nach Nord, vom A1-Ring bei Graz nach Zandvoort bei Amsterdam - Opel-Werksfahrer Manuel Reuter blickt mit Spannung auf das zweite Auslandsgastspiel der DTM. "Platz fünf am Nürburgring, Rang vier auf dem A1-Ring - so kann es von mir aus weitergehen", äußert der gebürtige Mainzer vor dem neunten und vorletzten DTM-Lauf vom 21. bis 23. September in Zandvoort (live in der ARD).

Für den ehemaligen Grand-Prix-Kurs, der alle Anstrengungen unternimmt, wieder in den Formel-1-Kalender zurückzukehren, bedeutet die DTM einen weiterer Höhepunkt neben dem Marlboro-Masters der Formel 3. Entsprechend rechnen die Rennstrecken-Betreiber auch mit einer großen Kulisse. "Die Begeisterung für den Motorsport ist in Holland sehr groß, das Publikum toll", weiß auch Opel-Pilot Yves Olivier. So sorgte zwei Wochen zuvor noch der Holländer Jos Verstappen, mit Opel ehemaliger Deutscher Formel-3-Meister, mit Demo-Runden im Arrows-F1 in Zandvoort für Furore. "Beim Marlboro-Masters, als ich mit dem DTM-Opel einige Runden drehte, hat mich die tolle Atmosphäre beeindruckt", erzählt Yves Olivier.

Zandvoort: Interessante Strecke und tolles Publikum
Für den Belgier, der 1993 bei seinem ersten Formel-Ford-Rennen auf dem Dünenkurs gleich seinen ersten Sieg erzielte, ist Zandvoort eine Art Heimspiel. "Es werden auch zahlreiche Belgier kommen. Mein Fan-Club hat sogar eine Bus-Tour organisiert." Yves Olivier, 26 Jahre jung, beschreibt den 4,3 Kilometer langen Kurs, nur einen Steinwurf von der Nordsee entfernt, als "äußerst interessant, mit schnellen und langsamen, auf- und absteigenden Passagen." Die richtige Abstimmung wird auch eine Frage der Witterung, denn allzu oft weht der Wind reichlich Sand von den Dünen auf die Piste.

Yves Olivier bestreitet seine erste Saison in der DTM. "Eine tolle und anspruchsvolle Meisterschaft, in der ich mich sehr wohl fühle", sagt der Belgier, der schon in der Formel-3-DM mit Siegen sein Talent unter Beweis stellte. "Er hat sich gut eingefügt, arbeitet ruhig und sachlich", lobt Opel-Sportchef Volker Strycek den Mann aus Roeselare. Auf dem A1-Ring verwirklichte er sein gestecktes Saisonziel, mit einem 2000-er Opel Astra V8 Coupé in die Punkteränge zu fahren. Yves Olivier wurde Achter, hinter dem Münchner Hubert Haupt (Opel Euroteam), der ebenfalls eine starke Leistung im Vorjahres-Coupé zeigte, und vor Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer).

A1-Ring: Opel-Quartett in den Punkten
Das Opel-Quartett in den Top 10 auf dem A1-Ring führte erneut Oliviers Teamkollege Manuel Reuter an, der als 16. startete und als Vierter ins Ziel kam. Reuter, jetzt Zehnter in der Meisterschaftstabelle, fuhr wie am Nürburgring ein eindrucksvolles Rennen, bestätigte mit der drittschnellsten Rennrunde die Performance des Astra und führte das Rennen sogar für fünf Runden an.

Für Opel lief es am A1-Ring mit Ausnahme vom Zeittraining durchweg gut. In den beiden Testsessions am Freitag war zunächst Alain Menu (Opel Euroteam) Viertschnellster, dann Timo Scheider (Opel Team Holzer) sogar Zweitschnellster. Im Freien Training waren mit Scheider, Michael Bartels (Opel Team Holzer), Reuter und Menu gleich vier Opel-Piloten unter den besten Zehn, und im Warm-up rangierten Scheider und Menu auf den Positionen vier und sechs. Menu, Britischer Tourenwagen-Meister 2000, fuhr im Qualifikationsrennen auf Platz fünf vor, schied dann aber beim Start zum Hauptrennen durch eine Kollision aus. Auch Bartels und Scheider wurden Opfer von Unfällen.

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