Entschlossene Vorfreude – Stimmen zum Norisring | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-22 13:15:00

Entschlossene Vorfreude – Stimmen zum Norisring

  • Die Vorfreude auf die beiden Rennen am Norisring ist immens.
  • Einige Protagonisten des DTM-Wochenendes waren bereits am Montag in Nürnberg unterwegs (v.l.): Philip Ellis (Audi Sport TT Cup), Marco Wittmann, Maximilian Götz, Maximilian Günther (Formel 3) und Christian Engelhart (Porsche Carrera Cup Deutschland). Foto: ISPFD/ITD UG
  • Die Vorfreude auf die beiden Rennen am Norisring ist immens.
  • Die Vorfreude auf die beiden Rennen am Norisring ist immens.

Erfolgreich oder nicht – nahezu jeder der 24 DTM-Piloten scheint den einzigen Stadtkurs im Rennkalender zu lieben. Dabei hoffen einige Protagonisten teils seit Jahren vergeblich auf sportliche Top-Resultate. Doch auch bei ihnen ist die Vorfreude auf die beiden Rennen am Norisring immens. Warum? Das erzählen euch einige der Piloten in unserer Stimmen-Sammlung zum vierten DTM-Wochenende.

Lucas Auer (Mercedes-AMG): „Ich habe inzwischen meinen ersten DTM-Sieg gut verdaut, auch wenn es in Österreich ziemlich rund gegangen ist. Das gehört nun aber der Vergangenheit an. Jetzt freue ich mich auf mein persönliches Highlight: den Norisring. Eine absolut lässige Strecke. Alles ist super eng beisammen. Man bekommt im Auto extrem gut mit, wie die Fans auf den Tribünen abfeiern – da fühlt man sich automatisch auch selber besser. Die Vergangenheit von Mercedes ist dort echt super. Auch ich habe dort im vergangenen Jahr meine ersten DTM-Punkte geholt. Mercedes hat es in der Vergangenheit geschafft, das beste Gesamtpaket zu schnüren. Ich hoffe, das ist in diesem Jahr ähnlich. In der DTm geht es so eng zu, immer wieder gibt es Überraschungen. Wir können uns – trotz der starken Blanz - absolut nicht in Sicherheit wiegen.“

Bruno Spengler (BMW): „Ich freue mich sehr auf das Wochenende. Der Norisring ist für mich eine ganz spezielle Geschichte. Ich habe meinen ersten DTM-Sieg dort geholt. Obwohl der Kurs nur vier Kurven hat, ist er wirklich sehr anspruchsvoll. Es gibt viele Bodenwellen und man muss genau wissen, wo dir Räder hinmüssen. Beim kleinsten Fehler kommt dir sofort die Mauer (Anm. d. Red. Streckenbegrenzung) entgegen. Es ist meine absolute Lieblingsstrecke in der DTM. Obwohl das Wetter dort manchmal sehr schwierig ist – schwere Gewitter oder extreme Hitze – sind die Tribünen immer voll besetzt. Die Fans machen immer extrem Stimmung. Es ist einfach fantastisch dort anzutreten.“

Mike Rockenfeller (Audi): „Für Audi wird es wirklich mal Zeit, beim Heimspiel wieder zu gewinnen. Aber, man kann so etwas eben nicht erzwingen. Es wird auch dieses Mal wieder sehr schwer für uns. Unser Auto hat sicherlich in schnellen Kurven seine Stärken, die gibt es aber am Norisring nicht. Ich persönlich habe mit der Strecke nicht so tolle Erfahrungen gemacht. Mein bestes Resultat war 2013 der fünfte Platz. Vielleicht bin ich einfach zu doof für diese vier Kurven (lacht). Mich nervt das ja selber. Ich kann es mir nicht richtig erklären. An anderen Strecken wie Moskau läuft es – generell bin ich einfach ein Typ, dem schnellere Strecken besser liegen. Trotzdem mag ich Stadtkurse und somit auch den Norisring. Ich finde die cool und mag die Fannähe. Es ist immer geil, ein Auto am Limit so dicht an der Mauer zu bewegen. Bisher haben wir aber nie die richtige Kombination gefunden, die für mich gut ist, um dort erfolgreich zu sein. Deshalb freue ich mich auf die erneute Chance, meine Bilanz mal zu verbessern. Ich hoffe sehr, dass wir aus den Fehlern des letzten Jahres gelernt haben und konkurrenzfähig sein können.“

Robert Wickens (Mercedes-AMG): „Ich werde am Norisring zum ersten Mal in meiner DTM-Karriere als Meisterschaftsführender in ein Rennen gehen. Das fühlt sich großartig an und ich freue mich schon sehr darauf. In den letzten Jahren war ich in Nürnberg immer stark. Seit 2013 stand ich dort immer auf dem Podium, diese Serie will ich natürlich nicht reißen lassen und meine Führung weiter ausbauen.“

Marco Wittmann (BMW): „Ich freue mich riesig auf mein Heimspiel. Das Ambiente auf und neben der Strecke ist absolut einzigartig. Ich kenne dort sehr viele Leute, zum Beispiel die Streckenposten oder die Mitglieder des Motorsport Club Nürnberg. Dazu kommen viele Freunde und Verwandte. Umso schöner ist es für mich, dort mit dem Rückenwind guter Ergebnisse und Platz zwei in der Fahrerwertung anzutreten.“

Maximilian Götz (Mercedes-AMG): „Der Norisring zählt für alle Fahrer zu den absoluten Saisonhighlights. Für mich ist es durch die Nähe zu meiner Heimat jedoch noch aufregender. Wie immer werden viele meiner Freunde auf den Tribünen sitzen und mich anfeuern. Mercedes ist auf dieser Strecke traditionell sehr stark. Deshalb ist es mein Ziel, in beiden Rennen in die Top-Ten zu fahren. Ich werde mit breiter Brust anreisen und versuchen, den Speed mitzunehmen, den ich das ganze Jahr schon hatte. Bislang hat mir leider das gewisse Quäntchen Glück noch gefehlt. Aber jetzt ist es an der Zeit, dass ich endlich einmal Punkte mitnehmen kann."

Jamie Green (Audi): „Wenn es um spannendes Racing und packende Überholmanöver geht, ist der Norisring die beste Rennstrecke überhaupt. Das war schon vor der Zeit mit DRS-Klappflügeln so und ist es jetzt umso mehr. Auf dem Kurs geht es vor allem ums Bremsen, langsame Kurven und das Fahren mit wenig Abtrieb, wie wir es in der DTM sonst nicht kennen. Weil es nur Geraden und extrem langsame Kurven gibt, kann man auf dem Norisring näher an seinen Vordermann heranfahren. Dadurch sind die Zweikämpfe enger und spannender als auf jeder anderen DTM-Rennstrecke. Die Atmosphäre mit den vielen Fans sorgt für Gänsehaut.“

Maxime Martin (BMW): „Ich lebe in Monaco und sehe den Norisring immer als das Pendant dieser Strecke in der DTM. Die Fans dort sind positiv verrückt, die Tribünen immer voll. Das macht uns Fahrern natürlich viel Spaß und ist auch gut für die DTM. Ich komme immer wieder sehr gerne an den Norisring.“

Daniel Juncadella (Mercedes-AMG): „Nürnberg ist eine coole Stadt, die ich gerne besuche. Es sind immer sehr viele Menschen auf den Tribünen und die Stimmung ist jedes Jahr fantastisch. Seit dem Lausitzring habe ich viel trainiert und bin sogar bis auf 2.500 Meter hinauf gegangen. Wenn uns ein sauberes Wochenende gelingt, sollten wir ein Topresultat einfahren können. Mein Ziel ist es, um einen Podestplatz zu kämpfen.“

Augusto Farfus (BMW): „Der Norisring scheint auf den ersten Blick eine einfache Rennstrecke zu sein. Dort aber die richtige Abstimmung zu finden, ist extrem schwierig. Auf kaum einem anderen Kurs ist die Herausforderung größer als dort. Ich hatte auf dem Norisring schon einige verrückte Rennen. Das Event ist großartig, und ich freue mich sehr darauf.“

Mattias Ekström (Audi): „Es ist und bleibt das Rennen, das ich unheimlich gerne gewinnen möchte. Im Ziel war ich schon einmal Erster, aber ich durfte den Pokal nicht behalten. Ich werde in diesem Jahr erneut versuchen, den großen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Es wird allerdings wieder ein enges Rennen.“

 

 

 

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