Erste DTM-Bestzeit für Christian Abt | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-22 16:34:16

Erste DTM-Bestzeit für Christian Abt

Die erste Startreihe zum dritten Mal in dieser Saison in der Hand der gelben Abt-Audi TT-R, erste DTM-Trainingsbestzeit für Christian Abt, und Meister Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK nur auf dem 14. Rang: Die Startaufstellung für den vorletzten Lauf der DTM im niederländischen Zandvoort, verspricht ein spannendes Rennen. Hinter dem Deutschen Abt und seinem jungen schwedischen Teamkollegen Mattias Ekström, platzierte sich als bester Mercedes-Pilot der Brite Peter Dumbreck im Mercedes-Benz CLK vor seinem Markenkollegen, dem Niederländer Patrick Huisman.

Die Stärke der Audi Coupés hatte sich schon beim Testtag am Freitag und im freien Training am Samstagvormittag angekündigt. „Ich freue mich natürlich riesig über meine erste DTM-Pole“, sagte strahlend Abt, „aber ich gebe gerne zu, dass ich dieses Mal auch das Glück auf meiner Seite hatte – endlich!“ Eine von Abts Teamkollegen Laurent Aiello auf die Strecke gelegte gewaltige Ölspur, hatte zehn Minuten vor Schluss für eine Unterbrechung des Zeittrainings gesorgt – und Abts Bestzeit zementiert. Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Die Ursache für den Defekt war wohl eine gebrochene Leitung am Öltank. Unter diesen Umständen sind wir happy, dass Laurent noch auf dem 5. Platz steht, schließlich geht es bei ihm um den Kampf um Platz zwei der Meisterschaft.“

Das Glück des einen war das Pech anderer. Bernd Schneider, der vor zwei Wochen auf dem A1-Ring mit einem überragenden Sieg vorzeitig den Meistertitel holte, war in seiner ersten fliegenden Runde ins Kiesbett gerutscht. Er schaffte es zwar, seinen Mercedes-Benz CLK wieder auf die Strecke und an die Box zurück zu bringen. Doch als das Auto wieder fahrbereit war, kam die rote Flagge. Schließlich zeigte Schneider mit der viertschnellsten Zeit sein Potenzial, hatte diese Runde aber unter gelber Flagge gefahren – sie wurde ihm aberkannt. Mercedes-Sportchef Norbert Haug: „So wie ich den Bernd kenne, wird er alles versuchen, um noch ein gutes Ergebnis nach Hause zu bringen. Die Fans können sich also auf das Rennen freuen.“

Der Trainingsabbruch sorgte auch bei der Opel-Mannschaft dafür, dass das Potenzial der Opel Astra V8 Coupé nicht in entsprechende Trainingsresultate umgesetzt wurde. Manuel Reuter ging es ähnlich wie Schneider: Ihm wurde seine beste Zeit aberkannt, mit der er von Platz acht gestartet wäre. Nun geht Reuter von Rang zehn aus ins Rennen, nimmt es aber gelassen: „Ich freue mich vor allem, dass wir am Ende des Trainings das Setup des Astra so weit hatten, dass ich diese Zeit fahren konnte. Das stimmt mich optimistisch, schließlich bin ich die letzten beiden Läufe von weit hinten gestartet, und ein Mal Fünfter und ein Mal Vierter geworden.“ Opel-Sportchef Volker Strycek: „Normal sagt man, man hat verwachst, dieses Mal haben wir quasi ‚verölt‘. Unsere Mannschaft wollte am Ende des Trainings richtig attackieren, was dann wegen der Umstände leider nicht mehr funktioniert hat.“

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