Erster Auftritt in Osteuropa | DTM
2004-09-15 11:45:08

Erster Auftritt in Osteuropa

Erster Auftritt in Osteuropa

Das Auto Motodrom Brno in der Nähe der tschechischen Stadt Brünn ist am kommenden Wochenende (17. – 19. September) Schauplatz des neunten und vorletzten Saisonlaufs der DTM 2004. Zugleich ist das Rennen das erste der Deutschen Tourenwagen Masters in Osteuropa. Der mit 5.403 Kilometern längste DTM-Kurs ist eine Herausforderung für alle Akteure. Opel-Werksfahrer Manuel Reuter: „Der Streckenverlauf ist sehr abwechslungsreich. Auf den langen Geraden ist Topspeed gefragt, während man in den Kurven nie genug Abtrieb haben kann. Das macht die Abstimmung zu einer höchst anspruchsvollen Angelegenheit.“ Der Wahl-Österreicher weiter: „Durch die Nähe zu Österreich erwarte ich auch reges Interesse der österreichischen Fans, zumal wir ja nicht mehr auf dem A1-Ring fahren. Für mich ist Brünn so etwas wie ein Heimrennen.“

LAuslandsrennen haben in Europas führendem Tourenwagen-Championat eine lange Tradition. So wurde das erste DTM-Rennen überhaupt im März 1984 im belgischen Zolder ausgetragen. „Die DTM ist eine deutsche Serie“, betont Opel-Sportchef Volker Strycek. „Dennoch war es von Anfang an das Ziel, ihre besondere Faszination auch ausländischen Motorsportfans dieser Serie nahe zu bringen.“ Zolder war jahrelang ein Fixpunkt im DTM-Kalender. Später folgten Auftritte auf dem Salzburgring (Österreich), dem Hungaroring (Ungarn) und auch auf der Rennstrecke in Brünn, wo die DTM 1988 und 1992 gastierte.

Im Rahmen des ITR-Gold-Cups folgten Anfang der neunziger Jahre Rennen in Donington (Großbritannien) und Mugello (Italien). 1995 wurde - parallel zur DTM - die International Touring Car Series (ITC) ausgetragen mit Rennen in Mugello, Donington, Magny-Cours (Frankreich), Estoril (Portugal) und auf einem Stadtkurs in der finnischen Hauptstadt Helsinki. 1996 fuhr die in International Touring Car Championship (ITC) umgetaufte Serie zusätzlich auf den Grand-Prix-Strecken im brasilianischen Sao Paulo und im japanischen Suzuka.

RNach ihrer Wiederbelebung im Jahr 2000 wagte die DTM 2001 erneut den Sprung ins Ausland und trug Rennen auf dem österreichischen A1-Ring und im niederländischen Zandvoort aus. Seit 2003 befindet sich der Adria International Raceway nahe Venedig im Rennkalender, in diesem Jahr gastierte die Serie auch in Estoril und - im Rahmen eines Einladungsrennen - in der chinesischen Metropole Shanghai. Volker Strycek: „Wir registrieren bei den Auslandsrennen stetig wachsende Zuschauerzahlen, auch das Interesse der Medien aus dem Ausland nimmt kontinuierlich zu. Das zeigt: Die DTM hat einen internationalen Stellenwert. Das Fahrerfeld ist ohnehin längst international.“

Brünn kann auf eine lange Motorsportgeschichte zurückblicken: Bereits 1930 wurde hier auf dem Masaryk-Stadtkurs ein Großer Preis ausgetragen, die Siegerlisten beinhalten große Namen wie Rosemeyer, Stuck und Caracciola. Auch die Liebhaber des Formelsports kommen beim tschechischen Gastspiel nicht zu kurz: Die Formel-3-Euroserie ist in Brünn ebenfalls wieder mit dabei.

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