Erster Lauf am Norisring: Eine Kollision mit Folgen | DTM
2015-06-29 15:15:00

Erster Lauf am Norisring: Eine Kollision mit Folgen

Erster Lauf am Norisring: Eine Kollision mit Folgen

Zwei Sekunden fehlten, dann wäre die Strategie aufgegangen. Sieben Piloten setzten beim Start des Samstagsrennens auf dem Norisring auf Regenreifen, alle kamen hinter dem späteren Sieger und auf Slicks gestarteten Pascal Wehrlein ins Ziel. Vielleicht hätte die Taktik der Regenpneus aufgehen können, wenn nicht eine Kollision in der ersten Runde des Rennens den Einsatz des Safety Cars erfordert hätte. Eine Kollision, die nicht nur Auswirkungen auf die Spitze des Fahrerfeldes hatte.

Als die 24 Piloten sich nach dem Start durch die Grundig-Kehre quetschten, passierte es: BMW-Pilot Maxime Martin stupste in der Spitzkehre das Heck von Lucas Auer im Mercedes-AMG C63 DTM an, eine Kettenreaktion war die Folge. Auer drehte Audi-Pilot Miguel Molina und sich selbst, BMW-Rookie Tom Blomqvist konnte nicht mehr ausweichen und blieb im Heck Molinas hängen. Dass im dichten Gedränge nicht mehr passierte, grenzte schon fast an ein Wunder. Kein Trost für die Betroffenen. Für Martin und Blomqvist war das Rennen beendet, Auer (Startplatz zwölf) und Molina (Startplatz neun) büßten reichlich Positionen ein. Während der Portugiese das Rennen auf dem 20. und somit letzten Platz beendete, erreichte Auer immerhin noch den 15. Rang. „Natürlich habe ich vor dem Start von meinen ersten DTM-Punkten geträumt. So weit vorne stand ich schließlich noch nie. In der Kurve war es aber so eng, da hat jeder jeden angestoßen. Da kann man nichts machen“, sagte Auer.

Vielleicht hatte der Unfall in der ersten Runde des Rennens sogar Auswirkungen auf den späteren Ausgang. Infolge der Kollision blieb das Safety Car für drei Runden auf der Strecke, ehe der Restart erfolgte. Runden, in denen die Piloten auf Regenreifen ihren Vorteil nicht ausspielen konnten. Schließlich machten die gerade in den ersten Minuten des Laufs teils über vier Sekunden auf den Rest des Feldes gut. Da nach dem Wechsel auf Slicks lediglich zwei Sekunden fehlten, um vor dem späteren Sieger Pascal Wehrlein herauszukommen, kann man sich leicht ausrechnen, dass die drei Runden hinter dem Safety Car die entscheidenden Sekunden gekostet haben. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass das langsame Fahren hinter dem Safety Car auch Auswirkungen auf die Bedingungen auf der Strecke hatte. Wenn die Piloten die ersten drei Runden mit Vollgas absolviert hätten, wäre zumindest die Ideallinie schneller abgetrocknet. Da dies nicht der Fall war, blieb die Strecke länger nass und der große Vorteil der Regenreifen länger bestehen – aber eben nicht lange genug. Mercedes-Benz werden diese Spekulationen egal sein. Schließlich führte der Hersteller vor und nach den Boxenstopps das Rennen mit mindestens vier Autos in den vordersten Positionen an. 

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