„Es kribbelt schon gewaltig“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-05-01 15:15:00

„Es kribbelt schon gewaltig“

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Die Laune war prächtig, die Vorfreude groß. Timo Glock (BMW), Mattias Ekström (Audi) und Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) stellten sich bei der ersten DTM-Pressekonferenz der Saison 2015 den Fragen der Journalisten. Eines hatten alle drei Piloten am Freitagmittag gemeinsam: Den Wunsch, sich endlich mit ihren Kollegen auf dem Hockenheimring zu messen. Das neue Reglement gibt ihnen dazu am Wochenende ausreichend Möglichkeit.

„Es kribbelt schon gewaltig“, sagte Glock mit breitem Grinsen im Gesicht. „Das neue Format verspricht eine ganze Menge Spannung.“ Zwei Rennen an einem Wochenende – das kommt nicht nur dem BMW-Piloten gerade recht. „Wir sind hier, um Rennen zu fahren. Das wollen wir. Zwei Läufe sind mir viel lieber, als dieses Warten auf das Rennen am Sonntag, so wie es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist“, sagte Ekström. Der Schwede ist laut einer Umfrage unter den Fahrern in dieser Saison Titelfavorit. „Darüber freue ich mich. Ich kenne aber jeden meiner Konkurrenten gut – das sind alles Schlitzohren.“

Zu diesen zählt unter anderem Pascal Wehrlein, der parallel zur DTM auch als Testfahrer bei Mercedes-Benz in der Formel 1 aktiv ist. Wehrlein: „Für mich hat die DTM absolute Priorität. Beide Serien haben ihren Reiz. Aber ich liebe die Zweikämpfe in der DTM. Da kann man voll auf Kontakt fahren.“

Dass die Fahrer sich beim Rennen am Samstag zurückhalten, um das Auto für den Sonntag zu schonen, daran glauben alle drei Piloten nicht. „Natürlich muss man aufs Auto aufpassen. Aber zurückhalten werde ich mich ganz bestimmt nicht“, versprach Glock. Ekström wird noch deutlicher: „Mein LKW ist voller Ersatzteile. Ich gebe alles. Da macht euch mal keine Sorgen. Und wenn an einem Privatwagen eine Motorhaube fehlen sollte, haben meine Ersatzteile eben nicht gereicht.“

Eine besondere Würze könnten die Wetterverhältnisse den Rennen verleihen. Wechselt der Streckenzustand während eines Laufs von nass auf trocken – oder umgekehrt – bietet dies den Teams zusätzliche taktische Optionen – zumindest im Rennen am Sonntag. „Da spielt natürlich die Reifenwahl eine große Rolle. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die einzelnen Teams entscheiden“, so Wehrlein. Im ersten Rennen am Samstag über 40 Minuten müssen die Piloten keinen Pflichtboxenstopp absolvieren. Anders am Sonntag: In dem 60-minütigen Rennen müssen die Reifen einmal gewechselt werden. Optionsreifen gibt es in dieser Saison keine mehr.

Die ersten beiden Rennen am Hockenheimring werden letztlich maximal eine Tendenz in Richtung Meisterschaft liefern. 16 weitere Läufe stehen im Anschluss noch auf dem Terminkalender. „Die Saison ist lang. Durch die vielen Rennen können schlechte Resultate wieder ausgeglichen werden“, fasst Ekström passend zusammen. „Letzten Endes könnten die alten Hasen aus diesem Grund vielleicht einen kleinen Vorteil haben.“ Und an Erfahrung mangelt es dem DTM-Champion von 2004 und 2007 und 143 gefahrenen DTM-Rennen sicherlich nicht... 

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