Experten-Tipp: Harald Grohs erwartet Großes | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-05-04 14:15:00

Experten-Tipp: Harald Grohs erwartet Großes

  • Harald Grohs erwartet eine ausgeglichene Saison, in der jeder Hersteller Chancen auf den Titel hat.
  • 1986 wechselte Grohs ins Cockpit eines Ford Sierra - an die Erfolge der beiden Jahre zuvor konnte er in diesem ganz und gar nicht anknüpfen.

Als Sieger des ersten Rennens der DTM-Geschichte im Jahr 1984 hat Harald Grohs seinen Platz in der DTM-Historie sicher. Im BMW 635 CSi vom Team Vogelsang Valier siegte er beim Auftakt in Zolder, legte drei weitere Siege nach und belegte im Premierenjahr der DTM hinter Volker Strycek und Olaf Manthey letzten Endes den dritten Platz. Mit dem Team Obermeier Racing wiederholte er diese Platzierung in der Folgesaison, konnte dieses Ergebnis bis zu seinem Ausscheiden aus der Serie nach der Saison 1990 nicht mehr toppen. Grohs bestritt in seiner Karriere zudem über 60 24h-Rennen und lebt seine Leidenschaft für den Motorsport bis heute aus. Genau der richtige Mann für den ersten Experten-Tipp des Jahres. Was der 72-Jährige von den beiden Rennen des DTM-Auftakts erwartet.

Zur bevorstehenden Saison: „Ich glaube, dass es ein sehr ausgeglichener Dreikampf zwischen den Herstellern wird. Jeder dürfte vernünftige und ehrliche Chancen haben zu gewinnen. Alle Fahrer werden die Möglichkeit haben, Rennen für sich zu entscheiden. Ich erwarte das ganze Rennsport-Paket: erbitterte, spannende Duelle auf der Strecke und extrem knappe Entscheidungen. Es wird vielleicht auch mal ein Ausreißer dazwischen sein. Jemand der es mit seinem Team ein glückliches Händchen bei der Gesamtabstimmung des Fahrzeugs hatte und so den entscheidenden minimalen Vorteil auf  seiner Seite hat. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass diese Saison alles andere als eintönig wird.“

Zum Hockenheimring: „Das größte Kriterium  sind die ersten Kurven bis zur Spitzkehre nach der Parabolika. Besonders nach dem Start wird dieser Abschnitt von besonderer Bedeutung sein. Man muss höllisch aufpassen, dass man unbeschadet durch die Spitzkehre kommt und keine sündhaft teuren Karbonteile einbüßt. Wenn das in den ersten vier bis fünf runden gelingt, hat man eigentlich schon die halbe Miete. Dieser Abschnitt wird auch im weiteren Rennverlauf von entscheidender Bedeutung sein – hier werden sich die meisten Überholmanöver ereignen. Seit die langen Waldpassagen nach dem Umbau des Kurses beseitigt wurden, gehören natürlich auch die spektakulären Windschatten-Schlachten der Vergangenheit an. Nichtsdestotrotz ermöglicht die Strecke noch jede Menge Spektakel.“

Grohs Tipp: „Oh, oh, oh! Das ist unmöglich – ich habe nicht mal ein Bauchgefühl. Ich kann weder sagen, wer welches Rennen beim Auftakt gewinnt, noch wer am Ende in der Meisterschaft ganz vorne steht. Man hat es ja im vergangenen Jahr gesehen: Audi hatte das stärkste Auto – Titel haben aber die anderen geholt. Auch die Testfahrten Anfang April lassen keinerlei Aufschluss zu – da haben alle drei Hersteller alle ihre Karten noch nicht offen gelegt. Eine Prognose abzugeben, ist brutal schwer. Ich würde Bruno Spengler zumindest einen Podestplatz und einen guten Saisonstart wünschen – ich habe persönlich zu ihm ein sehr gutes Verhältnis und weiß, was er kann.“

 

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