Experten–Tipp: Mathias Lauda setzt auf Paffett und Di Resta | DTM
2016-05-19 10:15:00

Experten–Tipp: Mathias Lauda setzt auf Paffett und Di Resta

  • Mathias Lauda tippt auf seinen ehemaligen Weggefährten Paul Di Resta.
  • Mathias Lauda im

Mathias Lauda eilte im Höchsttempo zu einem DTM-Cockpit. Der Sohn des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda betrat 2002 mit erst 20 Jahren die Motorsport-Bühne. Erfolge in der Formel Nissan, Formel 3000 und GP2-Serie führten ihn 2006 in die DTM. Vier Jahre lang kämpfte er in Diensten von Mercedes-Benz um Punkte, ehe er sich ab  2009 mehr und mehr dem Langstreckensport widmete. Die DTM verfolgt der Österreicher nach wie vor mit großer Begeisterung und ist daher der richtige Mann, um einen Experten-Tipp zum DTM-Wochenende in seinem Heimatland abzugeben.

Zur Saison: „Ein klasse Auftakt. Besonders freut es mich, dass Paul Di Resta das Rennen am Sonntag gewonnen hat. Ich kenne ihn noch sehr gut aus meiner DTM-Zeit und mag ihn sehr. Ich bin gespannt auf das zweite Wochenende. Grundlegend ist es für die Atmosphäre in Spielberg sehr gut, dass mit Lucas Auer wieder ein Österreicher mit am Start ist. So kann das Publikum einen Local-Hero anfeuern – das ist meinen Landsleuten immer sehr wichtig. Lucas Anwesenheit sorgt sicherlich für mehr Zuschauer. Auch wenn er es im ersten Jahr natürlich nicht leicht hatte, macht er einen guten Job, finde ich. Die DTM ist einfach extrem hart, das Fahrerfeld auf einem sehr hohen Level. Das zweite Jahr wird für ihn jedoch auch nicht unbedingt leichter. Die Leute erwarten jetzt etwas mehr von ihm, was die Aufgabe eventuell sogar noch schwieriger macht. Aber, er hat ein gutes Team und ist talentiert – ich bin sicher, es geht 2016 für ihn nach vorne.“

Zum Red Bull Ring: „Hier haben kleinste Veränderungen im Set-up sehr große Auswirkungen. Man hat in Hockenheim gesehen, dass sich alle drei Hersteller im Großen und Ganzen auf Augenhöhe bewegen. Das Team, welches gemeinsam mit dem Fahrer das Auto am besten auf den Kurs abstimmt, hat natürlich die besten Aussichten – eine perfekte Runde im Qualifying vorausgesetzt. Das ist in Spielberg schon schwer genug. Die Strecke hat viele flüssige, schnelle Kurven. In den ersten drei Kurven aber, muss man sehr gut auf der Bremse sein. Man braucht also ein Auto, das gut bremst zugleich aber bestens durch die schnellen Ecken kommt.“

Laudas Tipp: „Die Frage nach einem Sieger ist im Vorfeld eines DTM-Rennens eigentlich fast nicht zu beantworten. Wenn ich jetzt aus dem Bauch heraus entscheide: Am Samstag gewinnt Gary Paffett und am Sonntag feiert Paul Di Resta seinen zweiten Saisonsieg.“

 

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