Experten-Tipp: Van der Zande setzt auf Wittmann und Auer | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-07-13 12:15:00

Experten-Tipp: Van der Zande setzt auf Wittmann und Auer

  • Renger van der Zande tippt auf Wittmann und Auer.
  • Im Jahr 2011 begab sich Renger van der Zande in einer AMG-Mercedes C-Klasse aus dem Jahr 2008 auf Punktejagd.

In den vergangenen Jahren ist er regelmäßig bei Langstreckenrennen am Start und kennt zudem das Gefühl, im DTM-Boliden über den Circuit Park in Zandvoort zu fahren. Im Jahr 2011 wechselte Renger van der Zande von der GP3-Serie in die DTM, begab sich in einer AMG-Mercedes C-Klasse aus dem Jahr 2008 auf Punktejagd. Das Rennen in seinem Heimatland beendete er damals auf dem 13. Platz. Auch wenn der Niederländer in seiner Saison ohne Punkte blieb – in Valencia kam er zwar als Fünfter ins Ziel, wurde aufgrund technischer Verstöße jedoch aus der Wertung genommen – und seine DTM-Karriere nach einer Saison beendete, verfolgt er die Geschehnisse weiterhin mit großem Interesse. Auf das kommende DTM-Rennwochenende an der niederländischen Nordseeküste freut er sich naturgemäß besonders und stand DTM.com für seinen Experten-Tipp zur Verfügung.

Zur bisherigen Saison: „Das Jahr 2016 ist bisher absolut spannend. Man hat gesehen, dass wirklich jeder ganz nach vorne fahren kann. Das macht die Rennen natürlich besonders interessant. Gleichzeitig ist dies auch der größte Unterschied zu meiner aktiven Zeit. Damals gab es noch die älteren Autos im Feld, in denen es die Fahrer  schwer hatten, mit den neuen Modellen mitzuhalten. Da jetzt alle Piloten in den gleichen Autos sitzen, haben auch die Neulinge auf Anhieb die Chance, um Siege zu kämpfen. Diese Tatsache sorgt auch dafür, dass auf der Strecke sehr viel passiert. Es gibt immer wieder gute Duelle und relativ viele Positionswechsel – es macht sehr viel Spaß, die Rennen der DTM zu verfolgen.“

Zum Circuit Park: „In Zandvoort ist der Asphalt ein entscheidendes Kriterium. Der ist wirklich sehr hart und stellt für die Reifen eine extreme Belastung dar. Deshalb musst du das Risiko genau abwägen. Entweder gibst du zu Beginn eines Rennens alles, versuchst dich um jeden Preis an die Spitze zu schieben oder diese zu behaupten, was vielleicht zur Folge hat, dass deine Reifen sehr schnell nicht mehr konkurrenzfähig sind. Oder, du legst eine schonendere Fahrweise an den Tag und versuchst gegen Ende einen möglichen Vorteil durch den geringeren Reifenverschleiß zu nutzen. Letzteres hat man beim bisher letzten Sieg von Mattias Ekström gesehen. Er war zunächst weit hinten, hat nach einer Safetycar-Phase dann aber seine guten Reifen genutzt und noch gewonnen. Und Safetycar-Phasen gibt es in Zandvoort ja eigentlich immer. Jeder Überholversuch ist hier mit hohem Risiko verbunden. Da geht häufig mal etwas schief, was auch das Schöne an Zandvoort ist: Wer vorne losfährt, hat das Rennen noch längst nicht gewonnen – dafür sind die Tücken einfach zu groß und zahlreich.“

Van der Zandes Experten-Tipp: „Ich glaube, dass beide Rennen bis zum Schluss hart umkämpft sein werden. Am Samstag würde ich auf Marco Wittmann tippen. Der ist in Zandvoort immer sehr gut zurechtgekommen und weiß, was er dort tun muss, um schnell zu sein. Lucas Auer macht in dieser Saison auf mich ebenfalls einen sehr starken Eindruck. Ich denke, dass er am Sonntag abgehen wird und das Rennen macht.“

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