Experten-Tipp: Volker Strycek setzt auf Audi | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-02 07:30:00

Experten-Tipp: Volker Strycek setzt auf Audi

  • Volker Strycek setzt in der Lausitz auf Mike Rockenfeller und Mattias Ekström.
  • Das DTM-Meisterauto aus dem Jahr 1984. Strycek fuhr im Premierenjahr der Serie zum Titel.

Volker Strycek ist in seiner DTM-Karriere ein Rennsieg verwehrt geblieben. Nichtsdestotrotz hat er sich in der Historie der Serie einen Ehrenplatz erarbeitet. Der Essener ist der erste DTM-Titelträger der Geschichte, sammelte im Premierenjahr 1984 in seinem BMW 635 CSi die meisten Punkte. 1986 wechselte er vom BMW- in ein Opel-Cockpit, bis er im Jahr 1992 nach 103 Rennen seine DTM-Karriere beendete. Dennoch gelang ihm in einem DTM-Fahrzeug noch ein weiterer großer Wurf. 2003 siegte Strycek gemeinsam mit Timo Scheider, Manuel Reuter und Marcel Tiemann im Opel Astra V8 Coupé beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Bis heute ist der 58-Jährige regelmäßig auf der Nordschleife - unter anderem im Opel-Manta - im Renneinsatz. Auch nach dem Rückzug Opels hat er das Interesse an der DTM nicht verloren. Der Experten-Tipp des Altmeisters zu den beiden Rennen auf dem Lausitzring.

Zur bisherigen Saison: „Hockenheim hat mir besonders gut gefallen, weil da vieles in Richtung ‚alte DTM’ gegangen ist. Hart Kämpfe, schöne Fights. Das waren tolle Rennen mit einem spannenden Finale. Wenn man sich beispielsweise Gary Paffett anguckt, wie der da durchs Feld gepflügt ist – das war schon ne geile Nummer! Österreich war wieder ein bisschen anders. Dort gab es auch schöne Fights, aber dort war eine Marken-Dominanz – warum auch immer – deutlich erkennbar. Das hat der Faszination der Rennen aber keinen Abbruch getan. Ich finde es generell sehr gut, dass die Abstände in der DTM wieder deutlich geringer geworden sind, alle Autos und Fahrer sind kompakter zusammen. Für den Zuschauer ist das genau das Richtige, da kommt viel Spannung auf. Es wird wieder gerempelt, es gibt viele Ausritte durchs Kiesbett – das gehört alles dazu.“

Zum Lausitzring: „Das Rennwochenende dort wird wieder ein ganz anderes werden. Allein vom Charakter der Veranstaltung. Ich bin gespannt, in wie weit der Zuschauer den Unterschied zwischen DTM- und GT3-Autos sehen kann. Der Lausitzring war in der Vergangenheit immer für tolle Rennen gut. Hier kommt es besonders auf die richtige Abstimmung beim Setup an. Der Fahrbahnbelag hat sich über die Jahre doch stark verändert, ist immer welliger geworden. Die richtige Abstimmung im Bereich der Dämpfer und Federn ist in meinen Augen extrem wichtig, was sich dann automatisch auch auf der Bremse zeigen wird. Hier werden dann, glaube ich, die entscheidenden Zehntel-Sekunden erarbeitet. In der Lausitz wird die Paarung vorne sein, die ihr Setup wirklich perfekt auf die Gegebenheiten der Strecke abstimmen kann.“

Stryceks Tipp: „Ich glaub, dass Audi wie im Vorjahr die Nase vorn haben wird. Am Samstag gewinnt Mike Rockenfeller. Eigentlich ist er immer stark. Aber, es läuft dann zwischendurch aus den unterschiedlichsten Gründen mal nicht. Wenn er seine Leistung aber mal durchbringt, ist er in meinen Augen ein Winner. Am Sonntag wird Mattias Ekström gewinnen, er ist sowieso ein absoluter Gewinner-Typ.“

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