Expertentipp: Bernd Schneider zum Nürburgring-Wochenende | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-09-07 09:00:00

Expertentipp: Bernd Schneider zum Nürburgring-Wochenende

Bernd Schneider

Bernd Schneider ist Mr. DTM – ohne Wenn und Aber. Die fünf Meistertitel, die der Saarländer in seiner aktiven Zeit in der Königsklasse des Tourenwagensports errungen hat, sprechen eine eindeutige Sprache. Von 236 beendete er 173 in den Top 10, 43 Siege stehen zu Buche. Aktuell bereichert der Inhaber vieler DTM-Rekorde für Mercedes-AMG das GT3-Kundensportprogramm und fährt auch hier von Erfolg zu Erfolg. Vor den Rennen auf dem Nürburgring hat DTM.com mit Schneider über das bevorstehende Rennen gesprochen und seinen Expertentipp eingeholt.

Über den bisherigen Saisonverlauf. Ich verfolge die DTM so gut wie es geht. Leider war ich in diesem Jahr nicht so häufig persönlich vor Ort, weil ich selber im GT3-Sport ein strammes Programm absolviere. Es gab 2016 ein paar richtig spannende Rennen, die mir beim Zusehen sehr viel Spaß gemacht haben. Die Situation ist insgesamt sehr ausgeglichen. Allerdings ist das Ganze auf manchen Strecken etwas Marken-lastig, weil die Hersteller ihre Fahrzeuge extrem gut besetzt haben. Das nimmt hin und wieder etwas die Spannung.

Über den Nürburgring: Die Kurzanbindung war und ist für die DTM extrem hart. Durch die Kürze der Strecke sind die Zeiten unglaublich dicht beieinander. Zu meiner Zeit gab es noch kein DRS. Wenn man da im Qualifying verwachst hatte, war das Rennen schon fast gelaufen. Das ist jetzt besser, weil man mit dem DRS jetzt Chancen hat zu überholen, zum Beispiel am Ende der langen Start-Ziel-Geraden oder im Hatzenbach-Bogen, wo man einen Mitstreiter ausbremsen kann oder sich im Windschatten ansaugt. Was mir persönlich an der Eifel sehr gefällt, ist das Wetter. Es ist hier unberechenbar und nicht selten das Zünglein an der Waage. Rennen gewinnen so zusätzlich an Spannung, von denen man es erst gar nicht geglaubt hätte. Eine Schlüsselstelle auf dem Nürburgring ist ganz klar die Bilstein-Kurve. Wer da ein gutes Auto hat, hat in Richtung Hatzenbach-Bogen einen großen Vorteil. Man muss auch ein gutes Auto auf der Bremse haben, zum Beispiel in der Veedol-Schikane oder am Ende der Ende Start-Ziel.

Bernd Schneiders Expertentipp: Ich bin davon überzeugt, dass die Rennen am Nürburgring so spannend werden, wie keine anderen Rennen in diesem Jahr. Die Autos der drei Hersteller haben jeweils ihre individuellen Vorteile. Der eine Wagen kommt in Kurven besser zurecht, der andere auf den Geraden. Und der Nürburgring liegt genau in der Mitte. Ich glaube, dass die drei Marken noch enger zusammen sein werden. Ich persönlich drücke natürlich Mercedes-AMG die Daumen. Robert Wickens war in diesem Jahr sehr stark. Aber ich würde mich auch freuen, wenn Bruno Spengler gewinnt. Der hat eine harte Saison hinter sich. Aber er ist ein absoluter Vollgasmensch, deswegen würde ich auch ihm den Sieg gönnen. 

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