Führungswechsel in der DTM: Sieg für Tom Kristensen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-05-21 17:12:57

Führungswechsel in der DTM: Sieg für Tom Kristensen

Führungswechsel in der DTM: Sieg für Tom Kristensen

Spannung im Kampf um den DTM Titel. Tom Kristensen holte in der Motorsport Arena Oschersleben mit dem Audi A4 DTM seinen ersten DTM Sieg im Jahr 2006. Nach zwei Mercedes-Benz-Triumphen in den ersten beiden Saisonrennen zeigte der Däne eine souveräne Leistung und übernahm vor Bernd Schneider die Führung in der Gesamtwertung. „Unser zweiter früher Boxenstopp war taktische genial und der Schlüssel zum Erfolg”, freute sich der Sieger über die gute Arbeit seines Teams. Für Kristensen war es der zweite Sieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Seinen ersten Erfolg feierte der Le-Mans-Rekordsieger 2004 an gleicher Stelle. Nach 44 Rennrunden und 161,348 Kilometern belegten Bruno Spengler und Jamie Green die Plätze zwei und drei.

Auf dem engen Kurs in der Magdeburger Börde bestimmte vor allem die Taktik der Teams den Rennverlauf. Nach einem guten Start und einem gelungenen ersten Boxenstopp setzte sich Kristensen zunächst vom Verfolgerfeld ab. Viel Verkehr kostete dem Dänen dann wertvolle Sekunden und den Vorsprung vor dem Verfolger Spengler. Das Audi Sport Team Abt entschied sich spontan, den zweiten Stopp vorzuziehen und ersparte Kristensen so weiteren Zeitverlust. Zurück auf der Strecke fuhr er souverän zum Sieg und schaffte vor 64.000 Zuschauern das Triple am Wochenende: Pole-Position, Sieg und mit 1:21,121 Minuten die schnellste Rennrunde.

RMercedes-Benz-Pilot Bruno Spengler erwischte einen optimalen Start, zog an Markenkollege Jamie Green vorbei und setzte sich an Position zwei, die er nicht mehr abgab. Für den Kanadier ist es die erste Podiumsplatzierung in der DTM. Als Vierter kam Audi-Pilot Heinz-Harald Frentzen ins Ziel. Der bis dahin Führende der Gesamtwertung, Bernd Schneider, steuerte seine AMG Mercedes C-Klasse auf Platz fünf und nimmt vier wertvolle Punkte im Kampf um den Titel mit nach Hause. Der von Platz neun gestartete Schwede Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) sicherte sich in Sachsen-Anhalt hinter seinem Teamkollegen Martin Tomczyk Rang sieben. Bester Pilot eines Vorjahreswagen wurde Jean Alesi (Mercedes-Benz) als Achter.

LEine starke Leistung zeigte erneut der Grieche Alexandros Margaritis. Nachdem der 21-Jährige bereits in den ersten beiden Saisonläufen in die Punkte fuhr, rangierte er am Rennsonntag bis zwei Runden vor Schluss mit seiner AMG Mercedes C-Klasse aus dem Vorjahr auf dem vierten Platz. Aufgrund von Problemen an der Radmutter musste der in Bonn lebende Margaritis dann sein Fahrzeug vorzeitig abstellen.

In der Gesamtwertung führt Audi-Pilot Kristensen mit 26 Punkten knapp vor dem Mercedes-Benz-Duo Bernd Schneider (24) und Bruno Spengler (12). Der vierte Lauf der DTM startet am 2. Juli im britischen Brands Hatch.

Tom Kristensen (Sieger, Audi Sport Team Abt): „Das war ein super Wochenende für Audi, das Team und mich. Mein erster Sieg in der DTM seit Oschersleben 2004. Das ist ein tolles Gefühl.”

Bruno Spengler (2. Platz, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): „Mein erstes Podium in der DTM. Das ist großartig, ich bin überglücklich. Ich hatte einen guten Start, konnte Jamie passieren, kam aber leider nicht an Tom vorbei.”

Jamie Green (3. Platz, Sakzgitter AMG Mercedes): „Mein Start war nicht optimal. Da die Reifen leicht durchdrehten, fiel ich auf Platz drei zurück. Schade, denn eigentlich war ich im Rennen schnell und konstant. Nur leider ist es fast unmöglich, hier in Oschersleben zu überholen, wenn der Gegner keinen Fehler macht.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Ich denke, dass ich persönlich sehr zufrieden sein kann. Tom Kristensen und das Team haben eine gute Leistung gezeigt. Nachdem wir schon in den ersten beiden Rennen sehr stark waren und der Konkurrent hier so gut war wie wir ihn kennen, kann ich sagen „Ziel erreicht“. Ich freue mich, dass wir nun die Gesamtwertung anführen. Ein Ergebnis, das für ein rundum gutes Wochenende sorgt. Im Rennen wurde hart aber fair miteinander umgegangen.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Glückwunsch an Audi und Abt. Audi war hier ein großer, guter und fitter Gegner. Mit zwei Punkten Rückstand in der Gesamtwertung nach Hause zu fahren, war sicher nicht unser Ziel. Wichtig ist jedoch, dass wir auch hier gezeigt haben, dass wir siegfähig sind. Wir haben zwar die Führung im Kampf um den Titel abgegeben, haben aber ein starkes Verfolgerfeld.”

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