Félix da Costa und Juncadella in der ‚Grünen Hölle’ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-09-05 11:30:00

Félix da Costa und Juncadella in der ‚Grünen Hölle’

  • António Félix da Costa bestritt das Rennen im BMW M235i Racing
  • Daniel Juncadella nahm im Cockpit einer seriennahen Porsche Platz

Eine Woche bevor es auf dem Nürburgring beim siebten DTM-Lauf buchstäblich wieder rundgeht, haben zwei DTM-Fahrer am vergangenen Samstag bereits intensiv Eifelluft geschnuppert. Beim 6-Stunden-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring waren BMW-Fahrer António Félix da Costa und Mercedes-AMG-Pilot Daniel Juncadella mit von der Partie.

Für beide war es Nordschleifenpremiere mit einem aktuellen Rennfahrzeug. Juncadella hatte bereits in den letzten zwei Jahren mit einem betagten Mercedes 190 an Rennen in der ‚Grünen Hölle’ teilgenommen. Dementsprechend überwältigt zeigte sich Félix da Costa nach dem Rennen: „Die Nordschleife ist die härteste Strecke der Welt. Es ist der Traum jedes Rennfahrers, dort einmal an den Start gehen zu dürfen. Für mich hat sich heute dieser Traum erfüllt. Es war ein einmaliges Erlebnis, im BMW M235i Racing den Mythos ,Grüne Hölle’ zu erleben. Ich hatte großen Spaß und kann mir durchaus vorstellen, hier noch einmal ein Rennen zu bestreiten.“

In der Langstreckenmeisterschaft wird zusätzlich zu der normalen Fahrerlizenz eine sogenannte Nordschleifen-Permit benötigt. Um die oberste Stufe A zu erlangen, die dann den Einsatz beispielsweise im GT3-Boliden erlaubt, müssen vorher zwei Rennen in leistungsschwächeren Fahrzeugen absolviert werden. Während Félix da Costa mit einem BMW M235i Racing markentreu blieb, fuhr Juncadella seine VLN-Premiere zusammen mit Ronny Lethmate und Carsten Palluth im seriennahen Porsche Cayman. Mit Platz drei von neun Fahrzeugen in der Klasse V5 zog sich der Spanier dabei mehr als achtbar aus der Affäre. Am Ende standen für das Trio 36 Runden auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife zu Buche. Die gleiche Distanz legte auch Félix da Costa zusammen mit BMW-Motorsport-Junior Ricky Collard zurück. Die beiden errangen den Klassensieg in der SP8T, waren allerdings auch das einzige Fahrzeug in dieser Kategorie. Sie hätten sich also maximal selber schlagen können.

Ab Freitag sind Félix da Costa und Juncadella dann wieder in ihren angestammten Arbeitsgeräten, dem BMW M4 DTM und dem Mercedes-AMG C 63 DTM, auf dem Nürburgring unterwegs. Dann wird die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses gefahren.

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